Die Grünen haben nun auch einen Kandidaten für das Präsidentschaftsamt von Gran Canaria aufgestellt

Bild Info: Die Grünen gehen die Themen immer aus sicht der Umwelt an, alles andere steht hinten an. Bild: Facebook

Gran Canaria – Auch die Partei „Partido Verde“, also die Grünen von Gran Canaria haben nun einen Kandidaten für das Präsidentschaftsamt von Gran Canaria aufgestellt. Es ist der Vorsitzende der FKK-Vereinigung Francisco Ojeda. Der Faktor, dass er ein FKK-Anhänger ist, scheint besonders in den Medien der Kanaren für aufsehen zu sorgen, denn damit werden die Schlagzeilen gemacht. Ein völlig unwichtiger Faktor, denn es geht um die Politik.

Die Grünen wollen beispielsweise dafür sorgen, dass der geplante Flughafenausbau und der Bau der Zugstrecke zwischen Las Palmas und Maspalomas nicht weiter verfolgt wird. Beides wirtschaftliche Faktoren für die Insel, die Nachvollziehbar sind auch wenn man kritisch damit umgehen sollte. Ojeda bezeichnet beide Vorhaben als „Unsinn“ und „sinnlos“.

Die Grünen wollen mindestens die drittstärkste Kraft werden und sich besonders für Umwelt und Soziales einsetzten, dies dann mit der größtmöglichen Transparenz. Man will das „Umweltbewusstsein und die Liebe für die Insel“ in die Politik bringen. Dazu will man den „Masseneinsatz“ von erneuerbaren Energien (Solar und Windkraft) weiter vorantreiben um den Energiebedarf der Insel frei von brennbaren Energielieferanten zu bekommen.

Auch im Tourismus kann man sich von Seiten der Grünen einige Veränderungen vorstellen, so wäre beispielweise die spezielle Förderung von Ökotourismus und Agrartourismus denkbar. Camping und Sport sollen das Angebot dann abrunden.

Alles in Allem kann man Sagen das die Ideen der Grünen von Gran Canaria sehr Ökologisch angelegt sind, dies ist zu begrüßen. Aber auch hier muss man unterscheiden, denn nicht alle Themen sind wirtschaftlich Sinnvoll und dabei spielt es keine Rolle ob der Kandidat ein Anhänger der Freikörperkultur ist… – TF

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