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Mehr Offshore-Windparks für den Osten beantragt – 1,24 MIO Tonnen CO2 könnten gespart werden!

Gran Canaria – Insgesamt 8 Windparks wurden für die Küste zwischen dem Hafen von Arianga und dem Kraftwerk Tirajana zur Genehmigung beim Ministerium für ökologischen Wandel beantragt. Bisher haben nur zwei dieser Anträge eine Genehmigung erhalten. Sollten die anderen sechs Anlagen ebenfalls eine Genehmigung erhalten, dann wird in dem Bereich der Gewässer mit 39 Offshore-Windrädern, die eine Leistung zwischen 5 und 12,5 MW besitzen die Gesamtmenge von 429 MW Strom produziert.

Die neueren Anträge zählen dabei zu den größten für dieses Gebiet. Die Windparks Gofio, Alisio, Cabildo, Sahariano und Colombino sind jeweils mit 50 Megawatt angegeben und sollen aus jeweils 4 Windrädern zu 12,5 Megawatt bestehen. Die beiden bisher genehmigten Windparks (Mar de Canarias und Flocan) besitzen je 2 bzw. 5 Windräder mit einer maximalen Leistung von 5 Megawatt insgesamt, pro Windpark.

Der größte Windpark soll eine Nennleistung von 144 Megawatt erreichen und aus 12 Windrädern mit jeweils 12 Megawatt Nennleistung bestehen. Antragsteller ist das Unternehmen Ocean Winds.

Dabei ist das noch nicht alles, es wurde auch schon angekündigt weitere 5 Windparks zu beantragen, allerdings ist dies noch nicht offiziell passiert. Diese fünf weiteren Windparks sollen zusammen wohl eine Leistung von etwa 400 Megawatt erreichen und damit würde die Windkraft, die an der Ostküste von Gran Canaria erreicht werden würde, den Wert von ca. 829 Megawatt erreichen. Insgesamt wären dafür dann 55 Windräder im Meer vorgesehen.

Bei allen Anträgen wird stets darauf hingewiesen, dass dieser Küstenstreifen von Gran Canaria die größte und stabilste Offshore-Ressource, nicht nur in Spanien, sondern auf europäischer Ebene sei. In der strategischen Umweltstudie der spanischen Küsten wird dieser Bereich tatsächlich als „bedingungslos geeignet“ eingestuft.

Manche Parks sollen fest verankert werden, andere wiederum sollen auf schwimmenden Befestigungen positioniert werden.

Gut für die CO2-Bilanz

Die bisher eingereichten 8 Windparks in den östlichen Gewässern von Gran Canaria würden pro Jahr etwa 1,24 Millionen Tonnen CO2 einsparen und die Verbrennung von 223.437 Tonnen Öl zur Stromgewinnung vermeiden. Die 429 Megawatt Leistung würden in Spitzenzeiten etwa 550 Megawatt Strom erzeugen, dies reicht rein rechnerisch für 624.470 europäische Durchschnittshaushalte. – TF

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