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TICKER: Vulkanausbruch 🌋 auf La Palma – Weiterhin aktiver Ausbruch (alt)
Bild Info: Vulkanausbruch La Palma aus Sicht von El Paso - Twitter Abian San Gil

TICKER: Vulkanausbruch 🌋 auf La Palma – Weiterhin aktiver Ausbruch (alt)

Artikel Highlights

UPDATE vom 17. Oktober 2021 – 20:13 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma hĂ€lt bereits seit einem Monat an, wie angekĂŒndigt ist dies daher unser letzter Eintrag in diesem Ticker. Ab Morgen werden wir einen neuen eröffnen, damit diese Ticker nicht zu lang werden. Heute haben wir uns auch mit den Zahlen des vergangenen Monats beschĂ€ftigen. Da die Liste sehr lang ausfĂ€llt haben wir dazu einen gesonderten Beitrag verfasst. Diesen finden Sie hier.

Der nördliche Lavastrom befindet sich etwa 200 Meter vom Meer entfernt, sollte dieser das Meer erreichen werden einige KĂŒstengebiete der Gemeinde Tazacorte eine Ausgangssperre verhĂ€ngt bekommen, dies wurde heute festgelegt. Da die Lava im ersten Hauptstrom zum Teil etwas abgekĂŒhlt ist „verstopft“ diese den Hauptstrom und es tauchen immer mal kleinere „Seitenarme“ auf, die sich aber nicht weit ausbreiten, aber auch dies wird genau ĂŒberwacht.

Die OberflÀchenverformung hat wohl leicht abgenommen, was auf eine Stabilisierung der Gegend rund um den Vulkan hindeutet.

Die derzeit betroffene FlĂ€che auf La Palma wird mit knappe 743 Hektar angegeben. Laut Katasteramt der Kanaren sind bis heute 1.086 GebĂ€ude durch den Vulkanausbruch zerstört worden. 878 seien WohnhĂ€user, 108 Bauernhöfe, 54 IndustriegebĂ€ude, 25 Hotels und Freizeiteinrichtungen, 9 GebĂ€ude der öffentlichen Nutzung und 12 „Andere“.

UPDATE vom 16. Oktober 2021 – 22:21 Uhr:
Neuste Daten des Copernicus-Programms zeigen, dass 1.826 GebĂ€ude durch den Vulkanausbruch auf La Palma zerstört worden sind. Die Lava bedeckt derzeit eine FlĂ€che von 736,9 Hektar. Heute wurden wieder alle FlĂŒge nach und von La Palma aus gestrichen. Ob diese morgen wieder aufgenommen werden können, ist noch offen.

In dem Gebiet ParaĂ­so in der Gemeinde El Paso sind seit dem Beginn des Vulkanausbruchs mehrere Hunde in Wasserspeichern eingeschlossen, die von Lava umgeben sind. Diese Hunde wurden durch Drohnen bisher mit Wasser und Futter versorgt. Die Tierschutzplattform Leales.org wird die Rettung der Tiere finanzieren, sollten die Institutionen nicht dafĂŒr aufkommen. Dazu wird eine bahnbrechende Rettungsaktion gestartet, mit Drohnen sollen die Tiere eingefangen werden und aus der Gefahrenzone gebracht werden. Wann dies genau passieren wird, ist aber noch offen.


UPDATE vom 15. Oktober 2021 – 18:42 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma hÀlt an und die Lavamassen breiten sich noch immer aus. Bisher sind laut Katasteramt der Kanaren 992 GebÀude durch die Lava zerstört worden. Davon sind 809 WohngebÀude, 95 Bauernhöfe, 47 IndustriegebÀude, 22 Hotels und Freizeiteinrichtungen, 8 öffentliche GebÀude und 11 GebÀude, die anderen Zwecken zugeordnet werden.

Die Lavamassen werden zwar immer genau in Hektar und Kubikmeter angegeben, aber vielen Menschen fehlt die Vorstellungskraft dazu, welche FlĂ€che dies wirklich ist, die dort betroffen ist. Aus diesem Grund wurde nun eine Replika der Lavamassen auf eine Landkarte der Stadt Las Palmas de Gran Canaria, die grĂ¶ĂŸte Stadt der Kanarischen Inseln, gelegt. Darauf sieht man ganz deutlich wie viele Stadtteile diese Menge an Lava betreffen wĂŒrde. Wir haben diese Bild, welches in den sozialen Medien und WhatsApp-Gruppen wild geteilt wird, unter in der Galerie hinzugefĂŒgt.


UPDATE vom 14. Oktober 2021 – 21:42 Uhr:
Der Vulkanausbruch hĂ€lt bereits 26 Tage an. Nachdem gestern das stĂ€rkste Erdbeben seit dem Beginn des Vulkanausbruchs auf La Palma registriert wurde, hat man heute ein noch etwas stĂ€rkeres Beben gemeldet. In den frĂŒhen Morgenstunden registrierte man in einer Tiefe von 37 Kilometern ein Beben der StĂ€rke 4,5 auf der Richterskala. Auch dieses Beben wurde in der Gemeinde Mazo registriert. Die genaue Uhrzeit wird mit 2:27 Uhr angegeben. Insgesamt gab es in der Nacht ĂŒber 50 Erdbeben auf La Palma.

Aufgrund des nördlichen Lavastroms mĂŒssen weitere 300 Menschen entlang der LP-215 evakuiert werden, so wurde es vom Krisenstab beschlossen. Der Grund fĂŒr diese Maßnahme ist, dass der Lavastrom immer weiter nach Nordwesten wandert.

Bis heute hat der Vulkanausbruch auf La Palma 680,5 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt. Laut Copernicus-Daten sind 1.548 GebĂ€ude dadurch zerstört worden, 86 seien beschĂ€digt. Das Katasteramt der Kanaren gibt jedoch „nur“ 937 zerstörte GebĂ€ude an, davon sind 763 WohngebĂ€ude, 89 Bauernhöfe, 45 IndustriegebĂ€ude, 22 Hotels und Freizeiteinrichtungen sowie 8 GebĂ€ude fĂŒr andere Zwecke. 50,1 Kilometer Straße wurden komplett zerstört und 3,1 Kilometer teils schwer beschĂ€digt.


UPDATE vom 13. Oktber 2021 – 19:47 Uhr:
Laut neusten Daten des Copernicus-Programms sind auf La Palma durch den Vulkanausbruch aktuell 656 Hektar Landmasse bedeckt. 1.458 zerstörte HĂ€user will das Satellitensystem ausfindig gemacht haben. Laut der Katasteramt-Daten der kanarischen Regierung sind allerdings „nur“ 937 GebĂ€ude auf La Palma durch den Vulkanausbruch zerstört worden. Davon seien mehr als 80 % WohngebĂ€ude. 52,1 Kilometer Straßen wurden bisher durch die Lava zerstört. Die maximale Breite der Lavaströme betrĂ€gt derzeit 1.770 Meter.

Heute wurde das stĂ€rkste Erdbeben seit Beginn des Vulkanausbruchs gemeldet. Das IGN registrierte um 15:33 Uhr Ortszeit ein Beben der StĂ€rke 4,4 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in der Gemeinde Mazo und es war in großen Teilen der Insel La Palma spĂŒrbar. Die Tiefe wird mit 36 Kilometern angegeben. SchĂ€den durch das Erdbeben gab es jedoch keine. Das zuvor stĂ€rkste Beben wurde auch in Mazo gemeldet und hatte vor sechs Tagen eine StĂ€rke von 4,3 in einer Tiefe von 35 Kilometern.

Bisher gibt es noch keine Anzeichen dafĂŒr, dass der Vulkanausbruch bald enden könnte. Es kann also noch sehr lange dauern, bis dieser als beendet gilt. Sobald wir einen Monat (4 Wochen) in diesem Ticker gefĂŒllt haben werden wir diesen Ticker schließen und einen neuen öffnen.


UPDATE vom 12. Oktober 2021 – 19:39 Uhr:
Heute Morgen wurde die Ausgangssperre, die in dem Gebet nahe der Zementfabrik verhĂ€ngt wurde, aufgehoben, doch diese Erleichterung hielt nur kurz, denn am Nachmittag ordnete der Krisenstab die Evakuierung des eines Teils des Gebietes (siehe neues Bild unten) an, wo zuvor die Ausgangssperre verhĂ€ngt war. Etwa 700 bis 800 Menschen mĂŒssten ihre HĂ€user verlassen. Die LuftqualitĂ€t sei wieder gut.

Der Grund fĂŒr diese Evakuierung liegt am raschen Voranschreiten des neuen nördlichen Lavastroms, der auf bewohntes Gebiet treffen wird. „Es wird aber Zeit brauchen, bis der Strom das Gebiet erreichen wird, nĂ€hert sich aber dem bewohnten Gebiet in La Laguna“, heißt es in der ErklĂ€rung.

Die beiden Ă€lteren Lavaströme zeigen kaum bis keine weitere AktivitĂ€t, wobei dies nicht bedeutet, dass hier nicht noch weitere DurchbrĂŒche und ein weiteres Voranschreiten einsetzten kann. Alles wird genaustens ĂŒberwacht.

