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Invasiver Seidenbaum aus der Sahara wird auf Gran Canaria bekämpft

Insbesondere in San Bartolomé de Tirajana und La Aldea fühlt sich der Baum wohl.

Lesedauer 2 Minuten

Gran Canaria – Die anhaltende Trockenheit begünstigt die Ausbreitung der invasiven Art „Calotropis procera“, bekannt als Seidenbaum oder Sodoma-Apfelbaum in Las Aldea de San Nicolas und San Bartolomé de Tirajana. Aus diesem Grund hat das Cabildo de Gran Canaria das öffentliche Unternehmen GESPLAN damit beauftragt, diese Pflanze zu bekämpfen. Mit den eingeleiteten Maßnahmen will man diese invasive Art bekämpfen und die weitere Ausbreitung verhindern. Dies ist nur möglich, wenn jede Pflanze einzeln komplett entnommen wird, um damit ein Nachwachsen und die Verbreitung von Samen zu verhindern. Betroffen sind insbesondere die Gebiete El Veril, Tasarte und die Schlucht von La Aldea.

Dazu erklärte der Umweltminister, Raúl García Brink, dass dieser „Baum die Population des Cardonal-Tabaibal, die auf den Kanaren von enormem Interesse ist, und andere im Ökosystem befindliche Arten gefährdet“.

Ursprünglich kommt diese Pflanze aus der Sahara. In Gebieten des Südens und Südwestens von Gran Canaria findet die Pflanze sehr ähnliche Bedingungen vor, was das Ansiedeln vereinfacht. Die Anpassungsfähigkeit und Resistenz gegen Trockenheit begünstigen die Ausbreitung zudem.

Der Baum hat einen dicken Hauptstamm mit immergrünen dicken Blättern. Bei einer Verletzung tritt weiße Milch aus. Auf Gran Canaria erreichen die bisher höchsten Exemplare etwa 2 Meter, die Blätter werden bis zu 20 Zentimeter groß. Nach vier bis fünf Jahren beginnen die Bäume Früchte zu tragen, der Reifeprozess dauert ebenfalls fast ein weiteres Jahr. Daher kommen fast das ganze Jahr über neue Samen in die Natur von Gran Canaria. Diese sind leicht genug, um von Wind und Tieren auf der Insel verteilt zu werden. – TF

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