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Ab 2023 wird die Nutzung von Verbrennern rund um Maspalomas möglicherweise unter Strafe gestellt…

Welchen "geheimen Plan" verfolgt man im Süden der Insel?

Maspalomas – In der Politik ist es üblich, dass kurz vor einem Wahljahr keine „unbequemen“ Fakten präsentiert werden. In der Regel will man mit „Geschenken“ die Wähler positiv stimmen, sodass eine Wiederwahl abgesichert werden kann. Einer dieser „unbequemen“ Fakten in San Bartolomé de Tirajana ist, dass einige Bereiche der touristischen Zone rund um Maspalomas im Jahr 2023 für Autos nicht mehr zugänglich sein werden. Der Grund dafür ist das spanische Gesetz zur Einsparung von CO₂-Emissionen aus dem Mai 2021. Man rechnet jedoch nicht damit, dass es für Anwohner kaum Probleme in der touristischen Zone geben wird.

Jedoch sind Angestellte, Touristen selbst und Leihwagenfirmen indirekt und auch direkt davon betroffen. Im Tourismus arbeiten in der Regel Menschen, die kaum das notwendige Einkommen haben, um auf ein Elektroauto umzustellen. Bisher wird diese s Thema totgeschwiegen, da die betroffenen Gebiete in der touristischen Zone noch nicht feststehen bzw. nicht veröffentlicht wurden.

Die betroffene Gebiete dürfte man dann nicht mehr mit einem Verbrennungsfahrzeug befahren, dies könnte Strafen von 200 Euro bedeuten. Man kann gewisse Änderungen in den letzten Jahren feststellen, diese Pläne werden schon länger verfolgt. Straßen werden schmaler, um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Die Tourismusbranche selbst kennt die ganzen Pläne auch nicht, dies, obwohl ab dem kommenden Jahr alles umgesetzt werden soll.

Man weiß bis heute nicht genau, in welchem Bereich diese neue „Umweltzone“ eingerichtet wird. Man weiß nur, dass diese Zonen dafür da sind, um die Luftqualität für die Menschen z verbessern. Es ist nicht mehr viel Zeit, daher müsste die Gemeindeverwaltung bald Details dazu veröffentlicht, auch wenn diese „unbequem“ sind. Die Menschen müssen schließlich wissen, wie der genaue Zeitplan ist und welche Fahrzeuge dann noch in die Umweltzone hineinfahren dürfen. Denn sonst wird es viele Strafen geben, die völlig unberechtigt verlangt werden. Man kann jedoch damit rechnen, dass die offiziellen DGT-Plaketten als Basis für die Genehmigung der Fahrzeuge dienen wird, welche die Umweltzone befahren dürfen. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Nach 20 Jahren Einigung! Meloneras soll erweitert und umgebaut werden, vom 30.06.2022
Klimaschutzgesetz: Bis 2023 müssen tausende Menschen das Auto in Spanien ersetzten, vom 17.11.2021

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