Aktuell sind 612 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt, davon sind 169 Hektar landwirtschaftliche FlÀche. 90,25 Hektar Bananenplantagen, 48,37 Hektar Weinberge und 9,45 Hektar Avocadofelder sind bisher betroffen.

Unterdessen hat INVOLCAN einen Vorschlag fĂŒr einen Namen des neuen Vulkans veröffentlicht. Man schlĂ€gt den Namen “Tajogaite” vor. Es ist der Name, den die Ureinwohner von La Palma dem Berg gegeben hatten, der nun Lava spukt.


UPDATE vom 11. Oktober 2021 – 19:32 Uhr:
Neuste Daten des Copernicus-Programms zeigen, dass 1.281 GebĂ€ude durch den Vulkanausbruch auf La Palma bis heute zerstört wurden. Laut Kataster-Daten der Kanaren sind es jedoch „nur“ 753 GebĂ€ude, wovon allerdings 620 WohngebĂ€ude waren. Der neue Lavastrom gefĂ€hrdet zudem rund 100 weitere GebĂ€ude. 132 Hektar Agrarland wurden von der Lava bisher begraben. Insgesamt wurden bisher 591 Hektar Landmasse auf La Palma durch Lava bedeckt. Die Breite des Lavastroms betrĂ€gt etwa 1.520 Meter.

Am frĂŒhen Abend mussten Teile von Los Llanos de Aridane und El Paso erneut mit einer Ausgangssperre belegt werden. Der Grund liegt diesmal darin, dass die Lava eine Zementfabrik in Brand gesetzt hat und giftige Gase freigesetzt werden. Die Behörden hoffen aber darauf, dass diese Ausgangssperre schnell wieder aufgehoben werden kann. Dies betrifft rund 3.500 Personen.

Der neuste Lavastrom, der sich durch einen Abbruch der Nordwand des Vulkans gebildet hat, ist derzeit recht schnell unterwegs und nĂ€hert sich dem Meer. Hingegen ist der alte Lavastrom weiterhin sehr schwach am Fließen.

Die Zahl der Erdbeben der letzten 24 Stunde ĂŒberstieg den Wert von 100, allerdings seien dies normale Begleiterscheinungen zum aktiven Vulkanausbruch, da alle Beben in einer mittleren bis hohen Tiefe stattfanden.


Videos in chronologischer Reihenfolge, neuste Videos zuerst!


Gallerie in chronologischer Reihenfolge, neuste Bilder zuerst!

  • Vulkanausbruch La Palma hĂ€lt an
  • Vergleich Lavamasse in Las Palmas de Gran Canaria
  • Menschen retten Hab und Gut
  • Evakuation in diesem Gebiet NEU
  • Betroffene FlĂ€che 11-OKT-21
  • Ausbruch ist immer noch aktiv
  • Geteilter Lavastrom
  • VulkanaktivitĂ€t am 2 Oktober 21
  • Bedeckte Landmasse 2. Oktober
  • Lava bedeckte Landmasse
  • Neuer Lavafluss entstanden
  • Neue Landmasse entsteht
  • Lava erreicht das Meer IOE
  • Lavamasse bedeckt das Land
  • Neue Ausbruchststelle Vulka La Palma - INVOLCAN
  • Vulkanausbruch La Palma aus Sicht der ISS - NASA
  • Vulkanausbruch La Palma aus Sicht von El Paso - Twitter Abian San Gil
  • Der Vulkan spuckt weiter Lava aus
  • Bedeckte Landmasse
  • Asche wird mit SchneerĂ€umern beseitigt
  • Gesperrter Luftraum La Palma
  • Lavaströme auf La Palma
  • Die Lava verschlingt alles
  • Lavafluss bewegt sich langsam
  • Lava verschlingt alles
  • Mehr HĂ€user werden zerstört - BILD UME
  • Neuer Lavaschlot La Palma bei Nacht
  • Betroffener Bereich aktuell mit Satelietensystem Sentinel aufgenommen
  • Spendenkonto offiziell
  • Betroffener Bereich des Vulkanausbruchs
  • Lavafluss
  • Lava ueberquert Strasse
  • SĂĄnchez auf La Palma zum Vulkanausbruch
  • Lava verschlingt Haus
  • Vulkanausbruch La Palma 19 September 2021 in der Nacht
  • Aubruch des Vulkans La Palma
  • Vulkansubruch La Palma 19 September 2021
  • Zerstörte GebĂ€ude La Palma

 


UPDATE vom 10. Oktober 2021 – 17:19 Uhr:
Wie das vulkanologische Institut der Kanaren (INVOLCAN) heute mitteilt, gab es erneut einen Einsturz an der Nordwand des Vulkans auf La Palma. Dies geschah am gestrigen Samstagabend und ist damit der zweite Einsturz innerhalb weniger Stunden gewesen. Es haben sich mehrere neue Lavaströme gebildet, insgesamt drei an der Zahl. Zwei sind jedoch derzeit extrem verlangsamt, sodass es keinen Grund zur Sorge gibt. Der dritte hat sich an den Hauptstrom „geheftet“, dieser dritte Lavastrom fĂŒllt derzeit eine Mulde und wird intensiv ĂŒberwacht, da man nicht abschĂ€tzen kann, was passieren wird, wenn die Mulde gefĂŒllt ist. Die dort ausgetretene Lava hat eine Temperatur von 1.240 °C. Die wenigen verbliebenen HĂ€user im nördlichen Teil von Todoque wurden durch diese neuen Lavaströme nun auch zerstört.

Die Abspaltung des Hauptstroms etwas sĂŒdlich hat gestoppt. Dieser Strom, der in die Plantagen eindrang, ist allerdings dabei sich in der Masse aufzuladen, es wird befĂŒrchtet, dass dieser irgendwann bricht und weiter in Richtung Meer laufen wird. Dabei wĂŒrde diese natĂŒrlich weiteren Schaden in den Plantagen anrichten.

Heute ist auch die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles auf La Palma anwesend und erklĂ€rte nach der Sitzung des Krisenstabes, dass am morgigen Montag auch die spanische Armee auf La Palma eintreffen wird, um bei den Reinigungsarbeiten bezĂŒglich der Vulkanasche zu helfen. Zudem wĂŒrde die Armee ebenso wie UME-Einheiten so lange „es nötig ist“ auf La Palma zur UnterstĂŒtzung bleiben.


UPDATE vom 09. Oktober 2021 – 19:04 Uhr:
In der letzten Nacht brach ein Teil des oberen Vulkankegels ein. Etwas nördlicher gelegen, dieser Einbruch verursachte einen neuen Lavastrom, der eine andere Richtung eingeschlagen hat, als der bisherige Lavastrom. Da das Gebiet bereits evakuiert ist, sind weiterhin keine Menschen in Gefahr. In einem Zeitraffer von ITA sieht man wie dies passiert ist (Aufnahme von Mitternacht bis 7 Uhr am Morgen), siehe Videoarchiv unten.

Der neue Lavastrom verursacht natĂŒrlich neuen Schaden. Nach aktuellsten Daten des Copernicus-Programms sind bisher 1.281 GebĂ€ude von der Lava betroffen, der grĂ¶ĂŸte Teil ist komplett zerstört. Die Lava bedeckt derzeit rund 497 Hektar Landmasse. Ein weiteres Problem des neuen Lavastroms; die Wissenschaftler können von dieser Seite nun kaum noch an den Vulkan heran oder auch nicht an den ersten Lavastrom.

Die Warnstufe ROT bleibt auf La Palma bis auf Weiteres aktiv. Zu einem möglichen Abbruch der neuen Landmasse an der KĂŒste von La Palma gaben die Wissenschaftler an, dass die Auswirkungen nur regional spĂŒrbar sein werden, sofern dies ĂŒberhaupt passiert. Es wird nur mit Auswirkungen auf die KĂŒste von La Palma gerechnet, also starke Wellen und Gasexplosionen. Binter hat den Flugbetrieb mit La Palma nun wieder aufgenommen.


UPDATE vom 08. Oktober 2021 – 21:53 Uhr:
Wissenschaftler haben heute davor gewarnt, dass die neu gebildete Landmasse einen Abbruch erleiden könnte, wenn sich diese immer weiter ins Meer erstrecken wĂŒrde. In diesem Fall könnte massive Gasmengen freigesetzt werden, zudem drohen lokale Explosionen und auch massivere Wellen. Dies könnte passieren, weil die Landmasse den Rand der Inselplatte von La Palma fast erreicht hat, danach wird das Meer massiv tiefer und ein Abbruch sei nicht mehr ausgeschlossen.

Heute hat sich die seismische AktivitĂ€t wieder etwas erhöht. Allerdings findet diese weiterhin in großen Tiefen statt, daher wird weiterhin ausgeschlossen, dass ein weiterer neuer Ausbruch bevorstehen könnte.

Derzeit bedeckt die Lava 471,8 Hektar LandflĂ€che. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass sich der Hauptstrom und der Nebenstrom letztendlich wieder verbinden werden und damit eine noch grĂ¶ĂŸere LandflĂ€che bedeckt werden wĂŒrde.

Neuste Messungen zeigen, dass 120 Hektar dieser betroffenen FlÀche Agrarland gewesen ist. Davon 59,39 Hektar Bananenplantagen, 33,43 Hektar Weinberge und 7,36 Hektar Avocadofelder.

