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Spanien will speziellen Wiederaufbauplan für La Palma gesetzlich festlegen
Bild Info: Sáncher vor der Presse - BILD: ARCHIV (Regierung)

Spanien will speziellen Wiederaufbauplan für La Palma gesetzlich festlegen

La Palma – Der Vulkanausbruch auf La Palma beschäftigt die spanische Politik nun auch schon seit einigen Tagen. Heute hat Regierungschef Pedro Sanchez auf der Pressekonferenz auf La Palma einen speziellen Wiederaufbauplan für die Insel angekündigt. Er begann die Konferenz aber zunächst mit einem Dank: „Es ist eine außergewöhnliche Zusammenarbeit und großartige Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungen. Wir sind eins und arbeiten Seite an Seite am Wiederaufbau von La Palma, der sich lohnt und auch die Insel wird auch weiterhin ein Besuch wert sein“.

Er fuhr fort: „Wir werden La Palma auch in den kommenden Monaten und Jahren unterstützen, um sofortige Lösungen für die Bevölkerung bereitzustellen. Wir arbeiten Seite an Seite, um alle Probleme zu lösen“. Er kündigte einen Wiederaufbauplan mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen an. Denn man arbeite an einem speziellen „Plan für den Wiederaufbau von La Palma. Wir haben eine gemischte Kommission mit den drei beteiligten Verwaltungen, der Regierung Spaniens, der Kanarischen Inseln und dem Cabildo de La Palma, eingesetzt, die die Stimme der Gemeinden sein wird. Es wird zwei Maßnahmenpakete umfassen, das erste schnelle und sofortige, um den verursachten Schaden zu lindern, und auch Maßnahmen für die Zukunft, um den Betroffenen Gewissheit zu geben“. Laut Sánchez soll dieser Plan über „alle erforderlichen Mittel verfügen“.

Am kommenden Dienstag soll das Kabinett in einer Ausnahmeerklärung die gesamte Insel La Palma zum Katastrophengebiet erklären. Im direkten Anschluss werden Maßnahmen wie Soforthilfe zur Versorgung der Betroffenen, zur Sicherung der Grundversorgung, zur Gewährleistung des Wassersystems, des Warenverkehrs und Personenverkehrs sowie ERTE-Programme zur Unterstützung der von der Eruption Betroffene, vor allen für die Landwirtschaft, eingeleitet.

Alles via Gesetz

„Wir arbeiten an einem Gesetz in Abstimmung mit der Regierung der Kanarischen Inseln, dem Cabildo de La Palma, betroffenen Gemeinden und beteiligten Ministerien. Dieses Gesetz umfasst Maßnahmen und Ressourcen zum Wiederaufbau zerstörter städtischer Gebiete und personalisierte Maßnahmen für diejenigen, die ihre Häuser verloren haben. Es ist ein Plan zur gesamten Wiederherstellung der Insel. Zudem wird ein gesonderter Plan für die Landwirtschaft und deren Wiederherstellung eingearbeitet, hier hat erneuerbare Energie dann Priorität. Darüber hinaus wird ein Plan zur Wiederbelebung des Tourismus genehmigt werden. Diese Insel war einen Besuch wert und wird dies zweifellos auch weiterhin sein“.

Gleichzeitig kündigte Pedro Sánchez dann etwas überraschend an, dass die nächste Ministerpräsidentenkonferenz im Dezember 2021 auf La Palma stattfinden wird. Also alle spanischen Regionalpräsidenten werden dann nach La Palma kommen. „Die Palmeros wissen, dass Sie die Solidarität aller Spanier haben. Sie sollen wissen, dass sie in der Gegenwart und in der Zukunft von allen Verwaltungen für den Wiederaufbau unterstützt werden, insbesondere diejenigen, die am wenigsten haben und am stärksten gefährdet sind“. – TF

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