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Ferienwohnungsbesitzer verlieren um die 70 % – Ungewisse Zukunft

Casas Rurales Mayordomo-I-II
Bild Info: Casas Rurales Mayordomo-I-II - BILD: Unterkunftspartner

Spanien – Der Tourismus liegt am Boden, das merken auch die Besitzer von Ferienwohnungen im ganzen Land. Der Verband der Touristenwohnungs- und Wohnungsbaugesellschaften (FEVITUR) hat ausgerechnet, dass die Sparte des Tourismus etwa 9 Milliarden Euro Verlust einfahren wird. Alleine im dritten Quartal (Juli bis September) verbuchte man einen Umsatzrückgang von 6,2 Milliarden Euro. Der Sommer war der bisherige Tiefpunkt für den Sektor bzw. für die gesamte Branche.

Geschätzt lag die Auslastung von Ferienwohnungen im Sommer in Spanien bei etwa 15 %. Damit liegt man 70 % unter den Werten von 2019. Am stärksten betroffen waren die Inseln der Kanaren und Balearen, da beide ausschließlich von der Luftverbindung zu den Quellenländen abhängen.

Auch die Großstädte, die viel mit Geschäftsreisenden Arbeiten, haben hohe Verluste verbucht. Also Madrid, Barcelona, Valencia und Sevilla oder auch Malaga. Es gab aber auch „Gewinner“, denn Ferienwohnungen und Häuser in ländlichen gebieten haben einen Zuwachs verbuchen können. Zumindest in den Regionen Aragon, Kantabrien und Galizien.

Die Brachen schaut, wie alle anderen am Tourismus hängenden auch, mit Unsicherheit in die Zukunft. Alles hängt von der Entwicklung der Gesundheitskrise ab. Man „hofft auf eine diskrete Reaktivierung ab Ostern 2021, obwohl diese nicht im ganzen Staatsgebiet gleich sein wird“, so erklärte es Tolo Gomila, der Präsident von FEVITUR. Ferienwohnungsbesitzer auf den Inseln und diejenigen die von Geschäftskunden abhängen werden es am schwersten haben, da ist er sich sicher. Ferienhäuser in ländlichen Regionen werden weiterhin von der Krise profitieren. – TF

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