Neue zerstörte HĂ€user und Straßenabschnitte kamen heute nicht hinzu. Die LuftqualitĂ€t ist weiterhin gut, wobei man eine FFP2-Maske tragen sollte.


UPDATE vom 07.10.2021 – 21:11 Uhr:
Heute im Laufe des Nachmittags hat sich der Lavastrom, der sich in das Meer ergießt, geteilt. Ein Teil der Lava fließt nun auch direkt in Plantagen, die in der NĂ€he des Hauptstromes liegen (siehe Bild und Video). Es wurden auch bereits GebĂ€ude zerstört. Die Lava hat damit die Landmasse erreicht, die durch den Vulkanausbruch von 1949 (San Juan) entstanden ist.

Evakuierte Anwohner dĂŒrfen wieder nach Hause, aber nur um ihre Habseligkeiten zu sichern. Sofern es noch etwas zu sichern gibt. Dies ist aber auch nur unter Aufsicht der SicherheitskrĂ€fte gestattet. Die ersten 18 Wohnungen und HĂ€user wurden von der Regierung der Kanaren gekauft. Bis Ende November will man mindesten 100 gekauft haben und diese den Opfern bereitstellen.

Die hohe Anzahl an Erdbeben löst immer wieder die Frage aus, ob es ggf. einen weiteren Ausbruch auf La Palma geben könnten, jedoch nur an einer anderen Stelle. Heute haben die Experten dies abgelehnt. Heute wurde in Villa de Mazo ein Erdbeben der StÀrke 4,3 gemeldet. Die Tiefe lag bei 35 Kilometern. Dadurch, dass die Beben sich bisher nicht weiter an die ErdoberflÀche bewegen und die Deformation der OberflÀche in einem normalen Rahmen liegt, glauben die Experten jedoch nicht daran, dass ein neuer Vulkanausbruch bevorstehen könnte.

Bisher sind 431,2 Hektar Landmasse von der Lava bedeckt. 26,47 Kilometer Straße wurden völlig zerstört. Es gibt weiterhin drei aktive Emissionszentren beim Vulkan. Das von der Lava gebildete Delta im Meer hat bereits eine Tiefe von 250 Metern erreicht und reicht bereits 500 Meter ins Meer.

Der Flughafen von La Palma wurde heute wieder gesperrt, die Winde hatten gedreht und daher ist die Sicherheit am Flughafen nicht mehr gewÀhrleistet. Laut Meteorologen soll dies wohl bis Samstag mindestens anhalten.


UPDATE vom 06. Oktober 2021 – 20:10 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma wurde heute als „stabil“ bezeichnet. Auch die seismische AktivitĂ€t hat in den letzten Stunden wieder abgenommen. Leider hat der Wind gedreht und die Flugverbindungen nach La Palma wurden sowohl von Binter als auch CanaryFly wieder gestrichen, dies gilt ab dem morgigen Donnerstag. Erst wenn die Aschenbelastung wieder abnimmt, können die Fluggesellschaften die Sicherheit der Passagiere wieder gewĂ€hrleisten und den Betrieb wieder aufnehmen.

Die Landmasse, die durch die Lava geschaffen wird, wÀchst stetig weiter. Ein neues Video (siehe unten) zeigt die bisherige Ausdehnung. Es stammt von heute, 15 Uhr und wurde von INVOLCAN bereitgestellt.


UPDATE vom 05. Oktober 2021 – 21:09 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma ist weiterhin im Gange, allerdings verlĂ€uft in den letzten Tagen alles „relativ“ friedlich. Es gibt einige Erdbeben, die von den Experten aber nicht auf einen möglichen neuen Ausbruch im SĂŒden der Insel zurĂŒckgefĂŒhrt werden, sondern diese Beben seien im direkten Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch zu verstehen.

Bis heute hat die Lava 434 Hektar Landmasse bedeckt und 1.154 HĂ€user wurden beschĂ€digt bzw. zerstört (1.046). 36,1 Kilometer Straße wurden ebenfalls zerstört, dies geht aus den neusten Satellitendaten des Kopernikus hervor.

Am heutigen Dienstag gab der technische Direktor des Krisenstabes (PEVOLCA), Miguel Ángel Morcuende, Daten zu der Art der zerstörten GebĂ€ude bekannt. Aufgrund der Katastereintragung der GebĂ€ude und der Daten, die von den Experten im Gebiet gesammelt wurden, kommen die Behörden auf „nur“ 726 zerstörte GebĂ€ude. Davon seien 605 WohngebĂ€ude, 58 LandwirtschaftsgebĂ€ude, 30 IndustriegebĂ€ude, 18 Freizeit und Gastronomiebetriebe sowie 7 GebĂ€ude der öffentlichen Hand und 8 „Sonstige“ GebĂ€ude.

Weshalb die Daten des Satelliten und die der Behörden zueinander so abweichend sind, ist noch unklar.


UPDATE vom 04. Oktober 2021 – 08:34 Uhr:
Am Abend ist wieder ein Teil des Vulkankegels eingestĂŒrzt, anschließend hat sich die Eruption des Vulkans wieder verstĂ€rkt und mehrere der Öffnungen haben sich zu einer grĂ¶ĂŸeren verbunden. Die Höhe der Eruptionswolke erreichte wieder 4,5 Kilometer. Die beiden Lavaströme haben sich anscheinend verbunden und aktuell besteht wohl keine Gefahr, dass ein anderes komplett neues Gebiet betroffen sein könnte. Da der Vulkanausbruch aber weiter anhĂ€lt, kann man noch nichts Genaues fĂŒr die kommenden Stunden und Tage sagen.

Unterdessen gab es wieder zahlreiche Erdbeben auf La Palma die teilweise zwischen 3 und 4 auf der Richterskala erreichten. Auch in Fuencaliente hat es wieder gebebt.


UPDATE vom 03. Oktober 2021 – 18:23 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma lĂ€uft weiterhin, nun schon seit 2 Wochen. Neuste Daten des Satelliten Kopernikus belegen, dass bisher 1.074 GebĂ€ude durch den Vulkanausbruch betroffen sind, davon 946 komplett zerstörte GebĂ€ude. Zudem wurden bisher insgesamt 33,2 Kilometer Straßen zerstört oder schwer beschĂ€digt. Die Lava nimmt aktuell 397,5 Hektar Landmasse auf La Palma ein. Ein neues Hilfspaket wurde heute von Pedro SĂĄnchez auf La Palma angekĂŒndigt, hier alle Infos dazu.

Unterdessen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Lava große Mengen an Tephrit enthĂ€lt. Dies belegt, dass es kein sogenanntes PrimĂ€r-Magma ist, was dort aufsteigt. Bei Television Canaria erklĂ€rte der Geologe und Professor der Uni Las Palmas, JosĂ© Mangas, dass sich dieses Magma seit tausenden von Jahren unter der Insel La Palma befunden haben muss und sich in einer Kammer des oberen Erdmantels entwickelt haben muss. Die Wissenschaftler nennen dies auch „Jugend Magma“. Das sogenannte „Vater- oder Mutter-Magma“ hĂ€tte „basaltische Zusammensetzungen“, so Mangas.

Er erklĂ€rte weiter, dass alle jĂŒngeren Eruptionen auf La Palma so zusammengesetzt gewesen waren. Zudem sei das Magma, welches in den letzten 300 Jahren auf La Palma austrat, grundsĂ€tzlich reicher an Silizium, Natrium und Kalium.


UPDATE von 21:54 Uhr:
Heute hat der Vulkan auf La Palma wieder eine etwas „explosivere“ Phase eingeleitet. Trotzdem sei diese weiterhin der „gleiche Mechanismus“ wie bisher, heißt es von der Leiterin des IGN, Carmen LĂłpez. Der neue Lavastrom hat wohl einen Kontakt zum ersten Lavastrom hergestellt, ob dies so bleibt ist noch unklar. Man beobachtet zudem weitere AktivitĂ€ten auch im nordwestlichen Bereich des Vulkankegels, neue Emissionszentren kann man nicht ausschließen.

Die von der Lava gebildete Landmasse vor der KĂŒste von La Palma sei mittlerweile rund 540 ins Meer gewachsen und nimmt eine FlĂ€che von 27,7 Hektar ein. Zudem hat diese Formation bereits eine Tiefe von 35 Metern erreicht. Auch auf der Breite wĂ€chst die Masse immer weiter an, dies wurde in den letzten Stunden deutlich beobachtet.

UPDATE vom 2. Oktober – 13:46 Uhr:
Lau neusten Analysen der Satelliten Copernicus sind derzeit auf La Palma 367,3 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt (neues Bild, siehe unten) und es wurden insgesamt 880 komplett zerstörte HÀuser bestÀtigt. Rechnet man die Asche hinzu, sind derzeit 3.304 Hektar mit irgendetwas vom Vulkanausbruch bedeckt.

Laut INVOLCAN hat sich um 10:30 Uhr am heutigen Morgen eine neue Emissionsquelle fĂŒr Lava gebildet, diese befindet sich in der NĂ€he des Hauptbruchs. Die Wissenschaftler haben bereits mit der kompletten Analyse der neuen Öffnung begonnen. Es wird Lava, Gas und Gesteinsmaterial ausgeworfen.


