Kanarische Inseln – Der zweite Streiktag der Bodenabfertigungsmitarbeiter von Groundforce hat zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt, vor allem an den Flughäfen Madrid, Barcelona und Bilbao. Allein am Flughafen Barcelona wurden acht Flugausfälle gemeldet.
Auf den Kanarischen Inseln prangern Vertreter der Gewerkschaft UGT an, dass das Unternehmen Druck auf die Beschäftigten ausübt, um sie durch die Einleitung von Disziplinarverfahren von der Teilnahme am Streik abzuhalten.
Laut der Kanarischen Arbeitnehmerkommission (CCOO) unterstützt die Mehrheit der nicht von den Mindestleistungen betroffenen Beschäftigten den Streik. Die Gewerkschaft kritisiert diese Mindestleistungen jedoch als „missbräuchlich“ und argumentiert, dass die Aufrechterhaltung einer großen Anzahl von Flügen die effektive Ausübung des Streikrechts einschränkt.
Bereits am ersten Tag kam es zu erheblichen Störungen im Bodenabfertigungsbetrieb. Mehr als 40 Flüge starteten ohne Gepäck, und es herrschte Gedränge in den Gepäckausgabebereichen – eine Situation, die sich auch an den Flughäfen der Kanarischen Inseln widerspiegelte.
Die Gewerkschaft betont, dass die Mobilisierung eine Reaktion auf den Vertragsbruch des Unternehmens ist, insbesondere hinsichtlich der seit 2022 an die Inflation gekoppelten Gehaltserhöhungen.
In einer Pressemitteilung prangert die CC OO an, dass die restriktive Auslegung des Tarifvertrags durch das Management zu einem Kaufkraftverlust der Beschäftigten führt und interne Ungleichheiten schafft, indem die vereinbarten Gehaltserhöhungen für bestimmte Berufsgruppen gekürzt werden.
Groundforce ist nicht Menzies
Immer wieder wird in den sozialen Netzwerken darüber diskutiert, welche Meldung denn stimmt: Streik oder kein Streik. Das liegt daran, dass die Mitarbeiter des Unternehmens Menzies (ebenfalls Bodenanfertigung) dem Streik nicht mehr beiwohnen. Die Abfertigung von Fluggesellschaften, die nicht von Groundforce abhängen, ist damit also nicht mehr beeinträchtigt.
Allerdings fertigt Menzies nur einen kleinen Bruchteil der Fluggesellschaften ab, darunter Norwegian, EasyJet oder Canaryfly. Das Unternehmen ist in eine organisierte Insolvenz gerutscht und daher sollte dort gestreikt werden. Hatte also einen anderen Hintergrund als bei Groundforce, welche zu Globalia gehören.
Groundforce bearbeitet in Spanien unter anderem Flüge von Air Europa, KLM, Lufthansa, Air France oder auch Turkish Airlines und allen zu den Hauptairlines gehörrenden Unternehmen. – TF
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Details zum Streik an den kanarischen Flughäfen in dieser Woche, vom 30.03.2026
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