Versuchter Polizistenmord – Junger Brite auf freiem Fuß

Bild Info: Die kugelsichere Weste des Polizisten schütze ihn auch vor dem Angriff mit der Schere. Bild: Nationale Polizei

Playa del Inglés – Ein tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten sorgt im touristischen Süden von Gran Canaria für aufsehen. In den frühen Morgenstunden des 14. Juli erreichte ein anonymer Anruf die Polizei, der darüber berichtete, dass ein junger Mann auf der Av. Alemania dabei sei die Straßenmöblierung zu demolieren. Als die Polizei vor Ort eintraf wurde ein 25-Jähriger Brite, der höchst aggressiv war, angetroffen. Nachdem die Polizei diesen minimal beruhigen konnte, machte man sich auf den Weg zu einem Hotel um die Identität des Unruhestifters zu bestimmen.

An der Rezeption des Hotel begann der junge Brite wieder aggressiver zu werden und schnappte sich eine Schere und stach damit drei mal auf einen der Polizeibeamten ein. Glücklicherweise trug dieser eine kugelsichere Weste und blieb somit unverletzt. Der Brite versuchte zu fliehen, wurde aber außerhalb des Gebäudes von einem anderen Agenten abgefangen und wurde daraufhin umgehend verhaftet.

Vor dem Untersuchungsrichter wurde festgelegt, dass dieser nun auch wegen versuchten Mordes angeklagt wird. Was nun für Unverständnis in der Bevölkerung sorgt ist der Fakt, dass der junge Mann gegen Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

Die Polizei bestätigte auch, dass an der Rezeption ausgesagt wurde, dass der junge Mann schon die gesamte Zeit Probleme verursachte, sei es mit den Angestellten des Hotel oder anderen Kunden, sogar die eigene Freundin musste unter ihm leiden.

Kommentar:
Kommentare unter den Berichten zeigen deutlich, dass man für die Freilassung kein Verständnis zeigt. Man hat teilweise nun auch Angst, dass ein potentieller Mörder in den Straßen von Playa del Inglés umhergeistert. Zudem kommt der Faktor, dass der junge Mann offensichtlich kein Resident auf Gran Canaria ist, in vielen Fällen werden solche Täter meist umgehend in das Heimatland zurückgeschickt, dies haben wir von Infos-GranCanaria.com auch schon selbst erlebt. Warum hier nun so verfahren wurde ist völlig unklar und Unverständlich. – TF

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