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TUI fordert mehr Betten auf den Kanaren – 2,5 Millionen Gäste für die kommende Saison erwartet

Bild Info: TUI CEO Friedrich Joussen im RIU Palace Maspalomas. Bild: Screenshot MaspalomasAhora

Kanarische Inseln – Bei einer Pressekonferenz von TUI CEO Friedrich Joussen im RIU Palace Maspalomas spracht der TUI-Chef von steigender Nachfrage auf den Kanarischen Inseln. Insgesamt rechnet TUI in der kommenden Saison mit 2,5 Millionen benötigten Betten allein von TUI. Daher forderte der CEO einen Anstieg bei den Betten auf den Kanarischen Inseln. Die Konflikte im Mittelmeerraum führen bei TUI dazu das es für die Kanarischen Inseln einen Anstieg von gut 35% der deutschen Urlauber für die Inseln gäbe. Insgesamt habe TUI eine Steigerung von 17% für die Kanarischen Inseln registriert.

Joussen sagte „Es ist jetzt Zeit zu investieren da die Nachfrage nun stark ist“. TUI habe immer gute Kontakte zu den Regierungen gepflegt obwohl man nicht derjenige ist der die Executive wählt.

Durch die Wachsende Nachfrage muss der CEO auch auf steigende Preise eingehen, natürlich, denn Reiseveranstalter brauchen die Zimmer so billig wie nur irgend möglich. Er warnte davor besonders bezüglich auf Kunden, die die Inseln häufiger besuchen.

Für TUI sei es wichtig „das Kunden zufrieden und loyal sind, denn wenn sie es nicht sind verlieren wir sie, das wichtigste für uns ist die Kundenbindung“, fügte er hinzu.

Auch zum „Hickhack“ des RIU Oasis sagte er etwas, es ist eine „Schande“ denn Erneuerungen sind „bei Kunden beliebt“. Da TUI und RIU sehr gut zusammenarbeiten fügte er auch hinzu, „wenn sie nicht möchten, wird das Geld an anderer Stelle investiert“. Ein klares Signal in Richtung Politik.

Alles in Allem sagte er nichts, was wir nicht schon wissen, die Kanarischen Inseln erleben seit vielen Monaten eine steigende Nachfrage auch aufgrund der „Probleme“ in anderen Urlaubsgebieten. Auch die Forderung nach günstigen Preisen ist nicht neu, besonders TUI ist für Preisdruck auf Hotelbetriebe bekannt. Es gibt unzählige Berichte über schlechte Bezahlung von Mitarbeitern. Man biegt sich die Gesetze gern einmal im Rahmen der Möglichkeiten zurecht um den Profit weiter steigern zu können.

Trotzdem muss man ihm in gewissen Punkten recht geben, Investitionen sollten in guten Zeiten getätigt werden, damit man in schlechten Zeiten vorbereitet ist. – TF

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