Gran Canaria – Durch den Sturm Therese wurden insgesamt 12 Straßen so stark beschädigt, dass diese noch Wochen oder gar Monate nicht nutzbar sein werden. Dies sind nicht die einzigen betroffenen Straßen; die Liste der beschädigten Straßen umfasst mittlerweile 26, und für deren vollständige Wiederherstellung werden Investitionen von über 13 Millionen Euro (vorläufige Schätzung) benötigt.
Dies ist die aktuelle Bilanz der durch den Sturm verursachten Schäden am Straßennetz. Der Sturm führte zur gleichzeitigen Sperrung von 25 Straßen, erforderte während seines Durchzugs über 250 Einsätze und verursacht auch im Nachgang noch Erdrutsche und Erosion.
Dies erklärte der Minister für öffentliche Arbeiten, Augusto Hidalgo (PSOE), am Mittwoch und erläuterte den Zustand der zwölf Straßen, die dringend sanierungsbedürftig sind. Die Projekte befinden sich noch in der Anfangsphase, und die Kosten werden je nachdem, was genau notwendig sein wird, variieren.
Von diesen zwölf Straßen ist nur eine Hauptstraße des Inselnetzes: die GC-60 zwischen Ayacata und Tejeda. Ein Abschnitt ist dort aufgrund eines Erdrutsches, der den Untergrund unter dem Asphalt weggespült hat, in Gefahr. Eine alternative Route wurde derzeit am angrenzenden Hang angelegt und soll voraussichtlich heute wiedereröffnet werden. Die Straße musste aufgrund des Sturms mehrfach gesperrt werden, unter anderem wegen eines 200 Tonnen schweren Felssturzes. Dieser wurde anschließend mit insgesamt 20 Lastwagen abtransportiert.
Abläufe der geplanten Sanierungen
Zunächst werden die teuersten Arbeiten an der GC-608, der Zufahrtsstraße nach La Culata de Tejeda, anfallen. Dort hatte ein Erdrutsch einen Teil der Straße weggespült, erklärte Hidalgo. Auch die notwendigen Reparaturen an den beiden unbefestigten Straßen nach Ayagaures und zum Las-Niñas-Staudamm, die durch das Wasser „verwüstet“ und „verformt“ wurden, werden kostspielig sein.
Die erste Straße, die aufgrund von Sturm Therese gesperrt werden musste, war die GC-400 in Aríñez. Dort verschlimmerte sich die Lage, da Sturm Claudia bereits einen weiteren Abschnitt unterspült hatte. Und wie alle vorherigen Sperrungen wird auch die Reparatur der GC-550 in Temisas aufgrund weiterer Erosion Monate dauern.
Auf der GC-453 in Cruz del Herrero (San Mateo) ist die Straße durch einen teilweisen Einsturz eines Berges verschwunden, der erst geräumt werden muss, bevor man sehen kann, wie viel Asphalt noch vorhanden ist. Auch die GC-654 in Risco Blanco im Hochland von San Bartolomé de Tirajana wird aufgrund mehrerer Erdrutsche Monate brauchen, um wieder geöffnet zu werden.
Kürzere Arbeiten sind bei der GC-210 bei Parralillo, dem Zugang nach Tirma über die GC-200, der GC-421 in La Yedra und der GC-505 in Cercados de Espino geplant.
Die aktuelle Liste der gesperrten Straßen auf Gran Canaria vom 2. April 2026 – 11:30 Uhr:
- GC-210 – Km 18 bis 33 – Artenara bis La Aldea
- GC-219 – Ab Kreisverkehr GC-21 bis Hoya San Lázaro
- GC-400 – Km 1,9 bis 3,0 – Ariñez
- GC-505 – Km 11 bis 12 (Cercado de Espino) – Barranco de Arguineguin
- GC-550 – Km 7,8 – Temisas
- GC-606 – Km 8 bis 12 – El Carrizal de Tejeda
- GC-608 – Km 1,6 – Zufahrt La Culata in Tejeda (Totalsperrung)
- GC-654 – Totalsperrung im Bereich Risco Blanco
Fahren Sie weiterhin umsichtig! – TF
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