Kritik an Politik wächst: Es muss endlich was für die Reinigungskräfte auf den Kanaren getan werden

Bild Info: Eine Reinigungskraft auf den Kanaren hat in der Regel den undankbarsten Job im Tourismus, dabei würde es ohne sie gar nicht gehen. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Der politische Druck auf die Verantwortlichen im Tourismus steigt, die Arbeitsplatzzustände der Reinigungskräfte im Tourismus sind immer noch nicht besser geworden. Die Arbeitsplatzunsicherheit und der psychische Druck ist ein großer Faktor für Erkrankungen der Zimmermädchen. Gladys Acuña die Abgeordnete der NC und Bürgermeisterin von Yaiza (Lanzarote) forderte nun im Parlament der Kanaren die Beteiligung von Ministerin Maria Teresa Lorenzo um die prekären Arbeitsbedingungen zu bekämpfen.

Immerhin arbeiten auf den Kanarischen Inseln rund 15.000 Personen als Reinigungskraft in den Hotelbetrieben. Gladys Acuña kritisiert die Ministerin, die sich lediglich dann mit dem Tourismus beschäftigt wenn es darum geht neue Rekordumsätze zu präsentieren, „es ist zum Verzweifeln“ sagte Gladys Acuña.

Sie fragt auch ganz offen, „was bringt es uns über Milliardenumsätze einer Branche zu reden, wenn nur wenige davon profitieren, einige Ketten, in vielen Fällen bleibt das Geld nicht mal auf den Kanaren ja nichtmal in Spanien“. Sie fordert die Regierung auf sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen, ein „persönlicher Einsatz“ der Ministerin ist angefragt, „wir müssen uns bemühen, die Rolle die wir zu erfüllen haben auch zu erfüllen“. Damit meint Sie für die Anwohner der Kanarischen Inseln, ohne die dieser Wirtschaftszweig nicht funktionieren würde entsprechende Politik zu machen. – TF

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