Staat zahlt endlich die Schulden aus Straßenbauverträgen – 945,5 Millionen € für die Kanaren bis 2025

Bild Info: Eine ewige Baustelle ist die Schnellstraße nach La Aldea, auch wegen des fehlenden Geldes vom Staat, diese soll bald aber fertig sein. Bild: Screenshot Maspalomas Ahora

Kanarische Inseln – Der spanische Staat hat bei den Kanarischen Inseln noch Schulden in Höhe von 945,5 Millionen Euro. Diese Schulden stammen aus den Verträgen zum Autobahnbau für die Jahre 2012 bis 2017, die Schuldensumme muss gezahlt werden, dies legte der oberste Gerichtshof von Spanien mehrmals fest. Nun haben sich das zuständige Ministerium für öffentliche Arbeiten und die Regierung der Kanarischen Inseln darauf verständigt diese Summe innerhalb von acht Jahren auszugleichen.

Die neue Vereinbarung sieht vor, dass die Kanarischen Inseln zwischen 2018 und 2025 jährlich einen Betrag in Höhe von 118,1 Millionen Euro erhalten werden. Zudem wird der spanische Staat 100 Millionen Euro für aktuelle Vereinbarungen zahlen und eine neue Vereinbarung bis Jahresende abschließen.

Diese hohe Summe kam jedoch auch nur zustande, weil der Staat so lange die vereinbarten Beträge nicht bezahlt hatte, denn aus den Verträgen gingen lediglich 864,7 Millionen Euro hervor, der Differenzbetrag von rund 80,8 Millionen Euro sind alleine Strafzinsen, die das Gericht den Kanarischen Inseln zugesprochen hat.

Eine ganze Menge Geld, welches die Kanaren dringen gebrauchen können, viele Bauprojekte, gerade bei den Straßen, hängen in der Luft. Nun da das Geld tatsächlich fließen soll kommt die Hoffnung zurück, dass einige Projekte dann nun doch endlich fertig werden können. – TF

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