UPDATE von 19:47 Uhr:

Der Vulkanausbruch auf La Palma hÀlt weiter an. Die ins Meer geflossene Lava hat bereits eine neue Landmasse von 17 Hektar generiert. Die bisherige Gesamtmenge an ausgeworfenem Material bei dem Vulkanausbruch betrÀgt 80 Millionen Kubikmeter und damit die doppelte Menge des Materials vom Vulkanausbruch 1971 (Teneguía).

Es gibt bereits klare Aussagen, dass der aktuelle Vulkanausbruch „viel aggressiver“ sei, als der Vulkanausbruch von 1971. Der neue Lavafluss, der sich am gestrigen Freitag gebildet hat, fließt ebenfalls in Richtung Meer. Zudem ist dieser auf einem fĂŒr die Lava gĂŒnstigem Gebiet unterwegs. Die Experten sind sich noch nicht ganz sicher, es könnte aber auch zu einem Zusammenschluss der beiden Lavaströme kommen.

In den letzten Tagen gab es zudem dutzende Erdbeben sĂŒdlich des Vulkans, in Fuencaliente. Das stĂ€rkste wurde mit einem Wert von ĂŒber 4 auf der Richterskala gemessen und die Tiefe der Epizentren variiert von 15 bis 4 Kilometer. Ob es hier ZusammenhĂ€nge mit dem Vulkanausbruch gibt, wurde bisher nicht definitiv bestĂ€tigt, es liegt aber nahe.

UPDATE vom 1. Oktober 2021 – 09:34 Uhr:
Heute Nacht hat sich am Vulkankrater auf La Palma ein neuer Lavafluss gebildet. Der Hauptstrom der Lava hĂ€lt seine „StabilitĂ€t bei“, heißt es bisher. Es gĂ€be zwar „einen Arm, der sich vom Hauptstrom abgelöst hat“, aber die StabilitĂ€t des Lavaflusses ist bisher wohl gewĂ€hrleistet. Es fließt derzeit ein kontinuierlicher Lavastrom in das Meer.

Neuste Satellitenbilder (siehe unten) zeigen, dass 1.005 HĂ€user von der Lava betroffen sind, davon sind 870 HĂ€user komplett zerstört. Es gibt eine FlĂ€che von 709 Hektar, die mit Lava bedeckt ist, dazu zĂ€hlt nun auch die neue FlĂ€che, die sich im Meer gebildet hat. 27,7 Kilometer Straßen wurden vernichtet und 2,5 Kilometer schwer beschĂ€digt.


UPATE vom 30. September 2021 – 21:41 Uhr
Nach neusten Informationen hat der Vulkanausbruch auf La Palma 338,3 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt, es wurden 855 HĂ€user zerstört und 126 sind schwer beschĂ€digt.27,4 Kilometer Straße wurden auf La Palma ebenfalls zerstört. Zudem seien 2,4 Kilometer teils schwer beschĂ€digt. Die Daten stammen aus den Satellitenbildern vom 29. September (12:38 Uhr).

Die Lavamasse hat im Meer bereits ein 500 Meter breites Delta gebildet und dieser Prozess lĂ€uft weiter. Die aktuelle Dynamik der Eruption wird als „stabil“ bezeichnet.

Mittlerweile haben die Messungen zur LaufqualitĂ€t ergeben, dass im Bereich des Meereseintritts der Lava sehr hohe Schwefeldioxidwerte vorhanden sind. Die Werte ĂŒberschreite alle Richtwerte fĂŒr gute LuftqualitĂ€t. Bisher gilt dies nur fĂŒr die Gemeinde Tazacorte, könnte sich am morgigen Freitag aber aufgrund der auffrischenden Winde auf die Gemeinden Los Llanos de Aridane und El Paseo ausweiten. Man bittet die Bevölkerung im Haus zu bleiben und TĂŒren sowie Fenster geschlossen zu halten. Wenn man das Haus verlassen muss, dann nur mit FFP2-Maske. Die bestehende Ausgangssperre bleibt weiterhin in Kraft.


UPDATE von 22:29 Uhr:
Die vier mit Ausgangssperre belegten Ortschaften San BorondĂłn, Marina Alta, Marina Baja und La Condesa bleiben weiterhin damit belegt, bis die endgĂŒltigen Studien ĂŒber die Auswirkungen der Gase vorliegt. Die LuftqualitĂ€t sei aber weiterhin gut.

Auch wenn die Lava das Meer erreicht hat, so hat der Eruptionsprozess des Vulkans auf La Palma nicht abgenommen, im Gegenteil, er hat wieder die Werte erreicht wie vor der Pause. Aufgrund dieser Entwicklung bleiben die Sperren sowohl fĂŒr den Seebereich als auch dien Landbereich bestehen.

Am morgigen Donnerstag wird ein spezieller Konvoi aus Guardia Civil und UME gemeinsam mit den Bauern in das betroffene Gebiet fahren, um die Plantagen zu bewÀssern.

Pedro SĂĄnchez wird erneut nach La Palma kommen, um sich weitere EindrĂŒcke von der Lage vor Ort zu holen.

UPDATE vom 29. September 10:08 Uhr:
In der Nacht hat die Lava das Meer erreicht, gegen 23 Uhr gab es den ersten Kontakt zwischen dem Lavastrom und dem Meer. Am Strand von Los Gierres fand dieser Kontakt statt. Seither steigen enorme Mengen an toxischen Rauchwolken auf. Es ist komplett untersagt, das evakuierte Gebiet zu betreten. Zudem wird empfohlen, einen Sicherheitsradius von 3,5 Kilometer einzuhalten.

Mit dem Eintritt der Lava ins Meer wird ist zu direktem Absterben von Tieren und Pflanzen kommen, langfristig bereichert dieser Eintritt aber die Meeresfauna und Flora. Wie lange der Vorgang nun dauern wird, ist noch völlig unklar, dass der Vulkanausbruch auf La Palma auch noch weiter anhÀlt.

Laut spanischem Institut fĂŒr Ozeanografie hat der Lavastrom bereits damit begonnen, im Meer ein Delta zu bilden. „Nach und nach wird die Insel an Boden gewinnen“, heißt es. Letztendlich bedeutet dies, dass La Palma an Landmasse gewinnen wird. Wie viel, auch das muss noch abgewartet werden.

Bisher wurden 656 HÀuser komplett zerstört und 88 weitere teils schwer beschÀdigt, also sind 744 GebÀude betroffen. Die Lava bedeckt aktuell 267,5 Hektar Landmasse.


UPDATE von 18:58 Uhr:
Heute Abend hat der Vulkan auf La Palma mit hoher IntensitÀt neue Lava ausgeworfen. Im Laufe des Tages wurden mehrere Beben mit einer StÀrke von 2,9 und einer Tiefe von 10 Kilometern rund um den Vulkan registriert. In Fuencaliente gab es ebenfalls ein weiteres Erdbeben, dies hatte eine StÀrke von 3,3 und lag in einer Tiefe von etwa 11 Kilometern.

Der Lavastrom hat die Bananenplantage von La Palma erreicht. Dadurch entwickeln sich starke RauschsĂ€ulen, es wird Plastik von den GewĂ€chshĂ€usern und DĂŒnger „verbrannt“.

Laut IGN ist die Aschenwolke mittlerweile auf eine Höhe von bis zu 7 Kilometern angewachsen.

Die Regierung von Spanien hat heute eine erste Hilfslinie von 10 Millionen Euro fĂŒr den Kauf von Immobilien freigegeben. Zudem gesonderte Hilfen ĂŒber ERTE und Cese de Actividad fĂŒr betroffene Unternehmen auf den Kanarischen Inseln. Unterdessen versuchen die Bananenbauern so schnell wie möglich so viele Bananen wie möglich zu retten, dort wo diese noch zu den Plantagen dĂŒrfen.

UPDATE vom 28. September 11:13 Uhr:
Der Vulkan auf La Palma stĂ¶ĂŸt weiterhin Lava aus. Bisher wurden 686 GebĂ€ude von dem Lavastrom zerstört. 22,2 Kilometer Straßen wurden ebenfalls vom Lavastrom zerstört und es ist eine FlĂ€che von 258 Hektar von Lava bedeckt, dies entspricht etwa 315 Fußballfeldern. Die mit Asche bedeckte FlĂ€che auf La Palma wird mit 1.507 Hektar angegeben. Um die Asche zu entfernen wird von Wasser abgeraten, da die Asche wie eine Klebemasse mit dem Wasser reagiert. Besen und GeblĂ€se seien die bessere Wahl.

Bisher hat die Lava das Meer noch nicht erreicht, bis dorthin sind es noch gute 1.000 bis 1.200 Meter. Die Lava befindet sich aber nur noch 300 Meter von der Ortschaft Tazacorte entfernt.

Bisher hat der Vulkan 46,3 Millionen Kubikmeter Masse ausgeworfen, so schÀtzen es die Experten. Dies wÀre bereits mehr, als beim Vulkanausbruch des Teneguía im Jahre 1971, dessen Ausbruch dauerte vor 50 Jahren 24 Tage.


