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Mit Mikroalgen CO₂-Emissionen auf Gran Canaria reduzieren?

San Bartolomé de Tirajana – Endesa und das kanarische Institut für Technologie (ITC) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Entwicklung einer Mikroalgenanlage für zunächst ein Jahr in den Anlagen des Wärmekraftwerks Barranco de Tirajana in Juan Grande ermöglicht. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, welches von Leitern des ITC geleitet wird. Es soll dazu genutzt werden, um die entstehenden CO₂-Emissionen der Anlage zu minimieren, denn die Algen absorbieren das CO₂ auf natürliche Weise.

Es soll analysiert werden, wie gut die Algen dabei helfen können, die CO₂-Emissionen zu reduzieren, wie widerstandsfähig die Algen unter den Umständen sein werden und wie viel CO₂ wirklich übrig bleibt. Dieses Projekt fällt in den von Endesa vorgeschlagenen Dekarbonisierungrahmen.

Das ITC wird eine Fläche von 90 Quadratmetern innerhalb des Kraftwerkes bekommen. Neben der Fläche bekommt das ITC auch Zugang zu einem Niederspannungsanschlusspunkt, Zugang zu einem Wasserversorgungspunkt, Zugang zu einem Meerwasserversorgungspunkt und Zugang zu einem Punkt zur direkten Aufnahme von Verbrennungsgasen im Schornstein des Kraftwerks. Für diese Studie werden nur Algen verwendet, die zuvor in der Nähe (Pozo Izquierdo) im Meer isoliert wurden. Diese Mikroalgen wachsen spontan und auf natürliche Weise. – TF

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