Santa Lucia de Tirajana – Am vergangenen Mittwoch ereignete sich in Vecindario etwas wirklich Abscheuliches. In einem unterirdischen Müllcontainer wurde ein Hund gefunden. Zuvor wurde das Tier von Anwohnern wimmern gehört und die Polizei wurde alarmiert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten diese aber nichts feststellen und haben den Ort wieder verlassen.
Die Anwohnerin Leticia Segura hatte dies von einem anderen Nachbarn gehört und war selbst mit ihrem Hund unterwegs, so berichtete es die Tageszeitung Canarias7. Als sie ihren Hund nach Hause brachte, ging sie nochmals zum Ort der Müllcontainer und hat versucht diese zu öffnen. Da dies jedoch nur mit einem speziellen Schlüssel möglich war, sprach sie einen anderen Nachbarn an, der bei der Müllabfuhr arbeitete. Er alarmierte einen Kollegen, der mit einem Lastwagen vorbeikam und die Tonne öffnete.
Die Retter haben zunächst eine ganze Schicht Müllsäcke aus dem Müllcontainer herausgeholt, als man schließlich die Pfote eines Hundes entdeckte. Die Nichte von Leticia sprang in den Container, um den Hund zu retten. „Als ich ihn hochhob, war seine Zunge blau und sein Herz fühlte sich an, als würde es ihm aus der Brust springen. Ich kann seinen Blick nicht vergessen. Ich betete, dass er nicht in meinen Armen sterben würde“, erinnerte sich Leticia im Interview mit Canarias7.
Unterdessen trafen auch Retter vom Tiernotdienst ein. Diese brachten den kleinen Hund zunächst in das Tierheim von Santa Lucia de Tirajana, dort verwies man den kleinen Hund aber in eine kooperierende Tierklinik. Dort wurde eine eher verhaltene Prognose gestellt, jedoch erholt sich der kleine Hund langsam.
Die Mitarbeiter des Tierheims gaben dem Hund den Namen Patuco, das geschätzte Alter liegt zwischen 14 und 15 Jahren. Er besitzt keinen Microchip. Der Hund leidet aber offensichtlich schon eine längere Zeit an verschiedenen Krankheiten, darunter Herz- und Lungenprobleme. Die Lungen waren auch mit Wasser gefüllt, als man ihn ins Tierklinikum einlieferte.
Bitte um Mithilfe
Sowohl das Tierheim als auch Leticia bitten um Mithilfe bei der Suche nach dem Verantwortlichen für diese Grausamkeit. „Man muss ein sehr schlechter Mensch und Abschaum sein, um einen Hund in den Müll zu werfen. Vielen Dank an alle, die diese Rettung ermöglicht haben; sie sind ein Beweis dafür, dass es eine Gesellschaft gibt, der das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Wenn Sie Informationen haben, wenden Sie sich bitte an das städtische Tierschutzzentrum Santa Lucía de Tirajana oder die örtliche Polizei von Santa Lucía“, verkünden sie in den sozialen Medien. Sie sind überzeugt, dass jemand etwas gesehen haben muss oder dass das Teilen der Fotos es jemandem ermöglichen könnte, den Hund zu erkennen und herauszufinden, wem er gehört.
Man ist sich eigentlich sicher, dass der Hund absichtlich in den Müllcontainer geworfen wurde. Dann ein Aussetzten hätte auch in einem nicht unterirdisch gelegenen Müllcontainer stattfinden können. Die Adoption des Hundes scheint schon gesichert, es gibt schon zahllose Anfragen, den Hund nach seiner Erholung aus der Klinik in eine Adoptivfamilie zu geben, damit er wenigstens noch ein paar gute Monate oder Jahre verbringen kann. – TF
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