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Las Palmas plant eine eigene 5 Kilometer lange “Gran Vía”
Bild Info: Präsentation Ramírez - BILD: Rathaus LPA

Las Palmas plant eine eigene 5 Kilometer lange “Gran Vía”

Las Palmas – Die Hauptstadt von Gran Canaria soll eine eigene „Gran Vía“, ähnlich wie der in Madrid erhalten. Auf einer Strecke von rund 5 Kilometern werden insgesamt 30 Straßen der Stadt miteinander so verbunden, dass dort Fußgänger Vorrang haben werden. Es wird entsprechende Markierungen und diverse Stadtmöbel geben, die es für Fußgänger einfacher machen, sich dort wohl zu fühlen. Diese neue „Gran Vía“ soll zwischen der Fußgängerzone Triana und dem Stadtstrand Alcaravaneras eingerichtet werden. Für Autofahrer wird dann in der Zone gelten, nie mehr als 20 km/h und immer zuerst der Fußgänger!

Diese neue „Gran Vía“ ist dabei als eine Art Zick-Zack angelegt. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass der Umbau dieser Zone rund 1 Million Euro kosten wird. Das Projekt basiert auf Nachfrage der Bürger der Stadt. Derzeit findet noch die finale Ausarbeitung des Projektes statt, die Finanzierung muss auch noch gesichert werden. Aber wenn alles halbwegs gut funktioniert, könnte diese „Gran Vía“ bereits im kommenden Jahr komplett fertig projektiert sein.

Der zuständige Stadtrat, José Eduardo Ramírez, erklärte auf der Präsentation, dass dieses Projekt „schnell erledigt sein kann“, diese läge wohl daran, dass „die Stadt keine großen städtebaulichen Änderungen vornehmen muss“. Zu keiner Zeit wird eine der gezeigten Straßen „eine Fußgängerzone sein. Zudem wird die Fahrbahndecke nicht auf die gleiche Höhe der Fußwege angepasst, so wie dies beispielsweise bei der Metro GuaGua der Fall ist“. Man suche wohl absichtlich nach einer Lösung, die auch wieder zurückgenommen werden kann, für den Fall, dass die allgemeine Mobilität der Stadt darunter zu stark leidet.

So soll es in etwa werden

Es werden Blumenbeete, Fahrradständer und Bänke aufgestellt, die jeden Autofahrer dazu zwingen werden, langsamer zu fahren. Die Zone wird speziell gestrichen, sodass jeder weiß, dass er sich dann in einer speziellen Zone befindet. Remírez sagte: „Alle Mobilitätsformen müssen nebeneinander existieren, wir versuchen die Verkehrsprobleme so gering wie möglich zu halten“. Aus diesen Gründen befindet sich die geplante „Gran Vía“ dann auch nicht auf den aktuellen Hauptverkehrsadern der Stadt, sondern auf den parallel dazu verlaufenden Straßen. Auf der Strecke werden wohl auch fünf neue kleine Plätze geschaffen und Informationstafeln aufgestellt, die die wichtigsten architektonischen und historischen Elemente jedes Abschnitts der neuen „Gran Vía“ erklären.

Es wird fünf Phasen geben: Alcaravaneras; der Abschnitt zwischen den Straßen Julio Luengo und Leopardi; von dort bis Johannes XXIII; die Umgebung von Arenales und Triana. Wenn man von Norden aus starten würde, dann läge der Stadtpunkt an der Calle Alemania und der Zielpunkt an der Triana am Parque San Telmo. Da das Projekt noch offen ist, können sich auch noch Änderungen ergeben. – TF

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Quellenangabe :Präsentation Ramírez

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