La Laguna will Schadenersatz an Riu vermeiden

Bild Info: Inselpräsident la Laguna bei einer Pressekonferenz. Bild: Screenshot Youtube

Gran Canaria – Die Regierung von Gran Canaria bekommt so langsam kalte Füße. Nachdem Riu angekündigt hat einen Schadenersatz in Höhe von etwa 35 Millionen Euro zu fordern, möchte der Regierungspräsident von Gran Canara, José Miguel Bravo la Laguna, ein Treffen mit den Managern von Riu erreichen, um einen Dialog zu führen, damit man der Schadenersatzforderung aus dem Weg gehen kann.

Laguna hofft auf eine Einigung mit Riu, „Wir werden versuchen eine juristische Auseinandersetzung zu vermeiden“, sagte er bei einer Pressekonferenz, er fügte hinzu, „ich denke irgendwann werden die Dinge passen“.

Zudem möchte man alle anderen Betroffenen mit ins Boot holen, ob es nun Tui oder andere Hotelbetriebe sind, man möchte mit allen sprechen, um eine Lösung zu finden.

Evtl. hätte sich die Regierung von Gran Canaria einmal zuvor Gedanken über die Auswirkungen der Entscheidung machen sollen, anstelle Lopesan den „Vorzug“ zu geben. Auch wenn der Antrag von Lopesan nicht angenommen wurde, wurde eine Lösung gesucht, den Abriss und Neubau des Riu Oasis zu verhindern. Nun müsste die Regierung auch mit den Konsequenzen leben.

Das nächste Kapitel wird also gerade geschrieben, evtl. wird ja bald doch das neue Hotel gebaut? – JM

Weitere Artikel zum Thema:
Riu will 35 Millionen Euro Schadenersatz, vom 28.07.2013

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