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Dürfen Clubs und Diskotheken bald wieder öffnen? Vorschläge liegen vor!
Bild Info: Feiernde Menschen - BILD: Archiv

Dürfen Clubs und Diskotheken bald wieder öffnen? Vorschläge liegen vor!

Spanien – Das Gesundheitsministerium von Spanien hat neue Vorschläge für Lockerungen in diesem Sommer vorgelegt. Darunter auch der Vorschlag Nachtbars und Clubs bis 2 Uhr in der Nacht öffnen zu lassen. Natürlich würde dies nicht für alle Regionen gleich gelten, sofern die Inzidenz über 150 Liegt solle dies untersagt werden. Ziel der Vorschläge an die autonomen Regionen ist es, landesweit einheitliche Coronamaßnahmen im Bereich der Freizeitgestaltung zu erreichen.

Im April wurden solche Vorschläge von den autonomen Regionen abgelehnt, manche wollten sich gar nicht erst an den Verhandlungen beteiligen. Nun also ein neuer versuch der Gesundheitsministerin Carolina Darias. Es deutet sich an, dass der kommende Sommer deutlich „lockerer“ wird als 2020, allerdings sei man „noch weit davon entfernt zur alten Normalität zurückzukehren, dies ist erst möglich, wenn die Herdenimmunität von 70 % erreicht ist“, heißt es in der Meldung. Die könnte in der zweiten Augusthälfte der Fall sein, so gehen EU-Prognosen derzeit an dieses Thema heran.

Hier soll die 14-Tage-Inzidenz eine neue Rolle einnehmen und vier neue Stufe dazu eingeführt werden. Stufe 1 bis zu einer Inzidenz von 25, Stufe 2 bis zu einer Inzidenz von 50, Stufe 3 bis zu einer Inzidenz von 150 und Stufe 4 mit einer Inzidenz von über 150. Davon (letzte Stufe) wären aktuell die Regionen Andalusien, Aragon, Communidad Madrid, Melilla, das Baskenland und La Rioja betroffen.

Wenn die Inzidenz aber unter 150 liegt, sollen eben Nachbars und Diskotheken wieder öffnen dürfen.

Potenzielles Streitthema Maskenpflicht

Ein Knackpunkt an den Vorschlägen ist wohl die Maskenpflicht, denn das Gesundheitsministerium will bei der Verpflichtung zum Tragen der Maske bleiben, ohne Lockerungen bei dem Thema. Dies, obwohl auch Dr. Fernando Simon das Thema mittlerweile etwas lockerer betrachtet. Manche Regionen haben bereits erklärt die Maskenpflicht bald kippen zu wollen, zumindest im Außenbereich.

Besonders die Communidad Madrid und die Region Castilla la Mancha setzten sich dafür ein. Der Vorschlag des Ministeriums sagt jedoch, dass „wenn keine Herdenimmunität erreicht ist, die soziale Distanz wie auch die Maskenpflicht im öffentlichen Raum beibehalten werden muss“.

Weitere Lockerungen im Vorschlag

Terrassen sollen wieder mit einer Kapazität von 100 % arbeiten können, sofern die Distanz zwischen den Gästen 1,5 Meter beträgt. Personengruppen sollen weiter auf 10 begrenzt bleiben, in Innenräumen weiter auf 6. Dies auch, bis die Herdenimmunität erreicht ist.

Clubs und Nachtbars dürften niemals mehr als 50 % der Kapazität überschreiten, alles abhängig von der Inzidenz. Es müssen Kundenregister angelegt werden, um eine Rückverfolgung zu ermöglichen.

Eine weitere Lockerung soll Großveranstaltungen betreffen. Diese könnten, laut Ministerium, mit bis zu 10.000 Menschen stattfinden, natürlich gestaffelt und abhängig von der Inzidenz. Auch hier soll die Maskenpflicht natürlich gelten und die maximale Kapazität darf nie über 50 % liegen. Zudem soll unterschieden werden, ob die Menschen bei der Veranstaltung sitzen oder stehen. Das Maximum von 10.000 Zuschauern wäre erst in Stufe 1 möglich, eine Stufe die aktuell keine Region in Spanien erfüllt.

Das Rauchverbot auf den Terrassen ist in dem neuen Vorschlag kein Thema mehr. Allerdings solle das Rauchverbot grundsätzlich im öffentlichen Raum fortbestehen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Da Terrassen die Verpflichtung haben diesen Einstand zu gewährleisten könnte das Rauchen auf Terrassen also ggf. bald wieder möglich sein.

Neben der 14-Tage-Inzidenz soll aber auch die etwas genauere 7-Tage-Inzidenz und das Verhältnis von durchgeführten Tests zu positiven Ergebnissen berücksichtigt werden, um diese neuen Stufen zu ermitteln. Wenn dieses Verhältnis mehr als 4 % erreicht, dann wäre dies ggf. ein K.-o.-Kriterium für viele Lockerungen, die vorgeschlagen werden.

Nun müssen die Vorschläge erst einmal diskutiert werden, ob diese überhaupt umgesetzt werden, ist natürlich fraglich. Aber es gibt zumindest die Hoffnung, dass es im Sommer 2021 etwas lockerer zugehen wird. – TF

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