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Die erotischen Waffeln „Pollofres“ sind nun auch in Las Palmas erhältlich

Las Palmas – Ein ganz spezielles Waffel-Geschäft bereichert seit ca. einem Monat auch das gastronomische Angebot der Stadt Las Palmas. Es ist ein gewagtes Geschäft und hat für viel Aufsehen im Stadtteil Chueca in Madrid gesorgt, daraus entstand eine ganze Kette von Geschäften. Die Geschäfte sind in diversen Städten in Spanien zu finden, seit dem 18. Dezember eben auch in Las Palmas de Gran Canaria. Das Besondere an den Waffeln ist deren spezielle Form, die Waffeln sehen alle aus wie ein Penis. Die Idee wurde dabei nicht von einem Mann aus Madrid geboren, sondern von Pedro Buerbaum der von Teneriffa stammt.

Die Waffeln haben auch einen eigenen Namen und werden „Pollofres“ genannt und die Geschäfte heißen passen „La Polleria“. Der Begriff „Pollon“ wird umgangssprachlich für den Penis verwendet, daher stammt die Namensgebung. Die Waffeln werden in XXL-Größe des männlichen Gliedes hergestellt und Kunden können mit verschiedenen Toppings eine andere Geschmacksrichtung hinzufügen. Es gibt aber auch andere Größen. Die Toppings reichen von einfacher weißer Schokolade über beraue Schokolade bis hin zu Petit Suisse. Mittlerweile gibt es die Waffel im Übrigen auch als weibliche Version und nennt sich Coñofre.

La Polleria Las Palmas
La Polleria Las Palmas

Die Niederlassung in Las Palmas findet man in der Calle Travesio in der Einkaufzone Triana. Ein Werbeplakat spricht die Kunden an, indem man sagt: „Wir haben, was Sie so sehr verdienen“. Jeden Tag ab dem Nachmittag kann man diese speziellen Waffeln dort erwerben. Dabei ist es nicht die erste Niederlassung auf den Kanarischen Inseln. In seiner Heimat, auf Teneriffa, wurde bereits im Mai 2021 eine „Polleria“ eröffnet. Seither ist das Geschäft überrannt und die Menschen warten fast jeden Tag davor, um eine der begehrten Waffeln kaufen zu können.

So kam es zu den „Pollofres“

Buerbaum selbst erklärt, dass die Idee dieser Waffel nicht in der Provokation steckte. Er kann es selbst gar nicht genau erklären, er sagt dann immer nur: „Es ist mir einfach eingefallen. Es schien eine gute Idee zu sein, und Chueca war der beste Ort, um diese Idee zu entwickeln. Die Wahrheit ist, es ist ein absoluter Hit geworden“. Nach einem Studium in den USA wollte er eigentlich dort bleiben und eine Eisdiele eröffnen, aber familiäre Gründe zogen ihn zurück nach Teneriffa. Drei Monate später war ihm seine Heimat aber zu klein geworden und so kam er nach Madrid. Dort eröffnete er dann auch eine Eisdiele. Dort wurden dann zum Winter hin auch Waffeln verkauft, danach kam die Idee mit den ganz speziellen Waffeln.

Er bestellte einen Katalog bei einem chinesischen Großhändler für Waffeleisen mit spezieller Form, darin fand er alles von Bären bis Fischen. Als er die Seite 19 des Katalogs erreicht hatte, traute er seinen Augen nicht: „Die Chinesen! Die haben sogar sexuell geformte Waffeleisen im Angebot“, war seine Reaktion. So wurden die „Pollofres“ auf den gastronomischen Markt gebracht, deren Siegeszug offensichtlich weiter anhält. – TF

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