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Der Brexit könnte für die Kanaren doch negative Folgen haben

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Kanarische Inseln – Erstmals gehen Experten davon aus, das der „Brexit“ doch einen negativen Einfluss auf den Tourismus der Kanarischen Inseln haben könnte. Laut einer Regional-Studie der BBVA-Bank verlangsamt sich der Aufwärts-Trend in Murcia, Valencia, den Kanaren und den Balearen in diesem Jahr. Erschwerend hinzu kommt der Faktor USA, der durch die neue Trump-Regierung einen gewissen Unsicherheitsfaktor mit sich bringt.

Die Experten der BBVA gehen davon aus, dass die genannten Regionen mit einem Wirtschaftsrückgang von 0,4% rechnen müssten. In Murica könnten es sogar 0,6% sein. Der schlechte Stand des britischen Pfund und der gestiegene Öl-Preis durch die Unsicherheiten auf dem Weltmarkt durch die USA seien dafür verantwortlich. Diese beiden Faktoren treffen die genannten Regionen besonders, da der britische Quellenmarkt für den Tourismus in diesen Regionen sehr wichtig ist.

Auch 2018 rechnen die Experten der BBVA mit weiteren Einschnitten, es hängt natürlich von den Verhandlungen von Großbritannien mit Spanien ab, wie schwerwiegend die Einflüsse des Brexit wirklich werden könnten.

Es gibt aber auch Regionen die vom Brexit profitieren, da die Exporte nach Großbritannien steigen. Castilla y Leon, das Baskenland, Galicien, Asturien und Extremadura zeigen Aufwärtstrends in diesem Bereich. – TF

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