PP-Vorsitzender Asier Antona will Koalition mit der PSOE nach der Wahl anstreben

Bild Info: Parteivorsitzenden der PP auf den Kanaren, Asier Antona sorgt für Aufruhr. Bild: Screenshot Television Canaria

Kanarische Inseln – Ein politisches Statement des Parteivorsitzenden der PP auf den Kanaren, Asier Antona sorgt für Aufruhr. Er ist offen für eine Koalition mit der PSOE nach den Wahlen 2019, um endlich die CC aus der Regierungsverantwortung zu bekommen. Seit 30 Jahren regiert die CC auf den Kanarischen Inseln und laut Antona sei es an der Zeit „das politische Leben auf den Inseln zu erneuern“.

Die CC hat immer wieder diverse Koalitionen geschmiedet, mal mit der PP und mal mit der PSOE, aber immer blieb man an der Macht, weil die beiden anderen Parteien sich nicht einigen konnten. „Ich sehe diese Möglichkeit nicht nur, sondern unterstütze diese auch“, sagte er weiter.

Antona ist kein unbekannter, was eine Koalition mit der PSOE angeht, als er Präsident auf La Palma war, gab es ebenfalls einen Pakt zwischen den beiden Parteien. Zudem hatten 14 Stadträte auf der Insel eine Koalition aus eben diesen beiden Parteien. Er macht die CC dafür verantwortlich, dass es den Kanaren nicht so gut geht, wie es den Inseln eigentlich gehen könnte, er unterstellt der Partei ein „schreckliches und katastrophales Management“. Diverse Ranglisten werden von den Kanarischen Inseln angeführt, darunter die Liste der Armut oder auch soziale Ausgrenzung aber auch die Wartezeiten für Operationen.

Er glaubt, dass dies anders sein kann, denn das Pro-Kopf-Einkommen sei genauso hoch wie in Madrid, aber alles andere deutlich schlechter. Ob man das so stehen lassen kann, ist allerdings auch fraglich, es ist eindeutig, dass man auf dem Festland deutlich mehr Geld verdient als auf den Kanarischen Inseln.

Warum er dann den aktuellen Haushaltsplan unterstützt habe, wollte man auch noch wissen, das war einfach zu beantworten. Antona wollte Steuererleichterungen und mehr Geld für Bildung und soziales, alles gab es im neuen Haushaltsplan, daher konnte er diesen auch so unterstützen. Trotzdem ist ein Wechsel an der Spitze der Kanaren erforderlich, so zumindest seine Meinung. – TF

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