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Deutsche Veranstalter sagen zunächst bis Mitte September alls ab = NULL-Tourismus

Kanarische Inseln – In Folge der Reisewarnung für die Kanarischen Inseln vonseiten der deutschen Regierung haben die fünf operierenden Reiseveranstalter des Landes alle Pauschalreisen bis etwa Mitte September storniert. Dies verursacht, wie bereits mehrfach angedeutet, eine erneute touristische NULL auf den Inseln. Diese Maßnahmen starteten bei den Veranstaltern nur 12 Stunden nachdem die Reisewarnung ausgesprochen wurde.

Der Reiseanbieter DER Touristik hat bis einschließlich 15. September alles storniert. SchauInsLand hat bis zum 9. September alle Buchungen storniert und neue Reservierungen bis zum 18. September gesperrt. Alltours hat auch bis zum 15. September alle Pauschalreisen storniert und FTI sogar bis zum 17. September. Der größte Anbieter, die TUI hat alle Pauschalreisen bis zum 12. September storniert.

Die Flüge für Urlauber die bereits auf den Kanarischen Inseln sind, sollen normal stattfinden können, damit diese den Urlaub auch normal beenden können. Füge sollen wohl weiterhin operieren, denn „auf eigenes Risiko“ darf man ja auf die Kanarischen Inseln reisen, das bedeutet als Individualgast und nicht als Pauschalgast. Allerdings muss man dann natürlich die Bedingungen der deutschen Regierung berücksichtigen.

Das die Daten für stornierte Reisen so unterschiedlich ausfallen liegt daran, dass die Situation auf den Kanaren fast täglich neu bewertet wird und sollte der Wert von 50 auf 100.000 Personen wieder erreicht werden, dann werden die Märkte wohl wieder öffnen. Am gestrigen Tag vermeldete man einen Wert von 94,13 pro 100.000. Damit liegt man bereits unter dem Wert vom Vortag (knapp 98).

Der Tourismussektor hofft darauf, dass die Ansteckungen in den kommenden Wochen so stark zurückgehen, dass spätestens zum Start der Wintersaison im November der Tourismus wieder laufen kann. Dies würde ja nicht nur Deutsche Urlauber, sondern auch Skandinavier, Briten und andere Gäste auf die Insel bringen können. Trotzdem werden nun einige Betriebe vorerst wieder schließen.

Es wird allerdings jetzt schon ausgeschlossen, dass Preise weiter gesenkt werden um damit Touristen anzulocken. Die „Kosten sind durch die zusätzlichen Maßnahmen so hochgeschnellt, das eine weitere Reduzierung der Preise automatisch zur Insolvenz führen würde, selbst bei 100 % Belegung“. So sagte es ein Verbandssprecher gegenüber Canarias7. Bisher sind die Preise im Schnitt um ca. 30 % gefallen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Damit ist die Talsohle der Preise erreicht. Nachvollziehbar, wenn man weiß, welche Kosten die Betriebe extra Tragen müssen, nur um den neuen Gesetzen gerecht zu werden. – TF

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