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Ein neues Sturmtief kommt auf uns zu – Besonders der Westen und Süden kann getroffen werden

Bild Info: Im Süden können sich die Stauseen über den angekündigte Regen freuen. Bild: Archiv

Kanarische Inseln – Eine neue Sturmfront zieht auf die Kanarischen Inseln zu. Diesmal jedoch mit anderen Voraussetzungen wie die letzte Front im Januar, die es auch sehr kalt gemacht hatte. Laut AEMET kommt die Front aus Nordwest auf die Inseln zu und ab dem morgigen Donnerstag soll es schon starken Wellengang an den Küsten geben (teilweise gelbe Warnstufe aktiviert), ein Vorbote für das, was uns ab Freitag erwartet.

Der Weg des neuen Sturms wird auch ganz anders verlaufen und die Inseln von West bis Südwest treffen. Eine Konstellation, die es laut AEMET lange nicht gegeben hat und besonders in den westlichen und südlichen Teilen der Inseln zu massiven Regenfällen führen kann, was für die Stauseen auf Gran Canaria ein Segen wäre, denn diese sind im Süden der Insel noch immer leer.

Ob der Regen tatsächlich überall im Süden auftreten wird, muss abgewartet werden, denn das Sturmtief trifft zunächst die westlichen Inseln, was dann noch übrig ist erreicht die anderen Inseln. Samstag soll es im Allgemeinen etwas friedlicher sein als Freitag bevor es am Sonntag wieder ungemütlich sein kann. Der Sturm bewegt sich sehr schnell und das Wetter soll ab der kommenden Woche schon wieder besser sein. AEMET rechnet jedoch auch damit, das noch eine gewisse Instabilität bis nächste Woche Mittwoch vorherrschen wird.

Wer nun angst hat, das es wieder eiskalt wird, den beruhigt AEMET, denn das Gegenteil wird der Fall sein, der Sturm bringt warme Luftmassen mit, die besonders dazu führen können, dass die Temperatur in der Nacht wärmer ausfallen als bisher.

Lassen wir uns also überraschen wie stark uns auf Gran Canaria der Regen bzw. der Sturm treffen wird. Wetterwarnungen gibt es mit Stand heute lediglich nur für Wellengang am Donnerstag. – TF

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