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Internationale Kreuzfahrten bleiben verboten bis der Gesundheitsnotstand beendet ist
Bild Info: Independence of the Seas in Las Palmas (Archiv) - BILD: IGC

Internationale Kreuzfahrten bleiben verboten bis der Gesundheitsnotstand beendet ist

Spanien – Die Regierung von Spanien hat beschlossen, dass Kreuzfahrtschiffe, die aus anderen Häfen kommen weiterhin in Spanien nicht andocken dürfen. Diese Regelung soll bis zum Ende des Gesundheitsnotstandes beibehalten werden. In einer Regierungserklärung heißt es, dass es „eine verhältnismäßige, objektive und nicht diskriminierende Maßnahme ist, die sich im Einklang mit der WHO befindet“. Ziel dieser Maßnahme ist es die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

In der Verordnung heißt es genau: „Die Einfahrt von Passagierschiffen des Typs Kreuzfahrt auf internationalen Reisen in spanische Häfen die für internationale Schifffahrt geöffnet sind ist verboten“. Allerdings ist es dem Generaldirektor der Handelsmarine erlaubt diese Einfahrt für bestimmte Schiffe oder eine Reihe von Schiffen zu genehmigen. Jedoch ist diese Genehmigung nur mit Absprache des Gesundheitsministeriums möglich.

Damit löst diese Regelung, die nun ein offenes Datum hat, die bisherige Regelung ab. Denn diese musste immer verlängert werden. Für die Regierung ist es logisch, denn es ist „dringend notwendig“, bestimmte Eindämmungs- und Präventionsmaßnahmen angesichts der möglichen Risiken aufrechtzuerhalten. Für Kreuzfahrtschiffe gibt es bisher noch keine sicheren Konzepte, insbesondere dann nicht, wenn diese in verschiedenen Ländern andocken. Denn in verschiedenen Ländern gelten verschiedene Standards. In Spanien sind diese besonders strikt.

Es wird also nur möglich sein, Kreuzfahrten zu machen, die beispielsweise in Las Palmas starten. Dann um die Kanaren fahren ohne andere Länder wie Marokko oder Portugal anzufahren. Eine klassische Kanarenrundfahrt ist also nach der Formulierung denkbar. – TF

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