Tourismus-Statistik 2019: Etwas weniger Gäste und Umsatz, aber trotzdem ein TOP Jahr

Tourismus-Statistik 2019: Etwas weniger Gäste und Umsatz, aber trotzdem ein TOP Jahr
Bild Info: Gute gefüllte Strände. Bild: Infos-GranCanaria.com

Kanarische Inseln – Die finale Statistik für den Tourismussektor der Kanarischen Inseln des Jahres 2019 wurde veröffentlicht, demnach sank die Zahl der internationalen Gäste um 677.000 Personen auf 13,1 Millionen (- 4,4 %) und die Zahl der nationalen Gäste stieg um 228.018 Personen knapp 2 Millionen an (+ 13,1 %). Insgesamt verbuchten die Inseln einen Umsatz von 16,278 Milliarden Euro, dies entspricht einem leichten Rückgang von 1,4 %.

Es ist die niedrigste Zahl an ausländischen Gästen auf dem Archipel der letzten vier Jahre, der teilweise Ausgleich der Urlauberzahlen durch die nationalen Gäste, welche den besten Wert seit 2009 erreichten, dies führt dazu, das der Tourismus weiterhin bei 15,1 Millionen Touristen liegt. Damit liegt das Jahr 2019 auf Platz drei bei der Gesamtmenge an Touristen, hinter 2017 (16 MIO) und 2018 (15,5 MIO).

Aufgesplittet nach Quellenländern waren die Briten der wichtigste Markt für die Kanaren, allein von dort kamen mehr als 4,9 Millionen Touristen (37,1 % aller), hier gab es einen minimalen Rückgang von 1,2 % (62.226). Dahinter liegt Deutschland mit 2,65 Millionen Touristen und einem deutlichen Rückgang von 13,5 % (414.000). Alle nordischen Länder kamen auf 1,5 Millionen Gäste und damit einen Rückgang von 6,1 %.

Lanzarote war die einzige Insel, die einen Gewinn verbuchen konnte, 2,9 Millionen Gäste bedeuteten für die Insel einen Zuwachs von 1,1 % verglichen mit 2018.

Am meisten Verluste verbuchte Fuerteventura, hier gingen 1,9 Millionen Gäste abhanden, das entspricht einem Rückgang von 11 %. Gran Canaria erreichte 4,2 Millionen Gäste und verbuchte damit einen Verlust von 4,9 %. Teneriffa blieb relativ stabil und verbuchte 5,7 Millionen Gäste (– 0,5 %). La Palma kam auf 258.000 Urlauber und damit einen Verlust von 6 %.

Der Umsatz war hingegen nicht so stark rückläufig, ein Grund war die Thomas Cook Pleite, denn die Urlauber haben alles direkt gebucht, um den Urlaub noch antreten zu können, dadurch blieb mehr Geld auf den Kanaren anstelle in den Kassen eines Veranstalters. Im Schnitt gab jeder Tourist 1.283 Euro aus, das sind 3,1 % mehr als im Vorjahr, auch die Zahl der Urlaubstage stieg an, so blieb jeder Gast im Schnitt 8,5 Tage (+ 0,2 %). Im Umsatz sind natürlich auch alle Nebenkosten wie Transport, Essen, Trinken und Co. eingerechnet.

Man kann es also als gutes Jahr für den Tourismus verbuchen, immerhin zählt es zu den besten drei der Geschichte, auch wenn Verluste „zu beklagen“ sind. – TF

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