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Teile von Gran Canaria könnten bis 2100 untergegangen sein

Bild Info: Auf beiden Seiten sieht man wieviel Landmasse in den Dünen von Maspalomas verschwinden würde. Bild: Screenshot Surging Seas

Gran Canaria – Kürzlich ist in der Fachzeitschrift „Proceedings“ der nationalen Akademie der Wissenschaft der USA eine Studie veröffentlicht worden, die sich mit dem Thema Anstieg des Meeresspiegels durch die Erderwärmung beschäftigt. Es geht darin um Gebiete auf der Welt, die vom Meer „verschluckt“ werden könnten. Auch auf Gran Canaria werden einige Orte davon betroffen sein, so z.B. die Dünenlandschaft in Maspalomas oder der Hafen La Luz in Las Palmas.

Die Studie beschäftigt sich mit Temperaturanstiegen von 2 bis 4 Grand Celsius bis zum Jahr 2100, welches einen Anstieg des Meeresspiegels von 4,7 bis 8,9 Meter zur Folge hätte. Von den Dünen in Maspalomas wäre dann kaum noch etwas übrig.

Bei einem Anstieg von 2 Grand Celsius wären weltweit 130 Millionen Menschen Betroffen, die in Städten und Gebieten am Meer leben, bei 4 Grand Celsius wären es sogar 760 Millionen Menschen.

Die Studie kommt passend zu Weltklimagipfel, der in drei Wochen in Kopenhagen stattfinden wird. Ob soclhe Studien die weltweite Politik dazu bewegen können umzudenken, bleibt jedoch abzuwarten, bisher haben solche „Szenarien“ leider nicht viel geholfen.

Die Studienmacher bieten auf ihrer Webseite die Möglichkeit an, alle Ort der Welt zu besuchen und zu schauen, wie es dort dann aussehen könnte. – TF

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