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Das neue Gesetz für Ferienwohnungen dient nur dem „Verbot“…

Weiterhin kein Konsens zum Gesetz...

Lesedauer 2 Minuten

Kanarische Inseln – Derzeit finden diverse Anhörungen zum geplanten Tourismusgesetz für die nachhaltige Planung und Nutzung von Wohnraum (Ferienwohnungen) in Fachausschüssen der Kanaren statt. Am heutigen Freitag trat die Präsidentin des Verbandes der vom Tourismusgesetz Betroffenen vor die Kammer und erklärte gegenüber der Politik, dass das eigentliche Ziel des Gesetzes darin besteht, „Ferienwohnungen in Gemeinden zu verbieten, in denen der Tourismus entwickelt ist“.

Maribe Doreste prangerte an: „Die Bemühungen des Gesetzgebers, zu verhindern, dass unsere Häuser, Wohnungen und Bungalows als Wohnraum anerkannt werden, waren immens“. Ihrer Meinung nach mit nur dem einen Ziel, „uns daran zu hindern, unsere Immobilien als Ferienwohnungen zu vermieten“.

Laut Zeugenaussage wird „eine generelle Barriere für Wohnungen und Bungalows zur Ferienvermietung errichtet“, und es ist vorgesehen, dass diese nur von Personen genutzt werden dürfen, die diese mit Firmen betreiben.

Doreste gab zudem an, dass sie selbst „Anwohnerin ist, und ihre Immobilie niemals zur Vermietung gegen Entgelt genutzt wird, kein Tourist betritt mein Haus“. Laut Maribe Doreste handelt es sich bei dem vom Parlament bearbeiteten Rechtstext um „ein Sammelsurium, das rechtliche Widersprüche erzeugt, Freiheiten einschränkt und grundlegende städtebauliche Konzepte neu interpretiert“.

„Diejenigen von uns, die in Touristenorten gelebt haben, wussten schon immer, dass man seine Wohnung zur touristischen Vermietung abgeben und sie später wieder zurückbekommen konnte, aber das bedeutete nicht, dass man sie ausschließlich für touristische Zwecke nutzen musste.“ Es gäbe keine entsprechende Regelung, betonte sie.

Die touristischen Gesetze der Kanaren haben schon immer das Leben der Menschen in diesen Zonen „verkompliziert“. Und das neue Ferienhausgesetz „nimmt uns unsere Rechte an unserem Eigentum weg. Wenn unsere Immobilien von niemandem genutzt werden, sind es schließlich Wohnungen“, betonte sie.

Abschließend merkte sie an, dass, wenn „es die Bewohner und Verbände nicht gäbe, versichere ich ihnen, gäbe es in den Touristengebieten der Inseln nur Themenparks ohne Einheimische und alle Gebiete wären in den Händen von Norwegern, Deutschen oder Schweden“. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Tourismus & Wohnen in der gleichen Anlage? Das ist immer mit Konflikten verbunden…, vom 30.10.2025

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