UPDATE von 20:34 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma hat sich wieder intensiviert und nach einigen Stunden der Pause des Vulkans hat sich dieser mit neuen Explosionen zurĂŒckgemeldet. Der Vulkan spuckt auch wieder Lava aus. Allerdings ist alles noch auf einem Level der „geringen IntensitĂ€t“, so die ErklĂ€rung des vulkanologischen Institutes der Kanaren (INVOLCAN).

Zwischenzeitlich gab es mehrer Erdbeben in Fuencaliente, sĂŒdlich des Vulkans, hier rechnen die Experten jedoch nicht damit, dass sich der Ausbruch weiter nach SĂŒden verlagert.

Die Ausgangssperre fĂŒr die vier Ortschaften bleibt weiter bestehen, denn die Lava bewegt sich weiter in Richtung Meer.

Binter und Canaryfly wollten heute die FlĂŒge nach La Palma wieder aufnehmen und Binter hatte dis fĂŒr 13 Uhr angekĂŒndigt. Nach diesem Versuch brach Binter aber die FlĂŒge wieder ab, es sei weiterhin zu „unsicher“. Der Flughafen von La Palma ist weiterhin in der Lage zu arbeiten, aber FlĂŒge kommen derzeit keine an. Alle anderen FlughĂ€fen der Kanarischen Inseln arbeiten weiterhin im Normalbetrieb.

UPDATE vom 27. September 2021 – 10:23 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma scheint sich zu beruhigen. Der Ausstoß an Magma hat sich aktuell deutlich verringert. Man misst auch einen deutlichen Abfall des Drucks in der Magmakammer. Die Experten gehen aber mit Vorsicht an diese Entwicklung. Zudem könnte der Lavastrom, der auf einer Breite von 600 Metern unterwegs ist, heute das Meer erreichen. Der thermische Schock, der durch das Auftreffen der Lava mit dem Meer generiert wurde, kann eine große Gefahr fĂŒr die Menschen in der Umgebung bedeuten. Durch das Auftreffen der Lava, die ĂŒber 1.000 °C heiß ist mit dem Meer, welches nur gut 20° C misst, entstehen diverse Gase, darunter Chlorgas und SalzsĂ€ure. Diese Gase können durch Wind natĂŒrlich einen grĂ¶ĂŸeren Radius erreichen. Aus diesem Grund wurden die Ortschaften San BorondĂłn, Marina Alta, Marina Baja und La Condesa unter Ausgangssperre gestellt. Keiner darf das Haus verlassen und muss TĂŒren sowie Fenster geschlossen halten.

Neben der Kirche in Todoque wurde dort auch das Gesundheitszentrum von der Lavamasse zerstört. Auch das GebÀude der Nachbarschaftsvereinigung wurde zerstört. Aktuell sind 569 GebÀude durch den Vulkanausbruch zerstört worden, zudem ist eine Landmasse von 232 Hektar mit der Lava bedeckt.


UPDATE von 19:30 Uhr
Der Krisenstab (PEVOLCA) hat heute entschieden, dass die rund 160 Bewohner, die am Freitag evakuiert wurden, heute wieder nach Hause können. Es handelt sich um die kleinen Ortschaften Tajuya, Tancande de Abajo und Teile von Tacande de Arriba in der Gemeinde El Paso. Der Aschenniedergang hat sich unterdessen auf die gesamte Insel ausgebreitet und reicht auch bis zur Hauptstadt von La Palma, Santa Cruz. Aus diesem Grund hat das kanarische Bildungsministerium fĂŒr den morgigen Montag den Schulunterricht auch auf der Ostseite der kleinen Inseln ausgesetzt, die Schulen mĂŒssen zunĂ€chst gereinigt werden. Die LuftqualitĂ€t sei weiterhin gut.

Laut neusten Messungen hat der nördlichere Lavastrom, der schneller fließt als der sĂŒdliche, eine Temperatur von gut 1.200 °C. Es wird geschĂ€tzt, dass der neue Lavastrom sich mit dem alten verbinden könnte. Der erste Lavastrom hat eine sehr geringe Geschwindigkeit hat aber den Ort Todoque erreicht und dort gegen 17:50 Uhr die Kirche zum Einsturz gebracht. Die Kirche wollte man schĂŒtzen, indem man einen Graben an der Kirche lang ausgegraben hatte, man hatte gehofft, dass so die Lava ggf. abgelenkt wird, leider ist dieses Vorhaben gescheitert.

Die seismischen StĂ¶ĂŸe nehmen derzeit weiter ab und befinden sich in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern.

UPDATE vom 26. September – 11:52 Uhr
Der Vulkankegel ist noch weiter in sich zusammengebrochen, zudem gibt es eine neue Emissionsquelle fĂŒr Lava, allerdings hat sich der Lavastrom wieder massiv verlangsamt, dieser bewegte sich zuletzt mit etwa 20 Zentimetern pro Stunde in Richtung Meer.

Immerhin laut AENA ist der Flughafen auf La Palma wieder bereit um FlĂŒge anzunehmen und starten zu lassen, die Asche wurde nun grĂ¶ĂŸtenteils entfernt. Gestern haben die Passagiere zu tausenden den Hafen von Santa Cruz angesteuert, um ĂŒberhaupt die Inseln verlassen zu können. Der Schiffsverkehr ist weitestgehend unbeeindruckt von dem Vulkanausbruch.

Laut Experten stellen die ausgestoßenen Gase, hier besonders Kohlendioxid und Schwefel, keine Gefahr fĂŒr die Menschen dar, da sich diese Gase ĂŒberwiegend in den oberen Schichten der AtmosphĂ€re verbreiten. Es werden nun auch die Auswirkungen des Vulkanausbruches auf das Meer analysiert, dazu traf gestern das Forschungsschiff RamĂłn Margalef vom spanischen Ozeanografischen Institut vor Ort ein. Es soll festgestellt werden, welchen Einfluss die massive Aschenmenge auf das Ökosystem unter Wasser hat.

Die Lava bedeckt derzeit etwas mehr als 212 Hektar Landmasse von La Palma, laut neusten Satellitenbildern wurde mehr als 500 HĂ€user zerstört. Etwa 16,4 Kilometer Straßen wurden ebenfalls zerstört.

Es ist nun eine Woche her, dass der Vulkan auf La Palma ausgebrochen war. Heute sind noch vier Eruptionsstellen aktiv und es gibt zwei verschiedene Lavaströme. Heute will man entscheiden, ob die 160 Menschen, die am Freitag evakuiert wurden, ggf. wieder nach Hause können. Die seismische AktivitĂ€t ist weiterhin auf einem niedrigen Niveau, wobei nicht auszuschließen ist, dass sich diese wieder erhöht und Erbeben von bis zu 4 erreicht werden könnten. Das stĂ€rkste Beben gestern hatte eine StĂ€rke von 2,7 auf der Richterskala.


UPDATE von 17:19 Uhr:
Heute gab es erneut eine stĂ€rkere Eruption, bei der ein neuer Schlot entstanden ist. Dieser befindet sich weiter westlich. Die beiden Öffnungen des gestrigen Freitags haben sich zu einer verbunden. Laut des technischen Direktors von PEVOLCA, Miguel Ángel Morcuende reagiert die erste Eruptionsstelle auf die Ereignisse von gestern und ist nun wieder aktiv. Diese Stelle war in den letzten Tagen ohne Eruption. Der Lavastrom ist noch etwa 1 Kilometer von der KĂŒste entfernt „und aufgrund des Verhaltens des Vulkans wissen wir nicht, wann er (der Lavastrom) am Meer ankommen wird, noch ob er je ankommen wird“. Laut Morcuende ist die vulkanische AktivitĂ€t auf La Palma ganz typisch fĂŒr die Kanaren, auch wenn es manchmal Situationen gibt, die eher an Hawaii erinnern.

Vor knapp einer Stunde hat das IGME (Institut fĂŒr Geologie und Bergbau von Spanien) bestĂ€tigt, dass es zumindest einen Teileinsturz des Vulkankegels auf La Palma gegeben hat. Der Geologe Carlos Lorenzo war zu der Zeit vor Ort und er erklĂ€rte gegenĂŒber dem PEVOLCA-Ausschuss, dass „es im sĂŒdwestlichen Teil einen Einbruch gab und dieser hinterlĂ€sst einen riesigen Strom sehr großer Brocken, der sich den Hang hinunter in Richtung Meer bewegt“. Dieser Einsturz erfolgte kurz nachdem es zu einer neuen Öffnung kam (wie oben beschrieben).

UPDATE vom 25. September 12:26 Uhr:
Es gibt nun insgesamt zwei neue Vulkanschlote beim Vulkanausbruch auf La Palma. Die Lava fließt aus diesen beiden Eruptions-Stellen mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 80 Metern pro Stunde. Gestern ging man zunĂ€chst von einem neuen Schlot aus. Nach aktuellem Stand sind nun rund 6.000 Menschen aus der gefĂ€hrdeten Zone evakuiert worden. Diese zusĂ€tzliche Ausbruchsstelle hat sich mit einer massiven Explosion angekĂŒndigt.

