Gewerkschaften und Arbeitgeber fordern früheres Rentenalter für Zimmermädchen

Bild Info: Putzen ist eine harte ARbeit und sollte belohnt werden, da sind sich Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände einig. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Bei der letzte Runde zu den neuen Tarifverträgen in der Hotelbranche der Kanarischen Inseln haben sich sowohl die Gewerkschaften CCOO und UGT als auch die Arbeitgeberverbände FEHT und ASOLAN darauf verständigt von der Kanarischen Regierung einen abzugsfreien Vorruhestand für Zimmermädchen zu verlangen. Dazu wurde ein Forderungspapier von allen Parteien unterzeichnet welches der Regierung überreicht wird.

Der Grund für diese gemeinsame Initiative ist, dass die „körperliche Anstrengung im ganzen Laben“ einfach zu hoch ist. Man fordert daher die Regierung auf durch entsprechende politische Reformen dies zu ermöglichen.

Diese Forderung wurde auch schon spezifisch ausgearbeitet, so sollen Zimmermädchen die mindestens 25 Jahre ihres endenden Arbeitslebens in dem Beruf verbracht haben mit 60 Jahren in Rente gehen können ohne Abzüge zu befürchten.

Besonders im höheren Alter ist die physische Belastung immer stärker zu spüren und ein „Normalbetrieb“ ist kaum noch möglich. Diese Forderung aller Seiten ist nicht willkürlich sondern beruht auf Erfahrungen aus dem täglichen Geschäft und dem Kontakt zu den Zimmermädchen auf den Kanarischen Inseln.

Die Unterzeichner sind der festen „Überzeugung“ das diese Initiative „positiv von den verschiedenen Fraktionen des Parlaments aufgenommen wird“. So heißt es in einer Erklärung. – TF

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