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Corona: Werden Sie per Handy von Spanien verfolgt? – NEIN, Individuelle Daten werden nicht erfasst!

Corona: Werden Sie per Handy von Spanien verfolgt? – NEIN, Individuelle Daten werden nicht erfasst!
Bild Info: Muss das Handy "weggesperrt" werden? NEIN! - BILD: Archiv

Spanien ‚Äď Es gibt, wie so oft, die Ger√ľchte, dass Spanien seit dem Wochenende, dem letzten aktuellen spanischen Staatsanzeiger (BOE, Segundo. DataCOVID-19: estudio de la movilidad aplicada a la crisis sanitaria.) nun auch die hier lebenden Menschen per Mobiltelefonen verfolgt, um sicherstellen zu k√∂nnen, dass die Ausgangssperre eingehalten wird. Diese ‚ÄěVerdrehung‚Äú der Tatsachen ist Schleichweg falsch. Denn anders als in China, k√∂nnen hier keine personalisierten Informationen √ľber Handybewegungen gesammelt werden und verarbeitet werden.

Laut dem Staatsanzeiger werden mobile Daten ausgewertet, um das Bewegungsverhalten der Spanier zu analysieren. Damit soll besser darauf reagiert werden k√∂nnen, wie und wo sich das Virus am schnellsten verbreitet hatte und verbreiten k√∂nnte. Die Verarbeitung der Daten erfolgt durch die Mobilfunkanbieter. Die Verantwortung und finale Statistik wird das nationale Statistikinstitut in Spanien (INE) √ľbernehmen. Diese Bewegungsdaten werden auch nicht per GPS gesammelt, sind also nicht punktgenau. Sondern lediglich mithilfe der Antennenmasten und der Telefonantenne. Somit ist ein 100%-iges Geo-Tracking nicht m√∂glich.

Alles konform mit dem Datenschutz

Damit entspricht diese Ma√ünahme allen spanischen und europ√§ischen Datenschutzgesetzen und keine pers√∂nlichen oder gar individuellen Daten werden gespeichert. Das maximale, was an Individualit√§t sichtbar sein wird, ist die Telefonnummer aber nicht die Identit√§t des Inhabers des Ger√§tes (dies w√§re jedoch √ľber zus√§tzliche Abfragen ggf. zu ermitteln, ist jedoch untersagt). Die EU-Verordnung (EU) 2016/679 des Europ√§ischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz nat√ľrlicher Personen wird damit eingehalten.

INE hatte schon einmal ein solches ‚ÄěBewegungsprofil‚Äú der Spanier erstellt, damals ging es darum festzustellen, wie die Spanier sich an Wochentagen und an den Wochenenden, sowie √ľber Feiertage, wie Weihnachten bewegen. Damals konnte man das Tracking abschalten lassen, man musste es aber selbst wissen, denn gefragt wurde man zuvor auch nicht.

Die gesamte Maßnahme ist nur so lange möglich, solange der spanische Staat im Ausnahmezustand steht. РTF

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