Kanarische Inseln – Das kanarische Statistikinstitut (ISTAC) hat die Jahresbilanzen zu den Agrarpreisen auf den Kanarischen Inseln des Jahres 2025 ausgewertet und eine entsprechende Statistik veröffentlicht. Demnach gab es einen allgemeinen Preisanstieg bei Obst und Gemüse auf den Kanaren.
An der Spitze des Preisanstiegs stehen Salatköpfe mit einer Preissteigerung von sage und schreibe 46,1 %. Pro Kilo wurden den Bauern 1,11 € am Jahresende gezahlt, vor einem Jahr waren es nur 0,76 Euro pro Kilo.
Die Agrarpreisstatistik zeigt, dass Salat nicht die einzige Kulturpflanze war, die diesen Aufwärtstrend verzeichnete. Auch bei Paprika (30 %) und Zwiebeln (29,9 %) konnten die Erzeuger deutliche Preissteigerungen erzielen. Im Obstsektor stechen Avocados mit einem Anstieg von 24,5 % hervor, ebenso wie Ananas, deren Wert im Vergleich zum Vorjahr um 23,4 % stieg.
Es gab aber auch Preissenkungen bei Obst und Gemüse
Besonders deutlich ist der Rückgang bei Zucchini: Mit einem Minus von 39,5 % fiel der Preis von 1,57 € pro Kilo (November 2024) auf zuletzt 0,95 € beim Bauernhof. Auch Kohl wurde erheblich billiger; hier sank der Preis um 31,7 % auf durchschnittlich 0,43 € pro Kilo.
Neben diesen Spitzenreitern verzeichneten weitere Grundnahrungsmittel rückläufige Preise:
- Speisekartoffeln: -18,0 %
- Kürbisse: -17,2 %
Orangen: -10,6 %
Diese Entwicklung unterstreicht die hohe Volatilität des kanarischen Primärsektors. Experten führen die Schwankungen auf saisonale Einflüsse und spezifische Marktfaktoren zurück, die die verschiedenen Anbauprodukte unterschiedlich stark betreffen.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zahlen, die hier verwendet werden, nicht die Preise widerspiegeln, die Endverbraucher in Supermärkten oder auf Wochenmärkten zahlen, da sie Vertriebs-, Transport- und Marketingkosten nicht berücksichtigen.
Der Bericht des ISTAC dient daher als Indikator für die Rentabilität und die tatsächliche Lage der Landwirte der Kanarischen Inseln angesichts globaler und lokaler Marktschwankungen. Die Auswertung dieser Preise ist nur möglich, weil der Verband der Obst- und Gemüsebauern (OPFH) und der Verband der Bananenbauern (OPP) die Hofpreise regelmäßig an das ISTAC melden. – TF
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