Mogán – Die Küste von Gran Canaria ist am heutigen Dienstag, dem 18. August 2026, Schauplatz eines tief erschütternden Unglücks geworden. In einer Bucht zwischen den beliebten Stränden von Amadores und Puerto Rico, gelegen in der Gemeinde Mogán, ist ein etwa 14-jähriger Junge beim Baden ums Leben gekommen. Der Vorfall wirft einen dunklen Schatten auf das sonst so unbeschwerte Urlaubsparadies und hinterlässt eine fassungslose Gemeinschaft.
Ein dramatischer Notruf am Nachmittag: Jede Sekunde zählt
Das Drama nahm am frühen Nachmittag seinen Lauf. Um exakt 14:35 Uhr gingen beim Notfall- und Sicherheitskoordinierungszentrum (CECOES) 112 der Regierung der Kanarischen Inseln gleich mehrere verzweifelte Anrufe ein. Augenzeugen meldeten eine Person, die in den Gewässern der besagten Bucht in akute Seenot geraten war und gegen das Ertrinken kämpfte.
Die Ernsthaftigkeit der Lage war sofort klar. Die Disponenten der Leitstelle stuften den Anruf umgehend mit höchster Priorität ein, leiteten ihn an die entsprechenden Sektoren weiter und setzten eine massive Rettungskette in Gang, um ein Leben zu retten.
Verzweifelte Suche aus der Luft und zu Wasser
Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, aktivierten die Einsatzleiter ein umfassendes Aufgebot an Rettungs- und Bergungsdiensten. Die Notfall- und Rettungsgruppe (GES) rückte umgehend mit einem Hubschrauber aus, unterstützt von der Seenotrettung, dem Notfallkonsortium von Gran Canaria sowie dem örtlichen Zivilschutz.
Während Einsatzkräfte am Boden und auf dem Wasser das betroffene Seegebiet absuchten, konzentrierte sich die Besatzung des GES-Hubschraubers auf die Suche aus der Luft. Schließlich entdeckte die Helikopter-Crew die betroffene Person unter der Wasseroberfläche. In einem hochkomplexen Manöver gelang es den Rettern, den Verunglückten aus dem Meer zu bergen. Sofort nahm der Hubschrauber Kurs auf den nahegelegenen Landeplatz in Amadores, in der ständigen Hoffnung, dass medizinische Hilfe noch rechtzeitig kommen würde.
Traurige Gewissheit am Landeplatz: Jede ärztliche Hilfe kommt zu spät
Parallel zur Rettungsaktion hatte der Koordinator des Notfalldienstes der Kanarischen Inseln (SUC) auf Grundlage der eingehenden Informationen bereits einen medizinisch voll ausgestatteten Rettungswagen zum Landeplatz entsandt. Doch als der Helikopter den Boden berührte und die Notärzte den Patienten übernahmen, zerschlug sich jede Hoffnung. Die Rettungskräfte vor Ort konnten nur noch den Tod des Opfers feststellen. Es handelte sich um ein etwa 14-jähriges Kind, für das jegliche Hilfe zu spät kam.
Sicherheitsbehörden nehmen die Ermittlungen auf
Im Zuge dieses tragischen Vorfalls wurde auch die Guardia Civil alarmiert. Die Beamten eilten zum Einsatzort, um eng mit den Rettungskräften zusammenzuarbeiten und anschließend die vollständigen Ermittlungen zu den genauen Umständen des Ertrinkens aufzunehmen. Unterstützt wurden sie dabei von der örtlichen Polizei, die sich aktiv an der Absicherung und Koordination der gesamten Notfalloperation beteiligte. Wie genau es zu diesem tödlichen Zwischenfall kommen konnte, ist nun Gegenstand der laufenden polizeilichen Untersuchungen. – TF
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