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Problemviertel Jinamar? 600.000 € der Kanaren sollen dies verändern

Telde – Der Stadtteil Jinamar kurz vor Las Palmas, der aber zu großen Teilen noch zu Telde gehört ist ein Problemviertel. Dort stehen die meisten Wohnblöcke mit öffentlichem Wohnraum auf den Kanarischen Inseln. Zudem zählt das Gebiet zu einem der größten in Spanien mit einer so hohen Dichte an öffentlichem Wohnraum. Das Viertel versucht seit Jahren das Stigma des „Slums“ loszuwerden. Es gibt viele Projekte, die der Stadtrat von Telde zusammen mit 30 Nichtregierungsorganisationen für Jinamar entwickelt.

Im allgemeinen Haushaltsplan der Kanarischen Inseln für 2021 sind jetzt erstmals 600.000 € speziell für den Bereich Jinamar vorgesehen. Das Ministerium für soziale Dienste hat diesen Posten selbst mit in den Haushaltsplan schreiben lassen.

Damit werden die Anwohner auch ein stückweit belohnt, denn diese haben gemeinsam mit der Stadt Telde schon einige Dinge selbst realisiert. Darunter fallen beispielsweise ein Kinderzentrum und die „Kleiderbank“, die für Frauen, die besonders gefährdet sind, eine Chance zur Arbeit bietet. Das Ministerium versucht so den Prozess in Jinamar zu unterstützen, um „die Realität von Jinamar zu verändern“. Welche Projekte ganz genau in Jinamar mit dem Geld umgesetzt werden sollen, ist noch offen. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Kluft zwischen Arm und Reich in Las Palmas enorm – 1% der Ärmsten von Spanien leben hier, vom 14.09.2019

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