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Tragisches Schicksal statt Gewaltverbrechen: Was der Obduktionsbericht im Fall „Nino“ offenbart

Unerwartete Wendung nach den Ereignissen am Strand von El Burrero!

Lesedauer 2 Minuten

Ingenio – Im Fall des 73-jährigen Fischers B. M. O., in der Gemeinde Ingenio auf Gran Canaria bekannt als „Nino“, haben die Ermittlungen eine entscheidende und überraschende Wende genommen. Nachdem der Senior zwei Tage nach einem Vorfall am Strand von El Burrero im Krankenhaus verstorben war, ging die Justiz zunächst von einem gewaltsamen Tötungsdelikt aus. Ein vorläufiger gerichtsmedizinischer Bericht wirft nun jedoch ein völlig neues Licht auf die Geschehnisse.

Nach Auswertung der ersten forensischen Ergebnisse steht fest: Es konnte kein ursächlicher Zusammenhang zwischen der vorangegangenen Auseinandersetzung am Strand und dem anschließenden Ableben des Seniors nachgewiesen werden. Infolge dieser Erkenntnisse wurde der 64-jährige städtische Mitarbeiter, der zunächst festgenommen worden war, vorläufig auf freien Fuß gesetzt.

Forensischer Bericht verweist auf natürliche Todesursache

Die vorläufigen Ergebnisse der Obduktion widersprechen der ursprünglichen Annahme einer tödlichen Gewalteinwirkung deutlich. Die Gerichtsmediziner kamen zu dem Schluss, dass der Tod des 73-Jährigen aller Voraussicht nach auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist und nicht die direkte Folge eines Angriffs war.

Bei der detaillierten gerichtsmedizinischen Untersuchung konnten keine äußeren Verletzungen oder Spuren von Gewalteinwirkung im Gesicht oder am Kopf des Verstorbenen festgestellt werden. Die Experten gehen derzeit davon aus, dass eine spontan aufgetretene Hirnblutung den Zustand des Mannes verschlechterte und schließlich zum Koma sowie zum Tod führte. Diese Blutung stehe nach medizinischer Einschätzung in engem Zusammenhang mit der zerebrovaskulären Vorerkrankung und der entsprechenden medizinischen Vorgeschichte des Opfers.

Rechtliche Situation des städtischen Angestellten

Der 64-jährige Gemeindearbeiter, gegen den wegen der ursprünglichen Auseinandersetzung ermittelt wurde, war am vergangenen Freitag der zuständigen Justizbehörde vorgeführt worden. Nach der Präsentation und Auswertung der forensischen Zwischenergebnisse ordnete das Gericht die sofortige vorläufige Freilassung des Mannes an.

Auch wenn der Vorwurf eines Tötungsdelikts vorerst vom Tisch ist, bleiben die Ermittlungen formell aufrecht. Die Justizbehörden warten nun auf das Eintreffen des endgültigen Autopsieberichts sowie ausstehender labortechnischer Ergebnisse, um das Verfahren rechtlich abschließend zu bewerten und gegebenenfalls einzustellen. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Schock auf Gran Canaria: Streit am Strand von El Burrero endet für beliebten 73-Jährigen tödlich, vom 27.10.2026

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