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Kanaren refinanzieren Schulden und sparen so 80 Millionen Euro an Zinsen ein

Kanarische Inseln – Durch eine Refinanzierung der Schulden der kanarischen Regierung ist es dem Finanzministerium gelungen, Einsparungen in Höhe von 80 Millionen Euro zu erzielen. Dies betrifft die Zinsen in den kommenden Jahren. In den letzten zwei Jahren hat die neue Regierung insgesamt eine Kreditsumme von 4,207 Milliarden Euro refinanziert und umstrukturiert. Es war eines der Ziele vor der Wahl, die Schulden der Kanarischen Inseln so umzubauen, dass man Geld einsparen kann, da kann der Finanzminister Róman Rodríguez nun einen Haken dran machen.

Rodríguez betonte am gestrigen Samstag, dass „die Zahlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der autonomen Region entscheidend für den Erfolg bei der Refinanzierung war, damit man die bestmöglichen Angebote einholen konnte“. Der Minister gratulierte seinen Mitarbeitern in der Generaldirektion für Finanzen und deren Chefin, Dunia González. Diese haben eine „großartige Arbeit, die vor zwei Jahren begann, um die Schulden zu reorganisieren und bessere Bedingungen zu erzielen, abgeliefert“.

Der Minister betonte zudem, dass „Wirtschaftsführung nicht nur darin besteht Geld auszugeben und gut auszugeben, sondern auch darin, Ressourcen zu ordnen, um eine höhere Effizienz und die niedrigsten Kosten für die Steuerzahler zu gewährleisten“. Er gab auch an, dass die Kanaren die autonome Region in Spanien ist, in der die pro Kopf Verschuldung „bei weitem“ die geringste ist. Jeder Einwohner der Kanaren hat rechnerisch 2.857 Euro Schulden, die an Platz zwei liegende Region Andalusien kommt hier bereits auf 4.000 Euro pro Einwohner, erklärte Rodríguez.

Diverse Geld-Operationen & auch neue Staatsanleihen

Dunia González erklärte, dass man in den letzten zwei Jahren insgesamt 24 verschiedene Operationen mit zehn verschiedenen Banken abgeschlossen hat. Darunter die La Caixa, CajaSiete, Bankia, BBVA, Banco Santander, Banco Sabadell, Abanca, Cajamar und Cecabank.

Neben der Refinanzierung wurden kürzlich auch Anleihen im Wert von 195 Millionen Euro in Emission gegeben. Dies war für die Kanaren eine Gelegenheit, Finanzmittel von europäische und staatlichen Investoren zu gewinnen, denen die finanziellen Bedingungen auf den Kanaren bisher nicht bekannt waren. Es könnten daraus Synergien für zukünftige Investitionen entstehen. Man hat den Investoren auch aufgezeigt, dass die Kanaren das niedrigste Verhältnis von Schulden zu BIP haben, mit 15,1 % liegt man damit gleich 12 Prozentpunkte unter dem Landesschnitt von Spanien. – TF

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