Man befĂŒrchtet, dass durch diese zusĂ€tzlichen Spalten die StabilitĂ€t des gesamten Vulkankegels gefĂ€hrdet sein könnte und dieser in sich zusammenstĂŒrzen könnte. Daher wurden die zusĂ€tzlichen Evakuierungen vorgenommen. Da der Vulkanausbruch ein dynamisches PhĂ€nomen ist, muss man alle Möglichkeiten immer wieder neu bewerten, das macht es so kompliziert.

Bisher sind ca.200 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt und 420 GebĂ€ude wurden durch die Lava zerstört. Aufgrund des Aschenregens ist der Flughafen von La Palma derzeit nicht in der Lage zu operieren, dies teilte AENA mit. Man hat zwar mit der Reinigung bereits begonnen, es ist aber unklar, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Binter kĂŒndigte an, den Flugbetrieb mit La Gomera und Teneriffa wieder aufzunehmen.


UPDATE von 20:49 Uhr:
Heute hat es auf La Palma eine neue Spalte gegeben. Am Nachmittag gab es eine komplett neue Eruption beim Vulkanausbruch auf La Palma, die dazu gefĂŒhrt hat, dass ein neuer Schlot entstanden ist, aus dem auch Lava austritt. Aus diesem Grund mĂŒssen weitere Ortschaften evakuiert werden, dies betrifft zunĂ€chst die Ortschaften Tajuya, Tacande de Abajo und den bisher nicht evakuierten Teil von Tacande de Arriba. Seit 15 Uhr lĂ€uft die Evakuierung der Bevölkerung in diesem Gebiet.

Die Behörden warnen davor, dass der Auswurf aus dem Vulkan auch in großer Entfernung erst einschlagen kann. Auch der Aschenniedergang kann zu Problemen fĂŒhren. Daher sei den Anweisungen der SicherheitskrĂ€fte immer Folge zu leisten.

Laut neusten Satelliten-Analysen sind bisher 190 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt und 420 GebĂ€ude wurden zerstört. Zudem seien etwa 15,2 Kilometer des Straßennetzes vernichtet worden. Nach neusten Berechnungen wird die bedeckte Landmasse am morgigen Tag um etwa 11 Hektar grĂ¶ĂŸer sein. Alle Daten basieren auf den Satellitenbildern vom 23. September 20:44 Uhr.

Unterdessen wurden von den Fluggesellschaften Binter, Canaryfly, Iberia und Vueling alle FlĂŒge nach La Palma und La Gomera abgesagt. Binter stellt sogar den Flugbetrieb fĂŒr den Flughafen Teneriffa SĂŒd ein. Teneriffa Nord wird nur nicht mehr bedient, sobald es dunkel wird. Der Grund fĂŒr diese Absagen liegt in der Aschewolke, die sich immer weiter ausbreitet. Diese stellt eine zu große Gefahr fĂŒr die Navigation der Flugzeuge dar. Rund 30 FlĂŒge der Inseln La Palma und La Gomera sind heute davon betroffen.

Alle Fluggesellschaften können aktuell selbst entscheiden, wie man handelt. Allerdings ist die Sicherheit ein ganz wichtiger Faktor. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.

UPDATE vom 24. September 2021 – 11:01 Uhr:
Gestern hat der Vulkanausbruch auf La Palma nochmals an IntensitÀt zugelegt, seit 17:20 Uhr seien die Eruptionen explosionsartiger. Unterdessen hat man mit dem Satellitensystem Sentinel eine Karte angefertigt, die darstellt, an welchen Tagen, seit dem Ausbruch, wie viel Landmasse von der Lava bedeckt wurde. Das Bild ist unten in der Galerie zu finden.


UPDATE von 16:56 Uhr:

Asche wird mit SchneerÀumern beseitigt
Asche wird mit SchneerÀumern beseitigt

Laut Angaben des kanarischen Ministeriums fĂŒr öffentliche Arbeiten und Wohnungswesen werden auf La Palma von der Regierung 280 Wohnungen und HĂ€user fĂŒr die vom Vulkanausbruch betroffenen Menschen bereitgestellt. Davon werden 257 komplett neu gebaut oder sind bereits fast fertig gebaut. 23 werden ĂŒber eine neue Förderlinie des kanarischen Wohnungsinstitutes erworben. Bereits im Oktober will man so weit sein, dass eine erste Charge von rund 100 Wohnungen und HĂ€user fĂŒr die Menschen bereitstehen wird. Weitere 150 könnten bis Jahresende bereitstehen. Es werden entsprechend EigentĂŒmer kontaktiert, um deren HĂ€user und noch nicht fertig gestellte GebĂ€ude zu erwerben. Man muss allerdings noch auf das neue Gesetz dazu warten, welches am Dienstag beschlossen werden soll.

 

Laut den neusten Daten soll die Eruption den „explosiven Verlauf fortsetzen“. Die seismische AktivitĂ€t ist in den letzten Stunden rĂŒcklĂ€ufig gewesen. Der Aschenausstoß hat sich erhöht und erreicht eine Höhe von 4.500 Metern. Man schließt aktuell sauren Regen aus. Weiterhin kann man nicht sagen, ob und wann der Lavastrom das Meer erreichen wird, die Geschwindigkeit liegt weiter bei 4 Meter pro Stunde. Aber heute oder morgen wird dies wohl nicht passieren, sofern sich nichts gravierend Ă€ndert. Dort wo es möglich ist, werden Straßen von der Aschendecke befreit, dafĂŒr kommen RĂ€umfahrzeuge zum Einsatz, die normalerweise fĂŒr den Schnee eingesetzt werden.

 


UPDATE vom 23. September – 12:09 Uhr:

Nach neusten Angaben zum Vulkanausbruch auf La Palma sind bereits 374 GebĂ€ude davon betroffen, der grĂ¶ĂŸte Teil wurde komplett vernichtet. Zudem nimmt die Lava eine FlĂ€che von derzeit 166 Hektar ein.

 

Auf Antrag wurden von der Flugsicherheit zwei Zonen als Sperrzone rund um La Palma eingerichtet. Diese Zonen dĂŒrfen nur noch von staatlichen FluggerĂ€ten beflogen werden, also MilitĂ€r und RettungskrĂ€fte. Diese Bereiche werden bis zum Ende des Notfalls beibehalten. Unten in der Galerie gibt es ein Bild zu den gesperrten LuftrĂ€umen.

Die Übersiedelung der betroffenen Menschen in freie Hotels und Apartments hat begonnen. Man will den Menschen damit ein wĂŒrdigeres Leben ermöglichen, als in irgendwelchen Pavillons zu leben. ZunĂ€chst wurden Menschen umquartiert, die rein gar nichts mehr haben. Zudem hat der Finanzminister der Kanaren, RomĂĄn RodrĂ­guez angekĂŒndigt, dass man unverzĂŒglich finanzielle Mittel fĂŒr den sofortigen Kauf von 73 HĂ€usern freigeben wird, die den betroffenen Personen zur VerfĂŒgung gestellt werden. Bei seinem Besuch auf La Palma am gestrigen Mittwoch kĂŒndigte der Finanzminister an, dass „wir die leer stehenden HĂ€user auf La Palma ohne Probleme kaufen werden, damit werden wir bereits fertige WohnrĂ€ume fĂŒr die Betroffenen schaffen, es gibt einige hochwertige Produkte auf dem Markt“.

Unterdessen schießen die Wissenschaftler des vulkanologischen Institutes einen „Mega-Tsunami“ gĂ€nzlich aus. Es gĂ€be keinen „Grund, diese unbegrĂŒndeten Informationen weiterzuverbreiten“. Die aktuelle Lage auf La Palma lĂ€sst diese Möglichkeit einfach nicht zu. Die ErschĂŒtterungen und Eruptionen sind viel zu schwach, als dass dort ĂŒberhaupt ein Tsunami ausgelöst werden könnte. Zudem gibt es keinerlei AbbrĂŒche der Insel, die ins Meer stĂŒrzen.


UPDATE von 21:06 Uhr:
Die Lavaströme auf La Palma verlangsamen sich zusehends, aktuell betrĂ€gt die Geschwindigkeit nur noch 4 Meter pro Stunde, in der Nacht waren es noch knappe 15 Meter pro Stunde. Es kommen Zweifel auf, ob die Lava das Meer ĂŒberhaupt erreichen wird. Die sei davon abhĂ€ngig, wie sich die Situation in den kommen Stunden entwickeln wird. Auch können die Experten noch nicht einschĂ€tzen, wie lange die Eruption des Vulkans auf La Palma noch dauern wird. Die Lavaströme erreichen mittlerweile eine Höhe von bis zu 15 Metern.

In der Nacht stĂŒrzte ein Teil des oberen Hauptkegels des Vulkans in den Krater, nachdem dieser eine stĂ€rkere Eruptionsphase durchlaufen hatte. Man schĂ€tzt, dass dies nochmal passieren wird.

Die Möglichkeit von saurem Regen ist wieder da, denn die Meteorologen von AMENET gehen davon aus, dass die Aschewolke am morgigen Donnerstag die Inseln Teneriffa, El Hierro und La Gomera erreichen könnte, hier kann es teilweise auch zu RegenfĂ€llen kommen, was dann auch sauren Regen bedeuten wĂŒrde.

