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IBERIA-Bodenpersonal geht vom 5. bis zum 8. Januar an den Flughäfen in Streik!

Es kann also etwas turbulent werden im neuen Jahr...

Lesedauer 2 Minuten

Kanarische Inseln – Heute fand ein wichtiger Schlichtungstermin statt, es ging darum, einen Streik der IBERIA vom 5. bis zum 8. Januar 2024 zu verhindern. Dies ist jedoch gescheitert, da sich Gewerkschaften und Arbeitgeber vor dem Schiedsgericht nicht einigen konnten. IBERIA hat die „Weigerung der Gewerkschaften, den Streik abzusagen, zutiefst bedauert“, hießt es in einem Statement der Fluggesellschaft. Man warnte gleichzeitig davor, dass man „bei den Verhandlungen nur weiterkommen wird, wenn unsere wesentliche Bedingung, den Streik abzusagen, eingehalten wird“.

Der gewählte Termin würde zudem „tausende Urlauber unnötigen und ungerechtfertigten Schaden zufügen“, hießt es von IBERIA weiter. Immerhin fällt der wichtige Feiertag, die Heiligen Drei Könige, genau in dieses Streik-Zeitfenster.

Die Gewerkschaften UGT und CCOO gaben ihrerseits an, dass man aufgrund des angesetzten Schlichtungstermins bereits die Streiktage zwischen dem 29. und 31. Dezember 2023 abgesagt hatte. Dies sei der gute Wille gewesen, „um die Verhandlungen wieder aufzunehmen“. Da es jedoch auch in dieser Form nicht zu einer Einigung gekommen ist, reaktivierten die Gewerkschaften die Pläne für den Streik.

Darum geht es beim Streik

Es geht im Grunde darum, dass IBERIA die Abschreibung für die Bodenabfertigung an acht wichtigen Flughäfen verloren hatte. Betroffen sind die Flughäfen Barcelona, Palma de Mallorca, Málaga, Alicante, Gran Canaria, Teneriffa Süd, Ibiza und Bilbao. Der Verlust der Ausschreibung zwingt die IBERIA-Mitarbeiter dazu, sich von einem neuen Arbeitgeber übernehmen zu lassen, die da wären Groundforce von Globalia sowie Aviapartners und Menzies.

Dies wollen die Gewerkschaften nicht hinnehmen, da die Mitarbeiter unter dem IBERIA-Dach einen besseren Vertrag und Schutz genießen. Dies, obwohl eine Branchenvereinbarung für dieses Personal vorliegt. Man verlang von der IAG-Gruppe, zu der neben IBERIA auch British Airways, Vueling, Aer Lingus und Level gehören, dass die Mitarbeiter in eine neue Gesellschaft eingegliedert werden, die die Bodenabfertigung für alle IAG-Gesellschaften übernimmt. Die lehnt der Konzern ab, da dies zu kostenintensiv wäre. Dies würde zudem zu einem Marktplatzverlust gegenüber den Mitbewerbern führen.

Welche Auswirkungen dies an den Flughäfen haben wird, muss abgewartet werden. Man sollte dies aber für die genannten Flugtage im Hinterkopf behalten und ggf. mehr Zeit am Flughafen einplanen. – TF

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