Zwei große Hotelunternehmen stehen auch in den Panama Papers

Bild Info: Die Panama Papers enthalten auch Daten über Kanarische Hotelketten. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Die sogenannten Panama Papers enthalten auch daten von Hotelketten-Besitzern bzw. Betreibern der Kanarischen Inseln. Der Name der Familie Escarrer, welche Hauptaktionär der Hotelgruppe Sol Meliá ist und die Namen von Luis und Carmen Riu sind in den Dokumenten zu finden, dies berichtet der TV-Sender LaSexta. Die Familie Escarrer soll seit 1985 Kunde der Kanzlei Mossack Fonseca sein und mehrere Formen über die Kanzlei eröffnet haben.

Sol Meliá will sich nicht zu den Vorfällen äußern und verweist auf das private Bestimmungsrecht des Präsidenten Gabriel Escarrer. Zudem sei die Steuerliche Situation der Familie „lange Reguliert“. Was auch immer im Detail damit gemeint ist.

Die RIU Familie hat unterdessen zugegeben das es Geschäftsbeziehungen zu der Kanzlei in Panama gab, allerdings seien diese vor Jahren schon eingestellt worden. Die Tatsache das RIU zwei Hotelbetriebe in Panama besitzt wird hingegen so kommentiert, dass alles legal und ohne die Kanzlei Mossack Fonseca eingetragen und abgewickelt wurde. Alle Unternehmensbereiche von RIU entsprechen den Steuergesetzten in Spanien respektive Panama (für die beiden Betriebe dort).

Es überrascht nicht, dass auch große Unternehmen in Spanien respektive auf den Kanarischen Inseln in diesen Papieren zu finden sind, dafür sind diese zu Umfangreich. Es wirft allerdings weitere Fragen auf und wir können Sicher sein, dass dort noch mehr aufgedeckt werden wird. – TF

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