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Armutsrisiko auf den Kanaren erneut gestiegen, knapp ein Drittel betroffen

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Kanarische Inseln – Trotzt des Wirtschaftsmotors Tourismus ist die Zahl der Menschen die von Armut bedroht sind auf den Kanarischen Inseln im vergangenen Jahr auf 28,5% angestiegen, das ist fast 1%-Punkt mehr als noch im Jahr 2014. Die Zahl der Haushalte die wirtschaftliche Probleme haben um einen Monat zu überstehen hat sich sogar fast verdoppelt von 19,5% auf 34,5%. Die Daten stammen vom nationalen Statistikinstitut, welches nun die Zahlen zum vergangenen Jahr veröffentlicht hat.

Beim Durchschnittlichen Lohn gibt es ein leichtes Plus auf den Kanarischen Inseln, im Schnittverdient eine Person hier im Jahr 8.640 Euro, im Vorjahr waren es nur 8.302 Euro. Allerdings liegt man damit am untersten Ende in Spanien, das durchschnittliche Einkommen liegt bei 10.419 Euro pro Person und Jahr.

Daraus ergeben sich auch weitere komplizierte Dinge wie z.B. unvorhersehbare Ausgaben, die 67,7% der Canarios nicht leisten können der Landesdurchschnitt liegt bei „nur“ 39,4%. Auch Urlaub können sich 57,9% der Canarios nicht leisten, in ganz Spanien sind dies „nur“ 40,6%. Etwa 10% der Canarios können es sich nichtmal erlauben Fisch, Fleisch oder Geflügel jeden zweiten Tag auf den Tisch zu bringen.

Allerdings gibt es noch drei Regionen in Spanien in denen es noch schlimmer bestellt ist mit der Armut. Andalusien hat ein Armutsrisiko von 35,7%, Murcia liegt bei 31,8%, Extremadura bei 29% und Castilla-La Mancha bei 28,5%, wie die Kanaren. Am wenigsten betroffen ist Navarra mit einem Armutsrisiko von 9,6%, das Baskenland mit 10,9% und Katalonien mit 13,9%. – TF

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