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Erneut scheitert eine Klage gegen Salto de Chira

Seit Jahren wird versucht das Projekt gerichtlich zu stoppen.

Lesedauer 2 Minuten

Gran Canaria – Erneut gab es einen Versuch, das Pumpspeicherkraftwerk Salto de Chira gerichtlich zu stoppen. Eine Umweltgruppe hatte bei Gericht gegen das Dekret 2022-15 des Inselrates vom 22. Februar 2022 eine Beschwerde eingereicht, dies regulierte die Konzession. Diese Beschwerde wurde durch das Verwaltungsgericht Nr. 4 in Las Palmas nun abgewiesen.

Das Gericht bestätigte damit die Übereinstimmung des Projekts mit den rechtlichen Anforderungen für die Konzession, einschließlich der Information der Öffentlichkeit während des Wettbewerbs, und wies Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten in diesem Bereich zurück.

Darüber hinaus wird betont, dass die technischen und ökologischen Bewertungen den geltenden Vorschriften entsprachen und dass der Schutz der öffentlichen Wasserdomäne sowie die Vereinbarkeit mit dem Wasserwirtschaftsplan von Gran Canaria gewährleistet waren.

Das Projekt Salto de Chira wird vom Inselrat von Gran Canaria als wesentlich für die Energiewende angesehen. Es ermöglicht die Speicherung erneuerbarer Energie und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Das Urteil betont zudem, dass es den Vorwürfen der Kläger an „technischer und fachlicher Unterstützung“ mangele, und untermauert damit die Berichte, die die geringen Auswirkungen auf die lokalen Ökosysteme bestätigen. Das Urteil des Gerichts stärkt die Rechtssicherheit für Investitionen in diese strategische Infrastruktur.

Der Inselrat von Gran Canaria betont, wie dieses Gerichtsurteil belege, dass „alle durchgeführten Maßnahmen mit größter technischer Sorgfalt und unter öffentlicher Aufsicht durchgeführt werden“.

Unterdessen liefen die Bauarbeiten normal weiter, und der derzeitige Zeitplan ist eingehalten. Ein grundlegender Meilenstein für die Energiesouveränität auf Gran Canaria kommt damit immer näher. – TF

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