Es wird auch geschĂ€tzt, dass ab Freitag große Teile von Marokko, Tunesien, der iberischen Halbinsel, Frankreichs SĂŒdkĂŒste, Italien, Algerien und Libyen das Schwefeldioxid des Vulkans abbekommen werden. Allerdings hĂ€tte dies „nur sehr begrenzte Auswirkungen“.

FĂŒr Interessierte wurde eine Webseite mit Live-Daten gestartet, darauf kann man das Ausmaß der Lavaströme, die Lage des Vulkans und die Daten zu den Erdbeben bis zu 10 Tage von vor dem Vulkanausbruch einsehen. HIER geht es zu der Webseite.


UPDATE vom 22. September – 11:57 Uhr:
Die AktivitĂ€t zum Vulkanausbruch auf La Palma hat am spĂ€ten Abend und in der Nacht etwas zugenommen, man spricht von “starken Eruptionen“. Derzeit gibt es zwei verschiedene Lavaströme auf der Inseln, einer etwas nördlich, der sich Todoque nĂ€hert und einer befindet sich sĂŒdlich, dieser bewegt sich aber kaum. Man warnt weiterhin davor, sich nicht nĂ€her als 2 Kilometer um die Ausbruchsstelle herum zu nĂ€hern, es gibt immer noch massive AuswĂŒrfe. Wenn die Lava das Meer erreicht, erwarten die Wissenschaftler Explosionen und Gasemissionen sowie AbbrĂŒche der Lavafront.

Der Lava-Ausfluss des Vulkans konzentriert sich derzeit auf vier Ausbruchsstellen. In gewissen Zonen tĂŒrmt sich der Lavastrom auf 10 bis 12 Meter auf.

Am Abend hat die Lava eine bedeckte OberflĂ€che von 153 Hektar erreicht und damit gut 50 % mehr als dies gestern noch der Fall war. Pro Tag werden etwa 6.140 bis 11.500 Tonnen Schwefeldioxid in die AtmosphĂ€re ausgestoßen. Eine Gefahr fĂŒr die Bevölkerung diesbezĂŒglich besteht derzeit nicht.


UPDATE von 21:43 Uhr:

Nach den neusten Angaben sind bisher zwischen 5.700 und 6.000 Menschen aus dem Gebiet rund um den Vulkanausbruch auf La Palma evakuiert worden. Der gesamte Ort Tancante wurde gerÀumt. Zudem sind die Ortschaften La Bombilla, El Remo, Puerto Naos, Las Manchas, Jedey, Charco Verde, El Charco, Todoque, La Laguna, San Nicolås und Tacande de Arriba bis Echedey gerÀumt.

Nach neusten Daten sind etwa 185 GebĂ€ude von der Lava verschluckt worden, davon 63 WohnhĂ€user laut Katastereintrag. Derzeit sind 743 SicherheitskrĂ€fte der diversen Einheiten im Einsatz, um rund um die Uhr fĂŒr die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.

Auf der Pressekonferenz am Abend baten die PrĂ€sidenten Mariano HernĂĄnez Zapata (La Palma), Ángel VĂ­ctor Torres (Kanaren) und Pedro SĂĄnchez die Bevölkerung darum, „weiterhin Ruhe zu bewahren“ und sich dem Ausbruchsort nicht zu nĂ€hern. Die Lava sei „unaufhaltsam unterwegs“. Auch, wenn sich diese nochmals verlangsamt hat. Bisher hat der Lavastrom das Meer noch nicht erreicht. Die derzeitige Geschwindigkeit betrĂ€gt knapp 200 Meter pro Stunde. Man solle auch „die Straßen nicht blockieren, da diese noch von den EinsatzkrĂ€ften benötigt werden“.

„Heute Morgen haben wir die UnterstĂŒtzung aus dem EU-Fonds beantragt, um den Wiederaufbau der Insel La Palma gemeinsam zu schaffen“, so Torres.

FĂŒr Pedro SĂĄnchez ist die Vulkan-Krise auf La Palma erst dann beendet, wenn „La Palma wieder zur NormalitĂ€t zurĂŒckkehrt und wir es schaffen, alles wieder aufzubauen, was durch die Lava verloren gegangen ist. Aus diesem Grund wurden Maßnahmen aktiviert, m die Insel La Palma zu einem Katastrophengebiet zu erklĂ€ren. Die gesamte spanische Gesellschaft ist bei La Palma. Alle politischen Parteien und die autonome Regierung sind bei den Palmeros. Ich möchte der Wissenschaft fĂŒr ihren Beitrag danken, weil wir mit mehr Klarheit Entscheidungen treffen können, um die Bevölkerung vor so unvorhersehbaren Ereignissen wie dem, was wir gerade erleben, zu schĂŒtzen“.


UPDATE vom 21.09.2021 – 13:44 Uhr:

Neuer Lavaschlot La Palma bei Nacht
Neuer Lavaschlot La Palma bei Nacht

Am Abend gab es auf La Palma ein Erdbeben der StĂ€rke 3,8 auf der Richterskala, welches auf der gesamten Inseln wahrgenommen wurde. Kurz darauf brach ein weiterer Vulkanschlot auf. Dieser befindet sich etwa 900 Meter weiter nördlich vom ersten Vulkanschlot. Ganz in der NĂ€he der Ortschaft Tancande (El Paso), wo nochmals Menschen evakuiert werden mussten. Derzeit sind rund 5.500 Menschen aus dem Krisengebiet in Sicherheit gebracht worden. Ereignet hatte sich dies alles gegen 21:30 Uhr. Mehrere Straßen wurden nun noch gesperrt, darunter die LP-211, LP-212, LP-213, LP-215, LP-2 und auf der LP-3 gibt es starke BeschrĂ€nkungen.

 

Die Bewegung des Lavaflusses hat sich massiv verlangsamt, sodass dieser nicht, wie bisher angenommen, das Meer am gestrigen Abend erreicht hat. Nach aktuellen Berechnungen wird dies wohl im Laufe des heutigen Dienstags passieren. Die Schutzzone im Meer wurde auf 2 Seemeilen von der KĂŒste entfernt ausgeweitet.

Heute Vormittag wurde angekĂŒndigt, dass das Königspaar am kommenden Donnerstag auf La Palma eintreffen wird, um sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. So wurde es vom Königshaus angegeben. WĂ€hrend dem Besuch wird das Königspaar auch mit den zustĂ€ndigen Politikern und Experten zusammenkommen, um sich genau aufklĂ€ren zu lassen.

Bisher wurden 166 HÀuser auf La Palma von dem Lavafluss zerstört, zudem sind etwa 103 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt. Der Satellit Sentinel 2 hat das Gebiet komplett abgescannt und unten finden Sie eine Karte zur betroffenen FlÀche. Das Bild spiegelt die Situation von 19:50 Uhr am gestrigen Abend wider, also noch von vor dem neuen Ausbruch.

Heute Morgen fand eine Videokonferenz zwischen InselprĂ€sident Torres und Elisa Ferreira von der EU statt. Es ist wohl möglich, dass fĂŒr La Palma aus dem EU-SolidaritĂ€tsfonds Geld fließen wird, da der Gesamtschaden deutlich ĂŒber 400 Millionen Euro liegen wird. Das Geld soll in neue HĂ€user, Straßen, Hydrauliksystem (Wasserversorgung) und Schulen investiert werden. Es wurde auch ĂŒber die Landwirtschaft gesprochen, auch hier versucht man „alles Mögliche, um den Schaden so gut wie möglich zu kompensieren“.

Es wurde auch ein offizielles Spendenkonto eingerichtet, Details dazu unten in der Bildergalerie.


UPDATE von 19:53 Uhr:
Laut diversen Berechnungen wird erwartet, dass der Lavastrom heute Abend, irgendwann nach 20 Uhr, das Meer erreichen wird. Die daraus resultierenden Ereignisse sind noch nicht ganz klar. Aus diesem Grund wurde in einer Sicherheitszone entlang der KĂŒste von La Palma der Schiffsverkehr verboten. Die KĂŒstenwache wird in dem Bereich auf Patrouille sein, um andere Boote von der Durchfahrt oder Einfahrt abzuhalten.

Durch den Vulkanausbruch sind rund 300 bis 400 landwirtschaftliche Betriebe betroffen. Die Guardia Civil und Feuerwehr rettet noch immer Tiere von den LandgĂŒtern, um diese in Sicherheit zu bringen. Besonders betroffen ist die Produktion von Bananen, die in diesem Bereich besonders intensiv stattfindet. Der SekretĂ€r der landwirtschaftlichen Verneinung UPA spricht davon, das trotzt aller Maßnahmen fĂŒr viele Landwirte „der Ruin das Ergebnis sein wird“. Das Hauptproblem ist, dass die Bananenplantage teilweise nicht mehr erreicht werden können, da Straßen abgeschnitten wurde, wenn die BewĂ€sserung nicht automatisch lĂ€uft, werden Tonnen von Bananenpflanzen verkĂŒmmern. „Hier muss eine Lösung gefunden werden“, heiß es von den Landwirten.

