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Der 17. Mai ist ab sofort gesetzlicher Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie auf den Kanaren

Kanarische Inseln – Das vollständige Parlament der Kanarischen Inseln hat einstimmig beschlossen, den 17. Mai als Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie in die Gesetze zu verankern. Damit will die Regierung die feste Ablehnung gegen diese Form der Diskriminierung weiter unterstreichen. Die Kanarische Regierung ist damit eine der ersten Regierungen die den 17. Mai als offiziellen Gesetzlichen Tag gegen Homophobie anerkennt. Der 17. Mai ist seit 2005 jährlich ein Aktionstag der verschiedenen Gruppen gegen diese Phobien.

Im Gesetzestext der Kanaren wird nun klar definiert, dass Liebe kein Verbrechen sein kann und wenn eine Person verfolgt oder eingesperrt wird bloß wegen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität verletzt dies die Würde des Menschen.

Mit der Veränderung der kanarischen Gesetze untermauert die lokale Regierung die Forderung an das spanische Parlament sich dafür einzusetzen Homophobie als Straftat vor dem internationalen Gerichtshof verfolgen zu lassen.

Auf den Kanarischen Inseln setzt man sich dafür ein alle Schranken und Formen von Diskriminierung weiter auszumerzen um den Aufbau einer engagierten und freundlichen Gesellschaft voranzutreiben. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Kanaren Regierung fordert: Strafverfolgung von homophoben Angriffen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, vom 14.06.2016

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