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Tragödie an der Küste von Mogán: 15-jährige Touristin leblos im Meer gefunden

Gegen 10:30 Uhr wurde heute die 1-1-2 alarmiert.

Lesedauer 2 Minuten

Mogán – An der Südküste von Gran Canaria, einem Ort, der normalerweise für Erholung und unbeschwerte Urlaubstage bekannt ist, ereignete sich am vergangenen Samstagvormittag ein Vorfall, der die gesamte Region in tiefe Bestürzung versetzt hat. Was als sonniger Tag in der Gemeinde Mogán begann, endete für eine norwegische Familie in einer unvorstellbaren Tragödie.

Gegen 10:30 Uhr erreichte die Notrufzentrale (112) ein beunruhigender Anruf. Augenzeugen hatten im Küstenbereich zwischen Puerto Rico und Balito, unweit des beliebten Ferienortes Puerto Rico, eine leblose Person im Wasser treiben sehen. Sofort wurde eine großangelegte Rettungs- und Bergungsoperation eingeleitet. Einheiten des kanarischen Rettungsdienstes (SUC), die Feuerwehr, der Zivilschutz sowie Beamte der örtlichen Polizei und der Guardia Civil eilten zum Einsatzort, um die Person zu bergen und die Situation zu sichern.

Identifizierung durch die Familie: Ein schwerer Gang
In der ersten Phase des Einsatzes herrschte Unklarheit über die Identität des Opfers. Vor Ort kursierten zunächst Spekulationen, es könne sich um einen in der Gegend lebenden Obdachlosen handeln. Diese Vermutung wurde jedoch schnell entkräftet, als die traurige Gewissheit ans Licht kam. Es handelte sich um eine junge Frau, deren Alter später auf 15 Jahre beziffert wurde, zunächst sprachen die Medien von 16 Jahren.

Die Bestürzung nahm weiter zu, als die Verbindung zu einer aktuellen Vermisstenmeldung hergestellt wurde. Das Mädchen gehörte zu einer norwegischen Urlauberfamilie, die eine Ferienunterkunft im Bereich Barranco Agua La Perra bezogen hatte. Besonders tragisch: Die Identifizierung des Leichnams musste durch die Angehörigen selbst vorgenommen werden. Es sind Szenen eines unbeschreiblichen Leids, die sich an diesem Vormittag an der Küste abspielten – ein Moment, der für alle Beteiligten und Augenzeugen kaum zu ertragen war.

Die Guardia Civil ermittelt: Ursache bislang unklar

Nach der Bergung und der formellen Identifizierung hat die Guardia Civil die Leitung der Ermittlungen übernommen. Bisher gibt es keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie die Jugendliche ins Wasser geriet oder was letztlich zu ihrem Tod führte. Um Licht ins Dunkel dieses rätselhaften Falls zu bringen, wurde der Leichnam in das Institut für Rechtsmedizin und Forensik in Las Palmas überführt.

Dort soll eine umfassende Autopsie durchgeführt werden. Die Behörden betonten, dass man zum jetzigen Zeitpunkt „in alle Richtungen“ ermittle und keine Hypothese ausschließe. Ob es sich um einen tragischen Badeunfall, ein medizinisches Problem oder andere Umstände handelt, bleibt Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Während der Tourismusbetrieb im Süden Gran Canarias weitergeht und Tausende Urlauber das milde Klima genießen, steht für die betroffene Familie die Welt still. Fernab ihrer Heimat in Norwegen müssen sie nun einen Verlust verarbeiten, der über die bloße Vorstellungskraft hinausgeht. Die örtlichen Behörden und das Konsulat stehen im engen Austausch, um die Hinterbliebenen in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Die Gemeinde Mogán verbleibt derweil in stiller Anteilnahme. – TF

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