Sozialkassenbetrug: Marokkanischer Geschäftsmann im Süden von Gran Canaria verhaftet

Bild Info: Die Polizei kam dem Mann erst sechs Jahre nach Beginn seiner "Tätigkeit" auf die Spur. Bild: Archiv

Gran Canaria – Wie die Polizei berichtet, wurde im Süden von Gran Canaria ein marokkanischer Geschäftsmann verhaftet dem Sozialkassenbetrug in Höhe von 217.000 Euro vorgeworfen wird. Der Mann nutze sein 54 Quadratmeter kleines Bekleidungsgeschäft in einem Shoppingcenter im Süden von Gran Canaria, um gefälschte Beschäftigungsverhältnisse für Ausländer zu bescheinigen. Vornehmlich ging es auch um Marokkaner, die ohne Arbeit sonst keine Aufenthaltsgenehmigung in Spanien erhielten hätten.

Nach weiteren Angaben hatte der Mann zeitweise bis zu 11 Vollzeitangestellte in seinem kleinen Geschäft beschäftigt, dadurch sind die Behörden stutzig geworden. Das alles soll über sechs Jahre hinweg mit 33 betrügerischen Arbeitsverhältnissen passiert sein.

151.000 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen wurden von dem Geschäftsmann nicht bezahlt. Zudem wurde aus den betrogenen Arbeitsverhältnissen Gelder in Höhe von bis zu 66.000 Euro von verschiedenen Empfänger beansprucht, die ja eigentlich keinen Aufenthaltsstatus in Spanien bekommen hätten.

Die Polizei bestätigte, dass auch fünf weitere Marokkaner im Alter von 30 bis 51 Jahren festgenommen wurden, ihnen wird Dokumentenfälschung und Sozialkassenbetrug im Zusammenhang mit dieser Tat vorgeworfen. – TF

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