Gran Canaria – Bei der 50. Ausgabe der Rallye Islas Canarias, die seit dem Vorjahr Teil der WRC ist, gibt es in diesem Jahr bekanntlich erstmals vier Wettkampftage (Zum Eventn im Kalender). Doch durch den Sturm Therese sind Änderungen an dem bisher geplanten Kalender notwendig geworden.
Ein ganz besonderes Event in einem Fußballstadion – eine Premiere in Spanien.
Die innovative Super-Sonderprüfung „BP Ultimate – Las Palmas de Gran Canaria“ eröffnet die Rallye am Donnerstagnachmittag, wenige Stunden nach dem Shakedown „Santa Brígida“ (6,26 km), und wird auch am Freitag ausgetragen. Sie ist eine der Hauptattraktionen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum und vor allem ein historischer Meilenstein: Erstmals findet eine Super-Sonderprüfung im Rahmen einer internationalen Rallye in einem spanischen Fußballstadion statt.
Die durch den jüngsten Sturm verursachten Schäden in zahlreichen Gebieten Gran Canarias zwangen das Organisationskomitee zu einer schnellen und geschickten Reaktion und zur Überarbeitung der ursprünglich für die Freitagsetappe geplanten Route. Dank der Zusammenarbeit des Inselrats von Gran Canaria und aller beteiligten Gemeinden kann der erste volle Rallyetag trotz einiger Änderungen weiterhin als Rundkurs mit drei Wertungsprüfungen stattfinden.
Anpassungen an der Rallye wegen Sturm Therese
Die Etappe „Valleseco – Artenara“ eröffnet den Abschnitt wie geplant, allerdings liegt der Startpunkt weiter hinten als in der ursprünglich veröffentlichten Route, und der Schlussabschnitt ist länger. „Tejeda – San Mateo“ befindet sich nun in der Mitte der Schleife und ist damit die längste Etappe des Tages, die möglicherweise eine entscheidende Rolle im ersten Abschnitt spielen könnte. Schließlich wird „Mogán – La Aldea“ in umgekehrter Richtung als ursprünglich geplant gefahren und ist somit eine komplett neue Etappe für alle WRC-Teams.
Das Organisationskomitee hat in Zusammenarbeit mit der FIA und dem WRC Promoter die Streckenkarte für Freitag an die neuen Gegebenheiten angepasst. Dabei wurden optimale Alternativrouten sowie komfortablere und leichter zugängliche Anreisen zu den Startbereichen der Wertungsprüfungen wie auch zum Servicepark im Gran Canaria Stadion sichergestellt.
Samstag und Sonntag keine Änderungen und mit mehr als 300 km Zeitmessung
Die Streckenführung für die Etappen am Samstag und Sonntag bleibt unverändert gegenüber der im Februar vorgestellten, mit insgesamt über 300 Zeitkilometern. Die längste Wertungsprüfung der Strecke ist weiterhin „Moya – Gáldar“, die dritte und letzte Etappe der Samstagsrunde, die mit „Maspalomas“ und „Arucas – Firgas – Teror“ beginnt.
Am Sonntag drehen sich die Wertungsprüfungen um zwei Abschnitte, die für die WRC-Teams völlig neu sind: „Ingenio – Telde – Valsequillo“, eine weitere wichtige Ergänzung der Strecke, und „Santa Lucía – Agüimes“, die erstmals als „Wolf Power Stage“ ausgetragen wird. Diese Bezeichnung verleiht ihr die Rolle der Bonus- und entscheidenden Wertungsprüfung des Wettbewerbs und macht sie zum großen Finale der legendären 50. Auflage der Rallye Islas Canarias – Rallye Spanien. – TF
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