Spanien – Heute vor genau 50 Jahren, am 20. November 1975, starb der Diktator Francisco Franco und damit auch endgültig seine Diktatur über Spanien. Auch wenn dies für Spanien ein wichtiger Tag ist, so finden doch keine institutionellen Veranstaltungen dazu statt.
Es finden lediglich zwei kulturelle Veranstaltungen im Kongress im Zusammenhang mit diesem Jahrestag statt. Die Regierung hat für den 20. November keine offizielle Veranstaltung geplant, da sie, wie der Minister für Territorialpolitik und demokratische Erinnerung, Ángel Víctor Torres (PSOE), erklärte, in diesem Jahr nicht den „Tod des Diktators“ feiern wird. Stattdessen begeht man mit der Initiative „Spanien in Freiheit“ eine andere Feier, die den Beginn des Übergangs hin zur Demokratie im Fokus hat.
Im Rahmen der von der Regierung geförderten Initiative „Spanien in Freiheit“ sind in diesem Jahr Konferenzen und Diskussionen über Franco in Madrid, Burgos und Salamanca sowie eine Aufführung im Casa de Porras in Granada unter dem Titel „Der Tod des großen Bastards“ geplant.
Das Projekt „Die Nacht, in der Franco starb“ wird ebenfalls seinen Höhepunkt erreichen. In diesem Projekt wurden die Bürger eingeladen, sich daran zu erinnern, was sie in diesem Moment taten, und die gesammelten Zeugnisse werden in künstlerische Aktionen umgesetzt.
Zeitgleich mit diesem Jahrestag hat die Regierung diese Woche die Kommunikationskampagne „Demokratie ist eure Macht“ vorgestellt, die die Verbreitung eines Videos und die Aufstellung von Bannern mit Botschaften zugunsten der Demokratie umfasst.
Am morgigen 21. November findet eine Gedenkfeier zum 50. Jahrestag der Reaktivierung der spanischen Monarchie durch die Proklamation von Juan Carlos I. statt. Jedoch wird der ehemalige König von Spanien nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Diese Gedenkveranstaltung startet im königlichen Palast und endet im Kongress.
Franco-Anhänger halten Gottesdienste ab
Die Francisco-Franco-Stiftung ihrerseits wird in mehr als einem Dutzend Städten die üblichen Messen zum Gedenken an den Diktator abhalten. Darunter auch die in Madrid, an der die Familie teilnehmen wird und die um 20 Uhr in der Pfarrkirche der Zwölf Apostel in der Velázquez-Straße stattfindet.
Die anderen Städte mit für Franco geplanten Messen sind Alicante, Ceuta, Cuenca, Las Palmas de Gran Canaria, Malaga, Huesca, Santander, Sevilla, Teruel, Toledo, Valladolid, Zamora und Zaragoza. – TF
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