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Nach Leichenfund am Las Canteras: Autopsie deutet auf natürliche Todesursache hin

Die nun veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse der Autopsie bringen Licht ins Dunkel.

Lesedauer 2 Minuten

Ein tragischer Vorfall am beliebten Stadtstrand von Las Palmas sorgt für Gewissheit: Nachdem am Montagmorgen eine leblose Person im Bereich La Puntilla entdeckt wurde, liegen nun erste Erkenntnisse der Rechtsmedizin vor. Entgegen erster Befürchtungen deutet derzeit alles auf ein natürliches Ableben hin.

Las Palmas – Die morgendliche Ruhe am Strand von Las Canteras wurde am vergangenen Montag jäh unterbrochen. Ein Mitarbeiter des renommierten Real Club Victoria machte bei Dienstbeginn eine grausame Entdeckung: Im Bereich der Zufahrtsrampe, unweit des bekannten Restaurants „La Marinera“, lag der leblose Körper eines Mannes. Umgehend wurden die Rettungskräfte sowie die Nationalpolizei alarmiert, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Die herbeigerufenen Notfallmediziner des kanarischen Rettungsdienstes konnten vor Ort nur noch den Tod feststellen.

Vorläufige Untersuchung schließt Gewaltverbrechen aus

Wie aus Ermittlungskreisen verlautet, bringen die nun veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse der Autopsie Licht ins Dunkel. Der erste forensische Bericht stützt die anfängliche Vermutung der Ermittler, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Demnach verstarb der Mann höchstwahrscheinlich an einer natürlichen Ursache. Diese Nachricht sorgt in der lokalen Gemeinschaft für eine gewisse Erleichterung, da spekulationen über eine mögliche Gewalttat am gut besuchten Strandabschnitt von Las Canteras die Runde machten.

Bereits in einer ersten Meldung wurde über den Leichenfund mit schwerer Kopfverletzung am Las Canteras berichtet. Die dort erwähnte Verletzung am Kopf, die zunächst Fragen aufwarf, wird nun im Kontext des medizinischen Berichts neu bewertet. Es wird davon ausgegangen, dass diese Wunde die Folge eines Sturzes war, der entweder unmittelbar vor dem Tod oder im Zuge des körperlichen Zusammenbruchs geschah.

Hintergründe zur Identität und den letzten Stunden des Verstorbenen
Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann asiatischer Herkunft. Ersten Ermittlungsergebnissen und Zeugenaussagen zufolge wurde der Mann bereits am Sonntagabend im Bereich des Strandes gesichtet. Augenzeugen berichteten, dass er einen stark alkoholisierten Eindruck gemacht habe. Es wird vermutet, dass er die Nacht von Sonntag auf Montag im Sand verbrachte, bevor er schließlich auf der Rampe im Viertel La Puntilla zusammenbrach.

Obwohl die vorläufigen Ergebnisse ein klares Bild zeichnen, ist der Fall juristisch noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen dauern unter der Aufsicht des zuständigen Gerichts an. Erst der endgültige, detaillierte Autopsiebericht wird die letzten Zweifel ausräumen und die genaue medizinische Todesursache zweifelsfrei dokumentieren. Bis dahin bleibt der Bereich der Rampe ein Ort des Gedenkens an einen tragischen Einzelschicksal, das sich vor der Kulisse eines der schönsten Stadtstrände der Welt abspielte.

Die Behörden betonen, dass nach aktuellem Stand keinerlei Gefahr für die Öffentlichkeit bestand und es sich um ein isoliertes Ereignis handelt. Weitere Details werden erwartet, sobald das abschließende Gutachten der Gerichtsmedizin vorliegt.

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