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Sturmtief „Claudia“ bringt starke Regenfälle und Wind auf die Kanaren

Gran Canaria ab Donnerstag betroffen...

Lesedauer 2 Minuten

Kanarische Inseln – Der staatliche Wetterdienst AEMET hat heute eine gesonderte Meldung im Zusammenhang mit Sturmtief „Claudia“ herausgegeben. Dieses Sturmtief befindet sich derzeit nordwestlich der iberischen Halbinsel und gewinnt dort an Stärke.

Das Frontensystem von „Claudia“ wird die Kanarischen Inseln zwischen Mittwoch und Donnerstag erreichen und bringt Regenfälle mit sich, die stark bis sehr stark ausfallen und anhaltend sein können, gibt AEMET an.

Im Westen der Inseln sind Gewitter wahrscheinlicher. Diese treten vor allem an den Südwesthängen der Inseln auf, wo es auch zu Sturzfluten und lokalen Überschwemmungen in Schluchten und Bächen kommen könnte.

Der Regen wird von starken Südwestwinden begleitet, die Äste, Bäume, Gesimse oder beschädigte bzw. schlecht instand gehaltene Bauwerke zum Einsturz bringen können. Auch die Häfen und Küstenabschnitte sind natürlich entsprechend gefährdet.

Am Mittwoch erwartet der Wetterdienst besonders auf La Palma Gewitter mit teils heftigen Regenfällen. Dieses Wetter breitet sich im Laufe des Tages auf alle Inseln der westlichen Provinz (Santa Cruz de Tenerife) aus. Die Regenfälle bleiben anhaltend und stark, insbesondere in den mittleren Höhenlagen der Südwesthänge der Inseln.

Eine entsprechende Wetterwarnung (ORANGE auf La Palma, GELB auf La Gomera, El Hierro und im Süden von Teneriffa) wurde durch AEMET bereits für Mittwoch herausgegeben.

Ab Donnerstag auch Gran Canaria betroffen

Am Donnerstag zieht die Kaltfront weiter ostwärts über die Kanarischen Inseln und bringt in den frühen Morgenstunden voraussichtlich schwere bis sehr schwere Gewitter über die zentralen Inseln hervor.

Die Regenfälle werden ebenfalls „anhaltend und stark oder gar sehr stark“ ausfallen, heißt es.

Im Laufe des Tages werden auch die östlichen Inseln von diesen Gewittern betroffen sein, wobei die Intensität dort voraussichtlich mäßig bis lokal stark ausfällt. Der Südwestwind weht weiterhin mit sehr starken Böen, dreht nach dem Durchzug der Front auf West und lässt bis zum Abend allmählich nach.

Für Donnerstag liegt noch keine Wetterwarnung vor, weil diese frühestens am morgigen Dienstag erstellt werden. Den ganzen Dienstag über wird AEMET die sich entwickelnde Wetterlage auf dem Archipel beobachten, mit besonderer Fokussierung auf Donnerstag.

Auch das spanische Festland wird durch Sturmtief „Claudia“ getroffen. – TF

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