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Tourismuskommission tagte und streitet sich darüber was gut und was schlecht ist

Kanarische Inseln – Bisher wurden durch die speziellen Förderkredite zur Rehabilitierung der Tourismusbranche auf den Kanarischen Inseln rund 1,457 Milliarden Euro an Krediten von den Banken ausgegeben. Etwa 100 Millionen Euro davon stammen aus einem speziellen Fördertopf der EU. Bei einem Treffen der Tourismuskommission sagte der zuständige Minister für Finanzen und Sicherheit, Javier González Ortiz, dass diese Gelder „einen Schub für den Tourismussektor gebracht haben und weiter bringen werden“.

Die Sprecherin der Popular, Astrid Perez, erwiderte jedoch, dass dieser Schub nicht den Krediten zu verdanken sei. Sie sieht „die aktuellen Konflikte in den konkurrierenden Märkten“ dafür verantwortlich. Zudem kritisierte Sie, dass unter der aktuellen Regierung nur wenig getan wurde, in sieben Jahren seien nur drei Einrichtungen erneuert worden zudem sei die IGIC angehoben worden, alles nicht besonders förderlich für die Kanaren, so ihre Meinung.

Die Sozialdemokraten hingegen sehen noch ein ganz anderes Problem, die geplanten Ölbohrungen könnten den Sektor schwer treffen.

Was letztendlich genau dem Tourismus gut tut und was nicht, sollte man ggf. in Erfahrung bringen, indem man die Touristen und die Reiseveranstalter befragt, diese sind schließlich diejenigen, die das Geschäft tragen.

Eines steht fest, dass die touristischen Zonen teils in einem schlechten Zustand sind ist auf längere Sicht sicherlich schädlich, da gibt es bessere Alternativen, dass hier nun endlich ein Umdenken stattgefunden hat ist ein gutes Zeichen für die Zukunft des Tourismus auf den Kanarischen Inseln. – TF

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