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Selbstständige in Spanien müssen ab Januar höhere Abgaben zahlen
Bild Info: Mehr Geld für den Staat - BILD: Archiv

Selbstständige in Spanien müssen ab Januar höhere Abgaben zahlen

Spanien – Veränderungen am Sozialsystem in Spanien führen in den kommenden Jahren dazu, dass Selbstständige (Autonomos) mit deutlich steigenden Sozialabgaben zu rechnen haben. Ab Januar steigen die Beiträge zur Sozialversicherung um mindestens 8 Euro pro Monat. Dies liegt am allgemeinen Staatshaushaltsgesetz für das kommende Jahr, welches eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage für Selbstständige von 1,7 % vorsieht. In den letzten Jahren wurde diese Grundlage wegen der Corona-Pandemie bei 944,40 eingefroren.

Allerdings haben sich bisher 2 von 3 Selbstständigen noch nicht von der Corona-Pandemie erholt. Es ist also eine denkbar ungünstige Entscheidung von der spanischen Regierung hier nun wieder mehr Geld zu kassieren.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass dieser bald kommende Anstieg bereits im Jahr 2018 zwischen der Regierung und den Verbänden der Selbstständigen vereinbart wurde. Dies sollte bereits in diesem Jahr passieren, aber aufgrund der anhaltenden Pandemie hatte die Regierung diese Pläne um ein Jahr verschoben.

Letztendlich sind in ganz Spanien derzeit 1,7 Millionen Selbstständige von dieser Erhöhung betroffen. Der monatliche Basissatz steigt auf 293,94 Euro. Bei Selbstständigen, die mehr als 400.000 Euro im Jahr einnehmen, steigt der monatliche Beitrag auf 377,86 Euro. Diese Erhöhung wirkt sich gar auf 2,1 Millionen Selbstständige im Land aus.

Weiterer Anstieg 2023

Für das Jahr 2023 wird ein weiterer Anstieg ins Haus stehen, denn dann tritt der Mechanismus für altersbedingte Gleichheit (MEI) in Kraft, dieser Mechanismus ersetzt den Nachhaltigkeitsfaktor und bedeutet eine Anhebung der Sozialversicherung von 0,6 % zwischen den Jahren 2023 und 2032. Damit will man die „Babyboomer“-Renten absichern. Die betrifft dann nicht nur die Selbstständigen, sondern auch die Angestellten im Land.

Für Selbstständige bedeutet dies ein Mindestpreis von 300 Euro im Monat ab dem Jahr 2023, sofern keine weiteren Anhebungen im kommenden Jahr ins Gesetz geschrieben werden. Diejenigen die 400.000 Euro und mehr erwirtschaften zahlen dann gar 385,27 Euro im Monat.

Der Präsident von ATA, Lorenzo Amor, beklagte sich nun darüber, dass dieser Anstieg ein weiteres Hindernis für die Erholung der Selbstständigen darstellen wird. Er befürchtet, dass einige jetzt sagen werden, dass es sich in keinem Fall lohnen wird weiterzumachen. „Die Kuh gibt einfach nicht mehr Milch“, so sein Fazit. – TF

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