Auch die Sorge ĂŒber sauren Regen macht sich breit. Aber die Wetterexperten von AEMET beobachten die Situation genau und halten dies fĂŒr „unwahrscheinlich, aber nicht gĂ€nzlich auszuschließen“. Pro Tag werden etwa 6.000 bis 9.000 Tonnen Schwefeldioxid aus dem Vulkan ausgestoßen. Durch die aktuellen Nordwinde ist aber die Gefahr von saurem Regen sehr gering, zumindest aktuell. Allerdings ist es eher wahrscheinlich, dass alle anderen Inseln der Kanaren auch etwas von der Asche abbekommen werden. Dann könnte es auch kritisch fĂŒr den Flugverkehr werden, der bisher völlig unbeeintrĂ€chtigt blieb.

Derzeit darf man sich nicht nÀher als 2 Kilometer an das Katastrophengebiet heran bewegen, es besteht weiterhin eine hohe Gefahr von pyroklastischen EinschlÀgen und Aschewolken.

Derzeit laufen auch PrĂŒfungen der spanischen Regierung und der EU, welche Hilfen fĂŒr die betroffene Insel bereitgestellt werden können. Auch Torres hat schnell ein Gesetz angekĂŒndigt, welches unbĂŒrokratische Hilfe fĂŒr die Betroffenen garantieren soll. Allerdings halten sich sowohl die EU als auch die spanische Regierung noch mit Zahlen zurĂŒck. Es sei „zu frĂŒh“ hier SchĂ€tzungen abzugeben, man „beobachte die Situation genau“, heißt es.

UPDATE vom 20. September 10:20 Uhr:

Nachdem rund 5.000 Menschen aus der Vulkan-Zone evakuiert wurden, sind die Behörden zuversichtlich, dass keine weiteren Evakuierungen mehr notwendig sein werden. Bis zur Nacht hatte die Lava bereits 8 HĂ€user verschlungen. Auf einer Pressekonferenz am spĂ€ten Abend bestĂ€tigte Regierungschef Pedro SĂĄnchez, dass alle materiellen Verluste „so schnell wie möglich“ ausgeglichen werden. Heute will SĂĄnchez wohl noch das Gebiet besuchen. Nach aktuellsten Angaben werden bis zum Nachmittag rund 100 HĂ€user von dem Lavastrom betroffen sein.

In den betroffenen Gemeinden setzte die Regierung der Kanarischen Inseln den Schulunterricht aus.

Die Lava bewegt sich gemĂŒtlich, mit etwa 700 Meter pro Stunde, in Richtung Meer. Auf dem Weg dahin wird diese vermutlich einiges an Schaden anrichten. Die gemessene Temperatur lag in der Nacht bei 1.075 °C! Die Höhe des Lavastroms betrĂ€gt etwa 6 Meter, dieser begrĂ€bt und vernichtet also alles problemlos auf seinem Weg. Der Lavastrom hat bereits die LP-2 erreicht und damit ist eine Passage der Straße nicht mehr möglich. Nach aktuellen Berechnungen bewegt sich die Lava in Richtung La Bombilla und Puerto Naos. Es gibt zwei grĂ¶ĂŸere Risse, die etwa 200 Meter voneinander entfernt liegen und diese haben insgesamt 8 Austrittsstellen.

Die OberflÀchenverformung auf La Palma hat wohl weiter zugenommen und betrÀgt aktuell 19 Zentimeter, dieser Prozess wird wohl auch noch weitergehen.


Update von 20:53 Uhr:

Der vorbereitete Plan zur Evakuierung wurde nach dem Update auf Warnstufe ROT eingeleitet. Nach Angaben der Guardia Civil sind bisher rund 5.000 Menschen aus den Gemeinden El Paseo, Tazacorte und Los Llanos de Aridane evakuiert worden. Die Notrufzentrale ruft zur Ruhe auf und bittet die Bevölkerung TĂŒren und Fenster geschlossen zu halten. Auch soll man ausreichend Trinkwasser und ein batteriebetriebenes Radio bereithalten. Den Anordnungen der Behörden und RettungskrĂ€fte muss in jedem Fall Folge geleistet werden.

Die spanische Zentralregierung von Spanien hat eine militÀrische Notfalleinheit (UME) nach La Palma geschickt. Auch die Inseln Teneriffa und Gran Canaria entsendet Feuerwehr und andere RettungskrÀfte sowie Polizeieinheiten nach La Palma.

Heute hat es bis zum Vulkanausbruch mehr als 6.000 Erdbeben auf La Palma gegeben.

Update vom 19:27 Uhr:
Nach neusten Angaben gibt es aktuell 7 verschiedene Ausbruchsstellen in dem Gebiet des Vulkanausbruchs auf La Palma. Der Lava-Austritt ist unterschiedlich stark und schnell, im Allgemeinen jedoch relativ langsam. Bisher wurden etwa 700 Personen aus der Gemeinde Los Llanos de Aridane evakuiert. Die Hauptstraße zur Gemeinde könnte von dem Lavastrom affektiert werden, aus diesem Grund fanden die Evakuierungen statt, darunter sind auch etwa 500 Touristen aus dem Hotel Puerto Naos.

Mittelwelle wurde der Notfall der Stufe 2 ausgerufen, damit geht die Verantwortung auf das Gobierno de Canarias ĂŒber. Zudem wurde die Vulkan-Warnampel auf die höchste Stufe (ROT) angehoben. Dies betrifft aber nur die Gemeinden, Tazacorte, El Paso, Fuencaliente, Mazo & Los Llanos de Aridane.

Die Flugsicherheit hat bisher kein Flugverbot verhĂ€ngt, allerdings wird dazu geraten die Insel La Palma derzeit nicht anzufliegen. Binter hat sich aber bisher dazu entschieden, die FlĂŒge wie geplant durchzufĂŒhren. Es könnte lediglich zu „SichteinschrĂ€nkungen kommen“, so Binter selbst.

Die Experten des vulkanologischen Institutes versuchen festzustellen, wie viel Material aus dem Vulkan austritt, auch wie viele Meter pro Sekunde die Eruption besitzt ist von Interesse. Zudem werden die austretenden Gase genau ĂŒberwacht, so kann man feststellen, ob und wann ggf. die Magmakammer erschöpft ist.

Durch die NĂ€he zu zwei Schluchten wird die Lava sich vermutlich in die Richtung des Meeres bewegen, dies ist aber recht weit entfernt und ob die Lava das Meer erreichen wird ist noch unklar. Unter dem Strich lĂ€uft der Ausbruch genau wie es auf den Kanarischen Inseln ĂŒblich ist.

Update:

Laut Angeben von TVE ist Regierungschef Pedro SĂĄnchez (PSOE) bereits unterwegs auf die Kanarischen Inseln, um sich von der Lage vor Ort selbst zu informieren. Aktuell scheint es fĂŒnf Eruptionen gegeben zu haben, alle an unterschiedlichen Stellen, es gibt demnach wohl fĂŒnf verschiedene Austrittsstellen in der Zone. Evtl. gibt es auch eine sechste Austrittsstelle, da eine sechste Explosion registriert wurde, dies ist aber noch nicht ganz klar. Die LP-212 wurde bereits gesperrt. Die erste Eruption fand genau um 15:12 Uhr kanarischer Zeit statt. FĂŒnf Gemeinden sind von den AusbrĂŒchen betroffen, in den Gemeinden leben rund 35.000 Menschen.

 


Erster Beitrag:
Kanarische Inseln – Heute um ca. 15 Uhr hat es auf La Palma den erwarteten Vulkanausbruch gegeben. Aktuell gibt es noch nicht sehr viele Informationen. Es gibt eine LiveĂŒbertragung von Television Canaria, die wir hier gerne bereitstellen. Wir werden diesen Beitrag als Ticker einrichten und immer wieder mit neusten Informationen versorgen. Die InselflĂŒge von Binter und FĂ€hrverbindungen von FredOlsen sind bisher nicht von dem Vulkanausbruch auf La Palma betroffen.

Es gibt wohl zwei Ausbruchsstellen, aus denen die Lava geschleudert wird. Wie lange der Ausbruch dauern wird, ist noch unklar. Es könnte Stunden oder auch Tage dauern. Man ruft die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die Ausbruchsstellen befinden sich in einem unbewohnten Gebiet rund um die Ortschaft Las Manchas. Dort in der NĂ€he fand auch der Vulkanausbruch 1949 statt. Evakuationen wurden natĂŒrlich durchgefĂŒhrt.

Es handelt sich um eine effusive Eruption, exakt so wie beim Ausbruch des TeneguĂ­a im Jahr 1971. Der Ausbruch selbst ist nicht sehr explosiv, wobei zu Beginn eine kleiner explosionsartige Eruption stattfand. Vor dem Vulkanausbruch gab es einen massiven Anstieg der Erdbeben in dieser Zone. Es ist der achte Vulkanausbruch auf der Insel seit der Eroberung im 15. Jahrhundert. Damit summieren fast 50 % der aktiven VulkanausbrĂŒche auf den Kanaren seit dieser Zeit auf La Palma. Es gab laut Aufzeichnungen nun 17 AusbrĂŒche. – TF


LIVEÜBERTRAGUNG:

Als Archiv bei YOUTUBE sehen – LIVE-Video vom Vulkanausbruch HIER sehen.


 

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