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Gran Canaria Ausflug – Wanderung auf der Route Tajinaste Azul (Valsequillo)
Bild Info: Die Tajinaste Azul in leichter Blüte - BILD: IGC

Gran Canaria Ausflug – Wanderung auf der Route Tajinaste Azul (Valsequillo)

In unserm neusten regionalen BLOG-Eintrag für Gran Canaria beschäftigen wir uns mal wieder mit einer Wanderung in den Bergen von Gran Canaria. Eine der klassischsten Routen, die es auf Gran Canaria gibt, ist die Route der Blauen Tajinaste (Ruta Tjinaste Azul) in der Gemeinde Valsequillo. Dir Rute befindet sich im Naturschutzgebiet Los Marteles. Das Gebiet beinhaltet eine beträchtliche Anzahl an endemischen Pflanzen und ist daher eine Landschaft von hohem geologischen Wert. Auch der Namensgeber für diese Route, die blaue Tajinaste gehört zu diesen endemischen Pflanzen. Die Hänge des Barrancos de Tenteniguada werden im Frühjahr in ein unverwechselbares Blau gefärbt.

Es gibt viele Möglichkeiten das Gebiet zu bewandern. Wir haben uns für einen Weg mitten hinein entschieden. Dazu sind wir zunächst mit dem Auto bis nach El Rincón, einem kleinen Örtchen gefahren (Geodaten: 27.981126680920337, -15.530843755390132). Hier unser Link zum Ort in Google Maps. Von dort aus haben wir uns über die Straßen Calle el Toril und Calle el Roque Grande auf den Weg gemacht. Dabei sind wir an einer klassischen Käserei vorbeigekommen, die eine eigene Ziegen und Schaf-Farm beinhaltet, unverkennbar, wenn man diese passiert. Bis wir zu einer Kreuzung kamen war der Weg geteert und daher leicht zu gehen, auch wenn es teilweise sehr steil zuging. An der besagten Kreuzung steht eine Infotafel mit Wegweisern für diverse Wanderungen in dem Gebiet. Wir sind geradeaus weitergewandert. Das Gebiet weist eine Vielzahl an Wanderwegen aus, diese werden wir nach und nach auch noch abwandern.

Natur pur und feuchte Luft

Man kommt an Obstbäumen vorbei, die teilweise noch als Farm bewirtet werden. Teilweise sind diese Bäume aber auch wild gewachsen, darunter Äpfel, Birnen, Pflaumen und Nísperos. Der Weg wird immer landwirtschaftlicher, irgendwann erreicht man dann den „Wald“. Wenn man sich nach den grünen Pfeilen orientiert, dann kann man auch den Weg nicht falsch abbiegen.

Der Weg schlängelt sich den Berg hinauf, je nach Wetterlage steht man mitten in den Wolken, so ist es uns passiert. Dann wird es recht nass, man sollte also gute Kleidung und natürlich auch gutes Schuhwerk dabei haben. Es ist eine Wanderung, die viele Naturbilder zulässt. Natürlich auch hier wieder abhängig der Jahreszeit, im Frühjahr ist es besonders bunt. Immer wieder tauchen Markierungen in Grün oder Weiß auf, man kann sich also kaum verlaufen, sehr gut markiert! Manchmal ergeben sich spektakuläre Ausblicke in die Ferne oder in die Berglandschaft von Gran Canaria. Wir haben festgestellt, dass man in diesem Wandergebiet sehr viel Zeit verbringen kann, insbesondere, wenn man auch Fotos machen will.

Auf dem Wag kann man auch enge Passagen erreichen, man sollte also auch aufmerksam sein. Höhlen, die nicht voller Müll sind, erscheinen auch teilweise auf dem Weg. Wer sich traut und eine Taschenlampe dabei hat, kann diese auch anschauen. Letztendlich kann man problemlos bis zum Vulkankrater Los Marteles wandern, dabei muss man jedoch auch die Straße GC-130 überqueren. Man erreicht von dort aus auch problemlos den Presa de Cuevas Blancas, der nach Regenfällen einiges an Wasser ansammeln kann. Soweit sind wir bei der ersten Wanderung aufgrund der Wetterverhältnisse leider nicht gekommen. Das werden wir aber noch 😉 Es war aber so atemberaubend, dass wir sicherlich wieder in dieses Gebiet zum Wandern gehen werden.

Tajinaste Azul

Der Namensgeber der Rute oder der diversen Ruten in dem Gebiet hat den botanischen Namen Echium callithyrsum und wie bereits erwähnt ist die Pflanze auf Gran Canaria endemisch. Man findet diese nur im Norden und im Nordwesten der Insel Gran Canaria, hauptsächlich in den Gebieten Tenteniguada, Fagagesto und Antona.

Die Pflanze ist ein sehr verzweigter Strauch, der im Normalfall 1,5 Meter hoch wird. Abweichler mit bis zu 4 Meter Höhe gibt es aber auch. Eine sehr robuste und raue Rinde bringen Blätter in einem intensiven Grün hervor. Diese Blätter sind rau und haarig und haben eine Lanzenform. Die Blüten sind sehr auffällig, nicht nur durch die Farbe, sondern auch durch die pyramidenförmige Anordnung. Die kleinen Blüten haben einen Durchmesser von 4 bis 6 Millimeter und eine Kelchform. Die Blütezeit liegt zwischen Januar und April. Zwischen März und Juli entwickelt die Pflanze ihre eigenen Früchte (nicht essen!). Die Pflanze steht unter Schutz da diese bedroht ist. In Gärten findet sie wenig Anwendung, obwohl die Farbenpracht eigentlich von höchstem Wert ist.

Unsere Bildergalerie zur Wanderung auf der Route Tajinaste Azul:

  • Ausblick bevor es in den Wald geht (Tajinaste Azul)
  • Krezung mit Wanderwegen (Tajinaste Azul)
  • Äpfel Valsequillo (Tajinaste Azul)
  • Pflaumen Valsequillo (Tajinaste Azul)
  • Berge im Nebel (Tajinaste Azul)
  • Grüne Markierungen (Tajinaste Azul)
  • Tajinaste Azul - Pflanze
  • Leichtere Wege auf der Route Tajinaste Azul
  • Tajinaste Azul - Pflanze
  • Tajinaste Azul - Pflanze
  • Nebel in Valsequillo (Tajinaste Azul)
  • Immer wieder Markierungen auf der Route Tajinaste Azul
  • Moss an Bäumen (Tajinaste Azul)
  • Kleine Lichtungen im Wald
  • Grün und Gelb im Nebel (Tajinaste Azul)
  • Höhlen

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