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75 Ertrinkungstode in Spanien im ersten Halbjahr, ein Drittel davon allein auf den Kanaren

Kanarische Inseln – Wie der königliche spanische Verband der Rettungsschwimmer mitteilt, starben in der ersten Jahreshälfte 2015 insgesamt 75 Menschen in Gewässern von Spanien durch ertrinken. Von diesen 75 Personen sind etwa ein Drittel (22 Personen) allein auf den Kanarischen Inseln ertrunken. Lediglich 4 dieser 75 Todesfälle seien in Schwimmbädern aufgetreten. Beachtlich, 4 von 10 Todesopfern (insgesamt) waren ausländische Staatsbürger (38%).

Mit der Zahl der Todesopfer auf den Kanarischen Inseln (29,3%) liegt diese Region im ersten Halbjahr 2015 unangefochten an der Spitze dieser traurigen Statistik. Dies ist natürlich auch der winterlichen Hochsaison zu verdanken. Auf dem zweiten Platz folgt Andalusien, hier fanden 11 Menschen den Tod durch ertrinken (14,7%).

Katalonien und die Balearen teilen sich den dritten Platz mit jeweils 9 Todesopfern (12%). Galizien hat mit 7 Todesopfern noch 9,3% zu der Statistik beigetragen. Valencia, Extremadura und Murcia sind mit jeweils drei Opfern und 4% auch noch vertreten. Castilla & León sowie das Baskenland verzeichneten jeweils zwei Opfer (2,7%). Aragon, Kantabrien, Kastilien-La Mancha und Navarra haben jeweils ein Todesopfer registriert (1,3%).

Die Präsidentin der spanischen Vereinigung der Rettungsschwimmer, Isabel García Sanz erklärte zudem, dass allen 35 Todesfälle (46,7%) in dieser Statistik im Monat Juni aufgetreten sind, die fällt natürlich mit dem beginnenden Sommer zusammen, besonders auf dem Festland sind die Daten rasant angestiegen.

Drei von Vier Todesfällen traten in Bereichen auf in denen keine Überwachung durch Rettungsschwimmer gibt. Auf den Kanarischen Inseln hingegen waren es 20 von 22 Fällen. Also fast alle Todesopfer auf den Kanaren starben an Stränden an denen es keinerlei Überwachung gibt. – TF

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