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Gran Canaria History: Der Juwelenraub der Virgen del Pino, wie im Louvre …?

Der Raub ist bis heute unaufgeklärt!

Lesedauer 2 Minuten

In diesem Gran Canaria BLOG-Beitrag beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Insel, allerdings der etwas jüngeren Geschichte von Gran Canaria, denn es gab auf der Insel in der Vergangenheit einen spektakulären Juwelenraub. Wir alle haben sicherlich von dem Raub im Pariser Louvre gehört, einen solchen gab es auch mal auf Gran Canaria, in Teror.

In Paris hat alles nur 7 Minuten gedauert. Es brauchte nur einen Gabelstapler und ein paar Männer, die vermummt waren und anschließend auf einem Motorrad flohen, seither nichts.

Ein ähnlich perfekter Raub fand vor fast genau 50 Jahren auch auf Gran Canaria statt. Damals, am 17. Januar 1975, wurde die Basilika von Teror ausgeraubt. Die Edelsteine und der Schmuck der Virgen del Pino waren verschwunden, bis heute fehlt von den Tätern jede Spur.

So lief vermutlich der Juwelenraub in Teror ab

Die damaligen Untersuchungen durch die Kriminalpolizei und die Guardia Civil kamen zu dem Schluss, dass die Täter über den gelben Turm, also den Glockenturm der Basilika, auf das Dach der Kirche gelangten.

Eine Vermutung, die bis heute im Raum steht, ist, dass die Täter den Stromausfall des Vorabends genutzt haben, um in den Glockenturm zu klettern. Denn an dem Abend gab es stundenlang keinen Strom in Teror und deshalb wurde der Glockenturm nicht durch den Messdiener genutzt. Die Täter hätten sich also dort verstecken können.

Am Tattag sollen die Täter dann über das Dach bis zum Bereich oberhalb des Altars gegangen sein. Sie gingen entlang der flachen Brüstung, wo das Satteldach auftrifft, und betraten dann das Gebäude durch ein Fenster mit Blick auf einen toten Raum zwischen dem Dach und der falschen Kassettendecke der Nische. Dort angekommen, entfernten sie einfach ein Teil (es ist abnehmbar) und ließen sich an einer Art Seil hinunter.

Die Ermittler denken, dass die Tat mehrere Stunden dauern konnte, da diese in der Nacht völlig ungestört arbeiten konnten. Es gab weder einen Sicherheitsdienst in der Basilika noch waren Geistliche anwesend. Die Täter konnten gezielt das entwenden, was ihnen am wertvollsten vorkam.

Abgesehen von den Schäden, die durch das Aufbrechen der Vitrinen mit den Juwelen und den Schaden am Mantel des Jesuskindes entstanden, entstand kaum Sachschaden. Beide Figuren ließen sie ohne oder fast ohne Schmuck zurück, ohne sie jedoch schwerer zu beschädigen.

Nachdem sie ihre Beute gemacht hatten, verließen sie den Ankleideraum, indem sie sich mit einem weiteren Seil über den Balkon über der Sakristeitür abließen. Im Kirchenschiff angekommen, brachen sie die Seitentür zur Straße Obispo Marquina auf und verließen die Kirche. Niemand sah ein Gesicht. Bis heute ist dieser Juwelenraum auf Gran Canaria ungeklärt.

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